Das HIS in Hannover hat eine interessante Studie über Studentenkredite durchgeführt: Bei einer Befragung von fast 5000 Studenten kam heraus, das für Studenten besonders flexible Formen der Darlehen wichtig sind, ebenso wie einmalige Sonderauszahlungen. Tatsächlich in Anspruch nehmen den Studienkredit jedoch nur 6%.Fast abzusehen war, dass 71% der Studenten den Kredit verwenden, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, aber auch mitunter das Auslandsstudium und Freizeitaktivitäten werden mittels Studienkrediten finanziert. Viele der Kreditnehmer sehen den mit Studiengebühren in Verbindung gebrachten Zeitdruck als Grund für ihren Antrag. Neben dem Studium her zu jobben würde das Studium unnötig in die Länge ziehen. Eine zweite Gruppe gab an, von den Eltern nicht ausreichend finanziell unterstützt zu werden, weswegen sie auf einen Kredit für Studenten zurückgreifen mussten.
Ritalin – Das Doping der Studenten
Wir von der Studenten-Welt sind nicht nur aufgrund unserer Kooperation in Gesundheitssachen Medikamenten erstmal etwas zurückhaltende gegenüber eingestellt. Derzeit schwappt jedoch ein Trend aus den USA zu uns herüber: Studenten konsumieren aufputschende Medikamente, um dann beim Lernen, vor allem aber in Prüfungen eine höhere Leistung abrufen zu können.
Die Ritalin-Tabletten sind momentan der neueste Schrei. Sie entstammen ursprünglich der Verhaltenstherapie und werden vor allem ADHS-Kindern verabreicht. Ihre Wirkung wird als „ausgleichend” beschrieben, wobei eine „innere Wachheit” entsteht. Diesen Effekt wollen Studenten dann nutzen, um sich besser konzentrieren zu können. Laut der Zürcher Studentenzeitung greifen vor allem Medizinstudenten auf das Medikament zurück. Hehe, vermutlich weil die sich mit den Wirkungen am besten auskennen und an der Quelle sitzen. Dennoch sollte Ritalin mit Vorsicht begegnet werden. Ich hab während meinem Auslandsemester ein paar Anästhesisten kennen gelernt, die haben sich Zeug rein gepfiffen, dass alles zu spät war. Ich halts da lieber mit der altbewährten lateinischen Variante: „Mens sana in corpore sane”, wenn auch in moderner Ausführung
Während meiner Prüfungs- und Lernzeit sprech ich mir wichtigen Lernstoff auf meine Ipod und hör mir den Lernstoff während einem ausführlichen Spaziergang an. So hab ich frische Luft, Bewegung und lerne zusätzlich noch auditiv. Und wenn die Rübe am Abend brummt gibt es nichts Besseres als sich die Laufschuhe anzuziehen und zu rennen bis nichts mehr brummt. So einfach ist das. Und schlafen wie ein Baby tut man nach einem harten Lerntag dann auch noch ![]()
Pizza im Hörsaal
Wie erreichen wir einen vollen Hörsaal? Mit dieser Fragestellung mussten die Lektoren der TU-Wien in ihre Vorlesung „Vernetzte Systeme, 384.100″ gestartet sein, sonst hätten sie die Ausschreibung wohl anders gestaltet:
„Die LVA ist eine vierstündige VU mit folgendem Inhalt:
- Spass haben
- Diskutieren
- Lernen
- Pizza Essen
Wie geil ist das denn bitte? Da wird eine eh schon recht interessante Vorlesung über Modelle der Kognitionswissenschaften und KI noch mit einer Portion Spass und einer Pizza verfeinert und angepriesen. Da würde ich auf jeden Fall hingehen! Weiter unten im Text heisst es dann noch: „Wenn dazwischen Zeit bleibt, werden die Lektoren versuchen, Ihnen Basiswissen” zu vermitteln. Versuchen! Scheint vor lauter Spass und Pizza schwieriger zu sein, als angenommen. Ich denke dass die Jungs dank der Pizza ein sehr vernetztes System im Hörsaal schaffen werden: Daumen hoch!