17. May 2012

Job-Messe owl-bielefeld

Am 25. und 26. April findet in Bielefeld die Job-Messe owl-bielefeld statt. Neben den üblichen Angeboten die auf Job-Messen zu finden sind wie Bewerbungstraining, Bewerbungsfoto-Service und Bewerbungsmappen-Check geht es hier neben der klassischen Jobvermittlung im Besonderen auch um die Vermittlung von Studienplätzen, Diplomarbeiten und Praktika. Die Aussteller und das Angebot auf der Messe sind sehr umfangreich. Besucherzielgruppen sind: Schüler der Abschlussklassen (angehende Azubis), Studenten und Absolventen aller Fachrichtungen und Semester von Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien, Young Professionals, Berufswechselnde, Wiedereinsteiger, 50plus und Weiterbildungsinteressenten.

Die Job-Messe gibt es bereits seit 2004 und wird in diesem Jahr zum zweiten mal in Bielefeld von der Agentur Barlag in den Räumlichkeiten des Mercedes Benz Center ausgerichtet. 2008 hatten die 63 Aussteller 1.600 Jobs, Studienplätze und Praktika zu vergeben.

Job-Messe TALENTS in München

Die TALENTS in München ist eine Jobmesse der besonderen Art. Sie richtet sich an Absolventen und Karriereeinsteiger, die sich vor dem eigentlichen Event beim Veranstalter bewerben müssen. Wurde man als geeigneter Kandidat ausgewählt werden verschiedene Termine mit potentiellen Arbeitgebern während der Jobmesse vereinbart.

Anforderungen sind ein Studium der Wirtschafts-, Natur-, Ingenieur- oder Geisteswissenschaften, Informatik oder Jura. Maximal 7 Jahre Berufserfahrung oder das Studium wird innerhalb der nächsten 12 Monate beendet. In zwei Auswahlrunden wird entschieden wer einen Termin bei einem der Aussteller bekommt.

Das Rekruting-Event findet dieses Jahr vom 25. bis zum 27. August in München auf dem Messegelände M,O,C, statt. Auf der Internetseite der Veranstalter findet sich bereits jetzt eine eindrucksvolle Liste von Unternehmen (SIEMENS, Accenture, Deloitte, etc.) die auf der TALENTS nach neuen Mitarbeitern suchen.

Zur Homepage des Veranstalters geht’s hier..

Online-Bewertung von Dozenten geht weiter

Das Regensburger Landgericht hat entschieden, dass die Online-Bewertungen eines Regensburger Dozenten nicht gelöscht werden müssen. Der Dozent hatte das Online-Portal auf die Löschung seiner Daten und eine umfangreiche Geldstrafe mit Ordnungshaft für die Betreiber bei Zuwiderhandlung gefordert.

Bei MeinProf.de können die User ihre Lehrer und Dozenten mit Schulnoten und Kommentaren bewerten. Diese Daten sind in aussagekräftigem Umfang auch für nicht angemeldete Besucher der Seite sichtbar.

Schon mehrmals hatten die Bewerteten gegen das Portal geklagt, doch in Deutschland waren sie damit, anders als in Frankreich, nicht erfolgreich. Beim Nachbarland hat ein Gericht erklärt, dass Lehrerbenotungen im Internet unzulässig sind. Dort dürfen die Schüler nur noch ihre Schule bewerten. In Deutschland verweist das Gericht auf die freie Meinungsäußerung in Wort und Schrift. In der Urteilsbegründung heißt es dazu:

“Wo Tatsachenbehauptungen und Wertungen zusammenwirken, wird grundsätzlich der Text in seiner Gesamtheit von der Schutzwirkung des Art. 5 Abs. 1 Satz1 GG erfasst.”

Das Gericht räumt ein, dass Beleidigungen und Schmähkritik davon ausgenommen seien, geht aber davon aus, dass Subjektive Bewertungen von einem “vernünftig denkenden Dritten” auch als solche zu erkennen seien.

Vielleicht könnten die Dozenten, die sich auf den Schlips getreten fühlen, die Zeit in der sie bei ihren Anwälten sitzen damit verbringen sich besser auf ihre Vorlesungen vorzubereiten oder pünktlich zu kommen? Wir fragen uns, ob die Seite MeinProf.de nicht erst durch solche Gerichtsverfahren und die Berichterstattung noch mehr Zulauf bekommt? Denken wir kurz an den „Streisend-Effekt” oder an Lutz Heilmann, MdB (Die Linke) , der mit der Sperrung von Wikipedia erwirken wollte, dass niemand von seiner Stasi-Vergangenheit erfährt. Über Nacht bekam der Verein Wikipedia so viele Spenden, wie sonst in einer Woche.

Job-Messe Oldenburg

Die Osnabrücker Werbe- & Messeagentur Barlag hat seit einigen Jahren ein sehr erfolgreiches Konzept für Job-Messen im Angebot. Die „job-messe deutschland-tour” macht am 18. und 19. April halt in Oldenburg. Veranstaltungsort ist das Mercedes Autohaus Rosier an der Ammerländer Heerstraße 166-176. Schirmherren sind Ministerpräsident Christian Wulff und Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner. Groß- und Mittelständischen Unternehmen aus dem Großraum Oldenburg wollen hier neue Mitarbeiter rekrutieren. Die Job-Messe in Oldenburg richtet sich ausdrücklich nicht ausschließlich an Absolventen, sondern bietet „Jobs von 16 bis 60″ an. So werden hier junge Schulabgänger die einen Ausbildungsplatz suchen genauso angesprochen wie Interessenten für ein Duales Studium.

Neben den Stellenangeboten gibt es eine ganze Reihe extra-Service: Vorträge, Bewerbungsmappencheck und ein Bewerbungsfotoservice werden ebenfalls angeboten.

Zur Pressemitteilung gehts hier

Technikstudenten treffen Verpackungsunternehmer

Für Studenten mit technischen Studiengängen könnte folgender Termin interessant sein:

Im Verein „Packaging Valley Germany” sind 40 Unternehmen organisiert, die sich mit Verpackungsmaschinenbau beschäftigen. Die Organisation wurde Ende 2007 ins Leben gerufen um Synergieefekte zu nutzen. In der Pressemitteilung heißt es: „Die spezialisierte Hochschulbildung, Weiterbildung, Messen und Kongressveranstaltungen sind Themen, um die sich der Verein kümmern wird. Auch die gemeinsame Personalgewinnung sowie der Erfahrungsaustausch im Bereich Wissenschaft und Forschung ist geplant.”

Packaging Valley Germany bietet nun zum ersten mal die „Packing Valley-Tour” an. Auf dieser Veranstaltung sollen Studenten aus technischen Studiengängen (Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Verpackungstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Pharmatechnik, Lebensmittel/Ernährung/Hygiene, Techn. Redaktion und Internationaler technischer Vertrieb) die Unternehmen kennen zu lernen. Natürlich sind die Mitglieder von Packaging Valley Germany hauptsächlich auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Für Studenten aus den entsprechenden Studiengängen ist das sicherlich eine spannende Veranstaltung. Weitere Informationen findet ihr hier. Anmeldeschluss ist der 31. März.

Geld verdienen im Schlaf

Wir beschäftigen uns ja auch ausführlich mit dem Thema Studenten-WG und Zimmer für Studenten, aber eher für längere Zeiträume. Wer nur für kurze Zeit irgendwo unterkommen möchte, sollte nun weiter lesen:

Gloveler.com ist eine neue Plattform, über die sich günstige, private Übernachtungsmöglichkeiten finden lassen. Privatleute bieten ihre Schlafcouch oder das Gästezimmer an und bestimmen einen Preis pro Nacht. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie das altbekannte Couchsurfing, jedoch kann der Gastgeber sich bei dem Modell von gloveler.com auch noch etwas dazu verdienen.

Die Anbieter werben mit einer intuitiven Bedienungsweise, die sich im ersten Praxistest als zutreffend erweist. Kleine Icons zeigen dem Suchenden ob er im gewählten Etablissement Internet zur Verfügung hat oder Rauchen darf. Die Preise halten sich im mittleren bis oberen Einstelligen Bereich. Ausreißer nicht ausgeschlossen. Auch eine kleine Anzahlung via Lastschriftverfahren ist möglich. Außerdem erhält man durch die Einbindung von GoogleMaps sofort eine Übersicht über den Standpunkt und hat die Möglichkeit die Unterkunft im Nachhinein zu bewerten. Erfreulich ist auch, dass die Seite sowohl in Englisch, als auch in Russisch angezeigt werden kann.

Derzeit sind noch nicht in allen  deutschen Uni- Städten Unterkünfte verfügbar, doch die Idee begeistert und wurde bereits auf der CEBIT mit einem Jungunternehmerpreis ausgezeichnet. Denn das Team von gloveler.com ist noch extrem jung und kommt frisch von der Universität. Die vier Gründer Marco Umfahrer, Rico Knapper, Andreas Sperber und Armin Harbrecht haben die Idee im Rahmen eines Seminars entwickelt und schon mehrere Preise gewonnen.

Hilfreich bei der Umsetzung dieser Idee war sicherlich auch der Umstand, dass alle vier jahrelang in der Studentischen Unternehmensberatung Karlsruhe delta e.V. engagiert waren. In Studentischen Unternehmensberatungen können die Studierenden schon während dem Studium praktische Erfahrung mit Projekten aus der freien Wirtschaft sammeln.

E-Voting an Österreichischen Hochschulen

Zum ersten mal kann in Österreich die Stimmabgabe bei der Wahl zur Österreichischen Hochschülerschaft auch Online abgegeben werden. Bei einer telefonischen Befragung vom Februar diesen Jahres, die vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegeben wurde, hat der Meinungsforscher Peter Hajek heraus gefunden, dass 85 % der Befragten 600 Studenten das E-Voting befürworten. Die Zahl der Kritiker ist im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage aus dem Vorjahr somit leicht gesunken.

Doch der Plan die Stimmabgabe über das Internet zu ermöglichen scheidet in Österreich die Geister. Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen im Nationalrat möchte beispielsweise überprüfen lassen, ob die Vergabe des Auftrags an die spanische Firma Scytl korrekt abgelaufen ist. Ferner zweifelt man öffentlich an, ob die Daten der Studenten ordnungsgemäß an das Bundesrechnungszentrum übergeben wurde. Auch beim ÖH-Wien ist man äußerst kritisch. Hier wird das Aus für das E-Voting gefordert. Der Grund ist aber ein anderer. Die Wiener sehen „unendliche Manipulationsmöglichkeiten” und sind der Meinung dass eine geheime Stimmabgabe nicht garantiert werden kann (der ein oder andere hat vielleicht noch die hämischen Pressemitteilungen des Chaos Computer Club zum Thema Sicherheit von Wahlcomputern im Ohr..).

Ein Grund, aus dem die Elektronische Stimmabgabe immer wieder ins Gespräch kommt ist die geringe Wahlbeteiligung. Man erhofft sich durch die Stimmabgabe via PC oder sogar per SMS noch mehr Wähler zu erreichen. So bemängeln die Kritiker des E-Voting das Verfahren als „demokratiepolitisches und verfassungsrechtliches Problem”. Demokratiepolitisch problematisch ist es aber auch, wenn Mitbürger, Komillitonen, Nachbarn und EU-Bürger ihr Wahlrecht nicht wahrnehmen.

Plattform für Studentenjobs

Eine weitere Online-Plattform für Studentenjobs ist seit November letzten Jahres online. Doch Jobmensa.de ist anders: Nach einem ersten Testlauf über zeugt das Portal sofort durch das ansprechende Design. Die Bedienung ist sehr intuitiv und übersichtlich gestaltet. Der Student auf Stellensuche muss sich nach der angenehm kurzen Registrierung jedoch erst durch ein umfangreiches Menü klicken um sein Profil anzulegen. Hier wird nicht nur Alter und bevorzugte Branche abgefragt, sondern auch der Mindeststundenlohn und die Abiturnote. Doch es lohnt sich das Profil ganz auszufüllen. Nicht nur weil man erst nach Beendigung des Menüs die ersten Jobangebote bekommt (automatisches Matching), sondern auch weil es hier endlich mal richtige Stellen zu vergeben gibt. Hier werden nicht nur „hübsche Studentinnen für Servicetätigkeiten” oder „Promoter auf Provisionsbasis bei freier Zeiteinteilung” gesucht. Aushilfskräfte mit viel Eigenverantwortung in Agenturen und Texter sowie Softwareentwickler aber auch Fachassistenten werden hier gesucht. Die Qualität der Stellenanzeigen wird wohl durch die kostenpflichtige Mitgliedschaft für Firmen gewährleistet. Für die suchenden Studenten ist der Dienst kostenlos.

Im Moment ist die Plattform noch in der Beta-Version online, doch das Angebot überzeugt. Studenten-Welt.de wünscht weiterhin viel Erfolg!

Uni Frankfurt exmatrikuliert im großen Stil

Um bei der Vergabe der Studienplätze größere Planungssicherheit zu bekommen, hat die Universitätsleitung der Uni Frankfurt die Rückmeldefrist für das Sommerstemester 2009 deutlich vorverlegt. Etwa 700 Studenten haben sich nicht fristgerecht zum neuen Termin zurück gemeldet und wurden aus diesem Grund exmatrikuliert. Den großen Aufruhr unter den Studenten kann man in der Universitätsleitung nicht verstehen. Offenbar ist man dort der Meinung seiner Bringschuld einwandfrei nachgekommen zu sein. Mit persönlichen Briefen und Plakaten auf dem Campus wurde auf die Terminänderung aufmerksam gemacht. Universitätssprecher Olaf Kaltenborn argumentiert lieber mit der Holschuld der Studenten und ist der Meinung, dass da „einige Ihrer Pflicht nicht nachgekommen” sind.

Für die etwa 700 Betroffenen Studenten fordert der AStA eine unbürokratische Verlängerung der Frist, zumal die Briefe anscheinend nicht alle angekommen sind. Die Universität will sich aber lediglich dazu durchringen bei den Widersprüchen der Studenten „kulant zu reagieren”. Die Widersprüche müssen schriftlich bei der Universität vorliegen, die Studiengebühren müssen bereits überwiesen sein und es muss eine triftige Begründung für die Versäumnis dargelegt werden.

Die Studenten leiden aber nicht nur unter dem Formularwust, der nun auf sie zukommt. Der AstA der Uni Frankfurt betont, dass für viele auch das BaföG und der Platz im Studentenwohnheim auf dem Spiel steht.

Absolventenmesse Mitteldeutschland

Die Messe findet 2009 erst zum zweiten mal statt, hat aber, laut Klaus Wurpts von der Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland, das bestreben die die führende Leitmesse für Fachkräftevermittlung in Mitteldeutschland zu werden. 2008 waren Firmen wie die Carl Zeiss AG, Dell, Ernst & Young AG und die SCHOTT AG vertreten, um nur einige der größten Aussteller zu erwähnen. Insgesamt 50 Firmen hatten über 4000 Jobs zu vergeben. Außerdem wurden über Firmenpräsentationen und Expertenrunden hinaus auch kostenlose Lebenslauf-Checks und ein Bewerbungsfoto-Service angeboten. Der Termin in diesem Jahr ist der 3. November Messestandort ist das Congress Center Leipzig.

Link zur Homepage: www.absolventenmesse-mitteldeutschland.de