4. February 2012

Masterstudiengang „Economics“ ab Winter in Bayreuth

Zum Wintersemester 2009/10 startet in Bayreuth ein neuer volkswirtschaftlicher Studiengang. In vier Semestern werden sich Studierende Methoden der Volkswirtschaftslehre aneignen, und lernen wie man diese Methoden auf spezifische wirtschaftspolitische Probleme anwendet.

Das Ziel ist es, die Absolventen auf verantwortungsvolle Positionen in Unternehmen, Banken, Versicherungen, Forschungsinstituten, Kammern, Verbänden und internationalen Organisationen vorzubereiten. Alternativ kann der Masterabschluss auch als Grundlage für weitere Promotionsprogramme gelten, heißt es in der Pressemittelung der Uni Bayreuth.

 

Vom 17. August bis zum 15. Oktober können sich Interessierte in der Studentenkanzlei für den Masterstudiengang Economics einschreiben.

 

Weitere Informationen:

 

Professor Dr. Martin Leschke

Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

95440 Bayreuth

Telefon: 0921 / 55-4321

E-Mail: VWL5@uni-bayreuth.de

Public Policy & Management ab Winter in Berlin und Paris

Mitte Mai haben die Freie Universität Berlin und die Ecole des Haute Etudes Commerciales de Paris einen Vertrag zur Einrichtung des neuen Studienganges „Public Policy & Management” unterzeichnet.

Der Deutsch-Französische Doppelmasterstudiengang startet bereits zum Wintersemester 2009. Auf der Homepage der FU Berlin heißt es, dass die beiden beteiligten Universitäten ihre Kompetenzen bei der Ausbildung von Managern und Politikwissenschaftlern bündeln wollen. Außerdem möchte man mit dem binationalen interdisziplinären Studiengang den Anforderungen eines globalisierten Arbeitsmarktes gerecht werden.

Weitere Informationen zum Studiengang:

Dr. Sabine von Oppeln, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft


Telefon: 030 / 838-55016


E-Mail: oppeln@zedat.fu-berlin.de

 

Sowie unter: www.fu-berlin.de/frankreich

Werbung auf Finnisch

Zum kommenden Wintersemester 2009/10 startet an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ein neuer Studiengang. Wer sich für das Masterstudium „Interculturad – Werbung interkulturell” einschreibt, studiert insgesamt vier Semester -wie beim Master allgemein üblich. Doch das besondere ist, dass zwei Semester davon in Turku, im Süden Finnlands stattfinden.

Das Angebot richtet sich vor allem an Studenten, die sich in den Bereichen Werbung, Marketing, Kommunikation und Public Relations weiterbilden wollen. Studienschwerpunkt ist die interkulturelle Kommunikation.

Noch bis 31. Juli können sich Interessenten bewerben. Vorraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium der Geistes-, Kunst-, Medien-, Wirtschafts-, Sozial-, Rechts- oder Ingenieurwissenschaften und der Nachweis von Englischkenntnissen.

Bundesweiter Bildungsstreik

Fünf Tage lang werden sich im Juni Schüler und Studenten mit anderen sozialen Gruppen zusammen schließen und im Rahmen eines bundesweiten Bildungsstreiks auf unsere Probleme aufmerksam machen.
Die Forderungen der Studenten sind:
- Soziale Öffnung der Hochschulen
- Die Abschaffung des Bachelor/Master in der derzeitigen Form
- Demokratisierung des Bildungssystems
- Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen
Die Schüler haben eine eigene Liste aufgestellt, treten jedoch mit den Studenten gemeinsam auf. Alle Forderungen und Details können auf der Homepage des Bildungsstreik nachgelesen werden.
Unterstützt wird die Aktion von zahlreichen AstA und Fachschaften, einigen DGB-Verbänden, Ortsgruppen der LINKEN, der SPD und der Grünen und zahlreichen weiteren Organisationen und Gruppen.
Geplant sind Kundgebungen und Demonstrationen im Zeitraum vom 15. bis zum 19. Juni in vielen deutschen Städten. Die meisten Aktionen werden am 17. Juni stattfinden. An diesem Tag war es 1953 zum Arbeiteraufstand in der damaligen DDR gekommen.

Studenten-Welt.de hält euch auf dem Laufenden!

Eshed im Finale des Studenten-Oskar

Vor ein paar Wochen haben wir berichtet, dass sich fünf deutsche Studenten um den Studenten-Oskar, den Student Academy Award, beworben haben.
Heute dürfen wir Tomer Eshed zu seinem Einzug ins Finale gratulieren. Er studiert an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. In seinem Film „Our wonderful Nature” beschäftigt er sich mit dem Liebesleben der Wasserspitzmäuse. Auf der Homepage der HFF Potsdam-Babelsberg heißt es: „Die amüsante Persiflage bietet Spitzmaus-Kung Fu in Zeitlupe und ein unerwartetes wie konsequentes Ende”.
Eshed ist bereits der dritte Bewerber aus Babelsberg, der es in die letzte Runde des Student Academy Awards schafft. Er muss sich nun noch gegen vier andere Bewerber durchsetzen. Der Gewinner der begehrten Jungfilmer-Trophäe qualifiziert sich für den „richtigen” Oskar.
Vor der Preisverleihungsgala am 13 Juni wird Tomer Eshed, geboren in Tel-Aviv, eine spannende Woche in den USA verbringen, in der er mit den anderen Finalisten zusammen Kontakte in der Filmbranche knüpfen und Erfahrungen sammeln kann.
Studenten-Welt.de drückt die Daumen!

Als Bachelor in den Beruf einsteigen? Nein Danke!

Im Zuge des Bologna-Prozesses werden immer mehr Studienfächer an europäischen Universitäten auf das Bachelor-Master-System umgestellt. Ein Grund hierfür war die internationale Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen zu vereinfachen. Doch die Bildungsminister der Europäischen Union hatten noch ein anderes Vorhaben. Das Studium sollte in zwei Abschnitte eingeteilt werden um den Start in das Berufsleben schon nach kürzerer Studiendauer zu ermöglichen. Das Grundstudium wird fortan als ‘Bachelor’ durchgeführt und mit einer Bachelorarbeit und Prüfungen abgeschlossen. Wer möchte, kann einen ‘Master’ obenauf setzen. Der dauert, ebenso wie der Bachelor, etwa 4 Semester und ermöglicht eine Vertiefung des Studiums.
Doch der Plan der EU geht nicht ganz auf. Die wenigsten Studierenden begnügen sich mit dem Bachelor-Abschluss. Gleich im Anschluss den Master zu machen hat sich als die absolut gängige Form des Studiums herausgestellt. Gründe hierfür gibt es viele. Zum einen wollen viele Studenten nach zwei Jahren einfach noch nicht aus der Uni heraus und einen Beruf beginnen. Andere studieren aus reinem Interesse an der Thematik weiter. Doch der wichtigste Punkt ist sicher, dass viele Studenten im Moment noch gar nicht auf den Arbeitsmarkt stoßen wollen. Die Finanzkrise bereitet auch den jungen Menschen im ‘geschützten’ Raum Universität einiges Kopfzerbrechen, und das nicht nur innerhalb von Wirtschaftsvorlesungen. Die Überlegung vieler Studenten, lieber später, möglichst nach der Krise, und besser ausgebildet ins Berufsleben zu starten lässt sich leicht nachvollziehen.

Stipendien sollen Studenten an Unternehmen binden

Auch in den Zeiten der Finanzkrise gibt es noch viele offene Stellen in deutschen Unternehmen zu besetzen. Oftmals suchen gerade diejenigen Firmen neue Mitarbeiter, die in ländlichen, unbekannten oder unattraktiven Regionen angesiedelt sind. Wenn die Studenten den Standort nicht kennen, bewerben sie sich auch nicht auf die freien Stellen, hat man in Unternehmerkreisen festgestellt.
Abhilfe schafft ein Stipendien-System das beiden Seiten, Unternehmern und Studenten, gleichermaßen nützt. Indem die Firmen kleinere Stipendien vergeben, indem sie zum Beispiel die Studiengebühren für ein oder mehrere Semester übernehmen, werden Studenten an das Unternehmen gebunden.
Diese Stipendien werden oft von lokalen Organisationen vergeben, die mit den beteiligten Firmen und Hochschulen den Kontakt halten und den gemeinsamen Fond der Unternehmen verwalten. Die Hochschule kann Bewerber vorschlagen, die sich die einzelnen Firmen dann genau ansehen und aussuchen können.
Die Zahl dieser Art von Stipendien ist in Deutschland noch vergleichsweise klein, wächst jedoch setig an. Im Zuge der Debatte um die Einführung der Studiengebühren hatten Wirtschaftsvertreter einen millionenschweren Stipendientopf angekündigt, der bisher allerdings auf sich warten lässt.

Riester-Rente für Studenten

Wer als Student bereits in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt kann die volle jährliche Zulage von 157 Euro erhalten. Die Einzahlung geschieht im zum Beispiel im Rahmen von Mini-Jobs (Beiträge werden komplett vom Arbeitgeber übernommen), geringfügigen Beschäftigungen oder festen Nebenjobs.
Um die Förderung für ein ganzes Jahr zu erhalten, reicht es, nur einen Monat des entsprechenden Jahres in der staatlichen Rentenversicherung versichert zu sein. Um die Förderung zu erhalten muss jeden Monat der geringe Betrag von 5 Euro eingezahlt werden. Übers Jahr gerechnet sind das 60 Euro, für die Man vom Staat 157 Euro zurück bekommt.
Da man als Student noch sehr viele Arbeitsjahre vor sich hat, lohnt es sich beim Abschluss der Riester-Rente eher auf die Rendite, als auf die Garantien zu achten, empfehlen Experten.
Beratung finden interessierte Studenten bei zugelassenen Rentenberatern oder beim Versicherungsmakler.

Auszeichnung für Hochschullehre geht nach Osnabrück

Seit 2006 wird der Ars legendi-Preis vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und von der Hochschulrektorenkonferenz verliehen. Jedes Jahr können Wissenschaftler aus einem bestimmten Fachgebiet für die höchste deutsche Auszeichnung im Bereich der universitären Lehre vorgeschlagen werden. Ziel ist es die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses zu unterstreichen.

Der Preis ist mit 500.000 Euro dotiert und soll für Wissenschaftler einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich innerhalb der Universität zu engagieren.

2006 wurde der Preis im Fachbereich Medizin verliehen. 2007 und 2008 folgten Jura und Wirtschaftswissenschaften. In diesem Jahr konnten Vorschläge im Bereich Informatik und Ingenierswissenschaften eingereicht werden.

Prof. Oliver Vornberger von der Universität Osnabrück erhält die Auszeichnung in diesem Jahr. Vor allem seine Lehrmethoden, welche die Studenten zum selbstständigen Lernen anregen und sie darin unterstützen haben die Jury sehr beeindruckt. Aber auch die selbst entwickelten multimedialen Werkzeuge, wie beispielsweise ein Videoaufzeichnungssystem und sein Engagement die Studenten stets zu unterstützen haben zu der Entscheidung erheblich beigetragen.

Studenten-Welt.de wünscht sich mehr von diesen engagierten Dozenten!

Studienanfänger in Hessen -Zahlen steigen

Die fünf Hessischen Universitäten Darmstadt, Frankfurt, Marburg und Kassel vermelden deutliche Anstiege bei den Einschreibungen für das Sommersemester 2009. Bis zu 30 Prozent mehr junge Menschen haben sich fristgerecht eingeschrieben.

Möglicher Grund für den Boom ist laut dem Sprecher der Uni Kassel, Bernt Armbruster, das attraktive Studienangebot. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Studenten aus anderen Bundesländern nach Hessen kommen, da dort die Studiengebühren wieder abgeschafft wurden. So ist es auch zu erklären, dass die Zahlen sogar über denen vom letzten Gebührenfreien Semester 2007 liegen, wie der Frankfurter Uni-Sprecher Kaltenborn bemerkt.

Möglicherweise ist aber auch die Wirtschaftskrise nicht ganz unschuldig an den hohen Studentenzahlen. Der Gedanke möglichst erst nach der Krise, gut ausgebildet, die Uni zu verlassen scheint sehr verlockend. So könnte es sein dass sich mehr junge Menschen zu einem Studium entschlossen haben.