4. February 2012

Wohnungssuche für Studenten

Gestern habe ich auf TV-Baden einen Beitrag über die Wohnungssuche von Studenten gesehen. Da in zwei Wochen das Wintersemester los geht und immer noch einige Studenten leer ausgegangen sind spitzt sich der Kampf um die besten Wohnung, einen Platz im Studentenwohnheim oder ein schönes Zimmer in einer Wohngemeinschaft langsam zu. Im Beitrag wurde über ein Mädchen berichtet, dass quasi 2 Wochen nichts anderes gemacht hat als im Internet zu recherchieren, Wohnungsanzeigen in den Tageszeitungen zu durchforsten und das schwarze Brett zu studieren. Des Fleißes Preis am Ende war die Qual der Wahl: sie konnten zwischen 5 Angeboten wählen. So gut haben es nicht alle Studenten die knapp dran sind: Aufgrund der Studiengebühren sind die Geldbeutel eh schon belastet, somit fallen für viele Studenten Annoncen in Zeitungen flach. Die Maklergebühren sind einfach zu hoch. Somit fokussieren sich die meisten Studenten auf die Wohnungssuche im Internet und am schwarzen Brett der Unis. Am Ende des Beitrags gibt die sucherprobte Studentin noch einen wertvollen Tipp um in der heißen Phase zu bestehen. Während bei der Wohnungssuche die Begleitung der Eltern dem Vermieter Zahlungsfähigkeit vermittelt und im wahrsten Sinne des Wortes für viele schon die halbe Miete darstellt, sollte man tunlichst vermeiden, mit seinen Eltern in einer Studenten Wg auf zu kreuzen. Wer Papa und Mama im Schlepptau hat signalisiert wohl nicht unabhängig zu sein und vernichtet somit jede Chance, das Zimmer zu bekommen.

Studenten formulieren unverständlich

Ich habs ja schon lange vermutet, doch jetzt ist es offiziell: deutsche Studenten können nicht verständlich formulieren. Laut dem Sprachwissenschaftler Hans Krings benötigen 75% aller Studenten Unterstützung beim Verfassen von allgemeinverständlichen Texten fern ab des wissenschaftlichen Betriebs.

Das kann ich aus meiner Erfahrung nur bestätigen. Ich wurde von einigen Profs schon des Öfteren ermahnt, nicht „populärwissenschaftlich” zu schreiben. Ich hatte einfach aus einigen Formulierungen die Luft raus gelassen, womit sich so mancher Sachverhalt auf einmal als allzu selbstverständlich erwies. Aus Sicht der Wissenschaft versteh ich natürlich das Problem, einfache Sachverhalte komplizierter verkaufen zu müssen als nötig: schließlich ist die Publizierfähigkeit die Grundlage jeder wissenschaftlichen Karriere. Und wenn alles, was da publiziert wird auf einmal in „Punkto Verständlichkeit” überarbeitet werden müsste, hätte sicherlich so mancher Akademiker ein Problem das Geschriebene zu rechtfertigen. Ich nehm mich selbst nicht mal aus: wer ist nicht wenigstens ein wenig stolz, wenn einem ein Satz geglückt ist, der aus 20 Fremdwörtern besteht und sich so klug anhört, als hätte man die Weisheit mit Löffeln gefressen? ? Trotzdem kann diese Unart der Wortaufblähungen den Studenten, die keine wissenschaftliche Laufbahn anstreben, schnell einen Knüppel zwischen die Beine werfen. Denn wer nicht in der Lage ist, Sachverhalte schriftlich und für Kollegen verständlich aufzubereiten, sieht sich schnell dem Vorwurf gegenüber, das Problem selbst nicht verstanden zu haben.

Zur Abhilfe schlägt Krings vor, Schreibzentren nach amerikanischem Vorbild zu schaffen. Dort sollen Studenten eine „erfolgreiche Kommunikation mit anderen” erlernen. Wie wäre es mit Blogpflicht? Wer in Blogs einen auf Klugscheisser macht, bekommt sein Fett ebenso schnell weg wie seine Leser. Wenn man in den Schreibzentren jedoch noch das eine oder andere Portiönchen Rechtschreibung verpasst kriegt, geh ich auf jeden Fall hin!

;-)

Fernstudium gefragter denn je

Laut einer Pressemitteilung der Fern-Universität Hagen liegt ein Fernstudium voll im Trend. Die Universität teilt mit, dass mittlerweile 48.000 Studenten eingeschrieben und somit die Zahl der neuen Immatrikulationen mit 6.600 Neulingen um fast 32% angestiegen ist. Dabei stoßen besonders die Bachelor-Studiengänge auf reges Interesse. Fächer wie Informatik, Mathematik und Wirtschaftswissenschaften könnten Ihre Einschreibungen fast verdoppeln, ähnlich gut sieht es bei den Rechtswissenschaften, Politik und Kulturwissenschaften aus. Auch sie konnten einen sehr positiven Trend verzeichnen

Studenten-Version von Office 2007

Wie ich gerade bei Golem gelesen habe senkt Microsoft die Kosten für seine Studentenversion von Office 2007. Die Version hört auf den offiziellen Namen „Office Home & Student 2007″ und beinhaltet die neuesten Versionen der üblichen Office Anwendungen also One Note, Excel, Powerpoint und Word. Nur Access und Outlook sind in dem Paket nicht enthalten, was meiner Meinung nach jedoch verkraftet werden kann. Das Paket ist für 139 Euronen zu haben.

**Update** Mittlerweile ist die Studentenversion von Office 2007 für 66,95 Euro zu haben:

Microsoft Office Home and Student 2007 deutsch