4. February 2012

Kosenamen aus Augsburg

Weil sich gestern beim Einkaufen ein Typ so fürchterlich aufgeregt hat, dass seine Frau durch den ganzen Supermarkt „Schaaaatz!” gerufen hat,  wollte ich heute mal die gängigsten Kosenamen recherchieren und siehe da:  meine Kommilitonen von der Uni-Augsburg haben für die Zeitschrift Simplify your Life eine lustige Untersuchung gemacht. Sie befragten die Deutschen nach ihren Vorlieben und kamen zu dem Schluss dass unser aller liebste Kosenamen Schatz, Schatzi und Schatzilein sind.  Den 3 Spitzenreitern dicht auf der Ferse sind „tierische” Kosenamen wie Spatz, Hase, Maus etc. Die Untersuchung kommt auch zu dem Schluss, dass Kosenamen dieser Art eine sogenannte soziale Partnerfunktion innehaben und dadurch innerliche Verbundenheit ausdrücken. Dabei handelt es sich „um einen intimen Ausdruck von Zuneigung” der nicht für anderer Leute Ohren bestimmt sein sollte. Siehste! Kein Wunder dass sich der Typ aufgeregt hat!

Auslandspraktikum auf Hawaii

Hawaii – Das alternative Praktikumsziel

Die USA sind ein beliebtes Ziel für ein Auslandspraktikum, doch kaum Einen verschlägt es in den 50. Bundesstaat, den wunderschönen Islands of Aloha oder kurz nach Hawaii. Dabei hat die Inselgruppe mehr zu bieten als die sich stereotyp vorgestellten Hula-Girls, Basthütten und Kokosnüsse. Studenten der Tourismusbranche haben bereits das Potential eines Praktikums in einem der vielen vertretenen Weltklassehotels erkannt, doch auch für andere Studiensparten bietet Hawaii attraktive Praktika. Insbesondere Wirtschaftsstudenten werden hier fündig werden, doch auch die boomende Baubranche bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten und Namen wie Donald Trump sind hier keine Seltenheit. Doch auch ausgefallene Praktika, wie z.B. eines im Sealife Park an der Windward Side Oahus oder im Volcano Park von Big Island haben durchaus ihren Reiz. Das Besondere an dieser Inselgruppe ist, dass sich die Vorzüge des American Way of Life wunderbar mit Abgeschiedenheit und Ruhe verbinden lassen und dies sogar noch auf der doch sehr bevölkerten Hauptinsel Oahu möglich ist. Hat man die Nase voll von dem turbulenten Treiben der Hauptstadt Honolulu, ist man in 30 Minuten, also einmal quer über die Insel, schon am North Shore an welchem Stars wie Jack Johnson wohnen und die sich zudem durch berühmte Stränden wie dem legendären Pipeline oder Sunset Beach, aber auch einsamen und abgelegenen Traumstränden auszeichnet. Wenn dein Interesse geweckt wurde, lohnt es sich je nach Studienfach individuell auf den Websites von Hotels und Baufirmen nach Praktika Ausschau zu halten

Praktika bei NGOs

Schon lange sind Praktika bei so genannten Nichtregierungsorganisationen oder kurz NGOs wie z.B. Amnesty International, Greenpeace oder der WWF nicht nur etwas für Weltverbesserer und Bilder wie sich während des Praktikums an Bäume oder Walfänger zu ketten sollte man auch direkt aus seinem Gedächtnis streichen. NGOs haben eine lange Entwicklung durchlaufen und etablierte Organisationen wie die oben genannten gleichen mittlerweile mehr einem großen Unternehmen, als den chaotischen Haufen von damals, denn auch wenn man etwas für einen Guten Zweck macht, irgendwie muss Geld herein um diesen zu unterstützen. So ist beispielsweise die Marketing Abteilung Greenpeace’s in Australien die größte Abteilung der Organisation. Zudem wollen NGOs ihre Zielgruppe weiter ausdehnen und auch die Besserverdiener erreichen, was ausgeklügelte Marketingstrategien erfordert. So bieten NGOs neben Politologen, Sozialwissenschaftlern und Journalisten mittlerweile auch ein Zuhause für BWLer, Grafiker oder Informatiker. In diesem Sinne kann man neben der Ausübung des Studierten auch noch morgens mit einem guten Gewissen aufwachen, da man dazu beitragen möchte die Welt ein Stückchen besser zu machen. Wessen Interesse ich jetzt geweckt habe, kann sich z.B. bei Greenpeace für ein Praktikum in Neuseeland bewerben, die seit Jahren eine gewisse Zahl ausschließlich deutscher Praktikanten nimmt. Auch Initiativbewerbungen sind bei NGOs gerne gesehen und vielleicht kann man sogar neben der eigentlichen Praktikumsaktivität doch noch ein bisschen actionreicher die Welt retten.

Second Life als Campusstandort

Wäre es nicht traumhaft gemütlich im Bett zu liegen und von dort aus seinen Avatar zur trockenen BWL-Vorlesung oder der anstrengenden Arbeitsgruppe zu schicken? Mit Second Life ist dies vielleicht sogar bald Realität und so, werden an der Uni Bielefeld auch schon fleißig die Pros und Kontras dieser Lehrform erforscht und laut dpa fallen die ersten Ergebnisse überraschend positiv aus, da die Kommunikation durch das dreidimensionale Environment erstaunlich gut vonstatten geht. Die Universität Bielefeld betont jedoch explizit, dass diese Form des Unterrichts auf keinen Fall primär werden soll. Die Vorteile eines virtuellen Campusses liegen deutlich auf der Hand, denn so wäre der afrikanische Gastdozent in der Lage Seminare direkt von seiner Heimat aus zu halten und dennoch könnte er mit seinen Studenten interagieren. Auch der Kostenfaktor könnte hier ins Gewicht fallen, so haben z.B. Studenten der Uni Hamburg eine Flaschen-Abfüllanlage nachgebaut und das ganz ohne aufwändige Materialkosten. Ein weiterer Vorteil könnte die partielle Anonymität sein, die durch die Avatare erzeugt wird und so manchen Präsentationsmuffel vielleicht zu einer regeren Beteiligung verhilft. Second Life gibt es seit 1999 und verkörpert eine virtuelle Onlinewelt mit einer eigenen Währung und unbegrenzten Möglichkeiten solange man das nötige Kleingeld rausrückt. Die Grundausstattung ist allerdings kostenfrei und so kann man sich diese immer realer werdende Scheinwelt durchaus mal anschauen.

Der Otto-Normal Student, die erste

Der deutsche Durschnittsstudent ist beim durschnittlichen Lernen nur europäischer Durschnitt. Oder so ähnlich. Zumindest berichtet das Hochschul-informations-System (HIS). Dabei liegt das wöchentliche Lernpensum bei sagenhaften 34 Stunden. Weitere 7 Stunden in der Woche verbringt der Otto Normalstudent mit Studentenjobs und kommt damit nach Adam Riese auf 41 Stunden. Während die Iren wohl gerne eine länger dauernden Abstecher ins Pub machen und somit nur 34 Stunden die Woche für Studium und Nebenjob aufwenden (außer sie arbeiten im Pub, dann würde die Mathematik etwas anders aussehen) sind die Litauer mit 63 Stunden die Woche Spitzenreiter. Respekt!

Was mir bei dieser Aufstellung fehlt ist die Vor- und Nachbearbeitung der Seminare. In der Einführungsveranstaltung sagte mir man, dass man mindestens eine Stunde pro Seminar dafür aufwenden sollte. Machen das alle deutsche Studenten? Also ich komm mit vor- nachbereiten und dazu noch hingehen nicht mal auf 34 Stunden…

Studenten essen zu viel Fleisch

Wer kennt es nicht: Es nähert sich zwölf Uhr Mittags und man sitzt bereits in der zweiten Vorlesung, da beginnt der Magen zu knurren. Schon schweifen die Gedanken ab und hin zum Mensa-Speiseplan und der Frage, was es denn heute wieder Gutes geben wird. Doch laut des Deutschen Studentenwerks ernähren sich Studis nicht gesund genug. So wird meistens zu dem sehr fettigen Fleischmenü, statt der vegetarischen Alternative gegriffen und bei Schnitzel mit Pommes wird scheinbar jeder zweite Student schwach. Dabei rät eine Ernährungsexpertin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu höchstens zweimal Fleisch in der Woche kombiniert mit Rohkost oder Salat als Beilage und sich ansonsten für die vegetarische Variante zu entscheiden. Ich persönlich frage mich jedoch, ob dieser Trend zum Fleisch nicht auch an den Speiseplänen der Mensa liegen könnte, da die vegetarischen Kreationen meist bizarr oder einfach einfallslos sind und man irgendwann einfach die Nase voll von Bratlingen und Tofu hat. Und wenn dann ein vegetarisches Gericht aussieht, als wären die Gemüsereste der letzten zwei Wochen mit Käse überbacken worden, entscheide ich mich dann doch lieber für das vertraute Schnitzel. Vielleicht sollte das Studentenwerk neben dieser konstruktiven Kritik noch direkt Verbesserungsvorschläge für die gesunde Kost liefern.

Songtext-Wettbewerb zum Thema Studium

Mit Musik geht alles besser . Die Bundesagentur für Arbeit hat im Rahmen der Kampagne „Weiter durch Bildung” einen Songtext-Wettbewerb zum Thema Studium ins Leben gerufen. Zielgruppe sind die Klassenstufen 10-13. Der Songtext soll das Thema Studium abhandeln und der Musik des Donots-Hits „Stop-the Clocks” entsprechen. Der Siegertext wird dann von den Donots höchst persönlich aufgenommen und in der Siegerschule in einem Live-Konzert aufgeführt. Zudem können auch die platzierten Klassen weitere wertvolle Preise gewinnen.
Mit dem ganzen Casting-Show-Hype hat sich die Bundesagentur für Arbeit eine nette Kampagne einfallen lassen. Ich denke das ganze würde im Rahmen einer Bildungsoffensive sicherlich auch ganz gut auf Haupt- und Realschulen funktionieren. Zumindest kommt es mir bei Popstars und Konsorten immer so vor, als ob hauptsächlich Kandidaten dieser Altersgruppe vertreten ist. Doch die wollen vermutlich Ihren Song dann selbst singen und eine „Choreo” dazu einstudieren. Dann doch lieber die Profis spielen lassen! Für den „weiter durch Bildung” Contest können sich Schüler der Klassenstufen 10-13 hier informieren und anmelden. Einsendeschluss ist der 12. Oktober 2008.

Hochschulkontaktmesse HOKO 2008

Am 5. November 2008 findet ab 9:30 Uhr, an der Hochschule Müchen wieder die Hochschulkontaktmesse HOKO statt, dieses Jahr unter dem Motto „Wir bringen dich ins Spiel”. 115 Unternehmen werden vor Ort sein und unter Anderem auch nach Praktikanten, Werksstudenten etc. Ausschau halten. Die HOKO geht das nun mehr 12. Mal ins Rennen und verspricht „auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg zu werden”, so der Veranstalter. Dieses Jahr hat sich die Kontakt- und Karrieremesse noch das Ziel gesetzt den Dialog zwischen Unternehmen, Studenten und Professoren zu verstärken, um so eine Basis für mögliche Kooperationen und den Einstieg in die Karriere zu schaffen. Dies soll durch Podiumsdiskussionen, Firmenvorträge und Bewerbungstrainings geschehen. Seit 12 Jahren dient die Messe dazu, jungen Nachwuchskräften beim ersten Kontakte knüpfen und dem beschnuppern der späteren Arbeitsumwelt unter die Arme zu greifen und hat sich bestens in diesen Aufgaben bewährt. Aus diesem Grund hat sich die HOKO, laut firmenverzeichnis.de zur größten Eintagesmesse Deutschlands entwickelt, was auch noch durch die tadellose Organisation dieser bestärkt wurde. Auch dieses Jahr werden wieder große Namen wie die Allianz AG, die BMW Group, die Osram GmbH uvm für die Studenten vor Ort sein. Für einen Überblick über die Veranstalter sowie andere Informationen zur Messe, ist es nützlich auf der Website des Events www.hoko-online.de vorbei zu schauen.

Legalize it mal anders

Die Lobbyarbeit in den USA ist ja dafür bekannt äußerst professionell und effektiv zu arbeiten. Bisweilen werden auch kreative Möglichkeiten der Einflussnahme getestet. So nun geschehen im kalifornischen Oakland.
Die Oaksterdam University hat sich nun auf den Anbau und die Zucht von Cannabispflanzen spezialisiert, als Studienfach wohl gemerkt. Der Lehrplan umfasst das volle Programm vom Anbau über verschiedene Konsummöglichkeiten bis hin zum Umgang mit Drogenkontrollen.

Spinnen die Amis jetzt völlig?
Wohl nicht, den das Ziel des Studiums ist es, für die Lobbyarbeit tätig zu werden, und die Legalisierung von Cannabis voranzutreiben. Die Hauptargumentation liegt dabei darin, dass mit der Legalisierung Milliarden von Steuergeldern eingenommen werden könnten, während gleichzeitig die massiven Ausgaben für die Drogenbekämpfung zurück gingen.
Dumm nur, dass das Bundesrecht der USA den Handel mit Cannabis, selbst wenn es sich um medizinische Zwecke handelt, strikt untersagt, und die Studenten somit vom ersten Augenblick ihres Studiums an mit dem Gesetz in Konflikt kommen können. Doch auch hier hat die Uni eine Lösung parat:
Im Kurs „Politics/Legal Issues” wird man über die Rechtslage aufgeklärt und erhält Tipps, wie man sich vor Gericht zu verhalten hat. Diesen Kurs sollte man dann wohl lieber nicht schwäntzen. Wer sich für den Studiengang interessiert, merkt sich bitte unser Gesundheits-Special vor. Die Parklinik Heiligenfeld hat sich auf die u.a. Behandlung von Studenten spezialisiert.

Meeting Metro Event 2008

Lust auf einen Einblick in ein international agierendes und erfolgreiches Großunternehmen? Dann wäre die Einladung der Metro Group sich einen der größten Handelskonzerne mal „live und in action” anzusehen vielleicht das Richtige. Das ganztägige Event findet am 13 November2008 in Mannheim statt und die Einladung richtet sich explizit an Studenten. Ansprechen möchte der Konzern neben den Studis aus der Sparte Handel, insbesondere Studenten der BWL, VWL, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Bauingenieurwesen, Architektur und anderen Studis aus wirtschafts- sowie handelsnahen Programmen. Dem Konzern ist es besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass diese Veranstaltung kein Recruiting-Event ist und es dort locker zugehen wird, um den Interessenten die Metro Group sowie den Karriereweg Handel näher zu bringen. In diesem Sinne gestaltet sich auch das auf der Website bekannt gegebene Programm. So stellt der Konzern sich und seine verschiedenen Sparten vor, um den Abend dann durch eine Party mit Live-Musik zu beenden, auf der man sich dann gelöster Stimmung noch offene Fragen von Mitarbeitern beantworten lassen kann, sich Erfahrungen anhört oder einfach nur die Musik und das Essen genießt. Anmelden kann man sich für dieses Event auf der unter der Sparte Veranstaltungen direkt auf Metro Group Website: www.metrogroup.de. Ein Anmeldeschluss ist zudem noch nicht bekannt. Also los, reinschnuppern und bei Interesse anmelden.