17. May 2012

Jobben beim CIA

US-Geheimdienstkoordinator Dennis Blair gab bekannt, dass die amerikanischen Geheimdienste dieses Jahr 30 jungen Amerikanern die Chance geben, zwei Wochen lang in die Arbeit der Behörden hinein zu schnuppern. Gesucht werden junge, intelligente Amerikaner, die „problemlos eine Sicherheitsprüfung” durchlaufen würden.

Die Auserwählten erwartet ein Trainingsprogramm bei freier Kost und Logis. Dieses beinhaltet den Besuch von Konferenzen, Studienreisen und Aufklärungsarbeit. Überwacht wird das ganze von Analytikern aus der Gemeinschaft der Geheimdienste.

Der „Nebenjob” ist mit 1000 Dollar vergütet und bietet höchstwahrscheinlich attraktive Berufseinstiesmöglichkeiten.

Uni Cambridge feiert 800-jähriges Bestehen

Im Jahr 1209 gab es an der Universität Oxford gewaltsame Unruhen zwischen Universitätsleuten und Anwohnern. Einige Dozenten und Studenten zogen daher aus und fanden in dem 160 Kilometer entfernten Cambridge eine neue bleibe. Die neue Universität wurde, genau wie die alte in Oxford die ab 1214 auch weiterhin bestand, im Stil der alten englischen Traditionsuniversitäten aufgebaut.

Die beiden Universitäten Oxford und Cambridge bilden die Weltspitze der Eliteuniversitäten und werden daher ironisch „Oxbridge” genannt. Es existiert jedoch, durch die Umstände der Universitätsgründung bedingt, eine Konkurrenz zwischen den beiden Hochschulen. Dies kommt zum Beispiel beim berühmten Boat Race auf der Themse zum Ausdruck, bei dem die beiden Universitätsmanschaften im Achter gegeneinander antreten.

Cambridge hat mit 83 verliehenen Preisen von allen Universitäten die meisten Nobelbreisträger hervorgebracht. Knapp zwei Dutzend Staatschefs studierten hier. Auch Mitglieder der Königsfamilie, zuletzt Prinz Charles, sind unter den Alumni.

Nur die allerbesten Studenten können auf eine Zusage aus Cambrigde hoffen. Auf sie wartet zwar eine 60-Stunden Arbeitswoche, dafür aber ein fairer Preis. Mit umgerechnet 3800 Euro pro Jahr liegen die Gebühren im sehr deutlich unter den Beiträgen die beispielsweise in den USA entrichtet werden müssen. Für diesen Preis wohnen die Studenten in einem der 31 Colleges und bekommen Verpflegung und Betreuung. Die exzellenten Job-Aussichten sind ebenfalls im Preis inbegriffen.

Leuphana Universität macht das Licht in Stade aus

Nach 24 Jahren wird die Außenstelle der Leuphana Universität. Das Fernstudienzentrum in Stade wurde gemeinsam mit der Fernuniversität Hagen geleitet und betreute 200 Studenten.

Der Grund für das Ende der Kooperation zwischen den beiden Hochschulen ist das neue Regionalisierungskonzept der Hager Fernuni. So soll es Bundesweit nur noch 12 Regionalzentren geben. Neben Stade werden auch der Standort Oldenburg geschlossen. Hildesheim sei noch in der Schwebe, lässt Kirsten Pinkvoss, Leiterin des Studienzentrums der Fernuniversität Hagen verlauten.

Doch auch eine Veränderte Situation bei der Finanzierung sei an der Schließung der Stader Außenstelle mitschuldig. Bisher hatte die Leuphana Universität Mentoren und Räumlichkeiten Finanziert. Nach der Kürzung der Mittel durch die niedersächsische Regierung konnte sich die Uni diesen Luxus nicht mehr Leisten. So muss die Fernuni Hagen mittlerweile selbst die Finanzierung von Personal und Räumen übernehmen.

Fünf deutsche Bewerber für Studenten-Oskar

Anders als beim richtigen Oskar, wo die Kandidaten vorgeschlagen werden, kann sich für den Student Academy Award jeder bewerben, der einem filmschaffenden Studium nachgeht. Die Academy zeichnet Nachwuchskünstler seit 1973 in den Kategorien Experimentalfilm, Animation, Dokumentarfilm und Spielfilm aus. Es gibt jeweils Gold, Silber und Bronze und seit 1981 auch einen Preis für den besten ausländischen Film.

In diesem Jahr haben sich fünf deutsche Anwärter beworben. Tomer Eshed von der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg mit der Animation “Our Wonderful Nature”, Michael Koch von der Kunsthochschule für Medien Köln mit “Polar”, Thomas Stuber von der Filmakademie Baden-Württemberg mit dem Film “Teenage Angst”, Marvin Kren von der Hamburg Media School mit seinem Abschlussfilm “Schautag” und Andrea Thiele von der Hochschule für Fernsehen und Film München mit der Dokumentation “Wanted – Who Murdered Derek”.

Sie konkurrieren mit 52 anderen Bewerbern aus insgesamt 39 Ländern. Heuer wurde, laut der Academy eine Rekordzahl bei den Anmeldungen erreicht.

Studenten-Welt.de wünscht viel Erfolg!