17. May 2012

Versicherung während Ferienjob und Praktikum

Zum Beginn der Ferien, bzw. Vorlesungsfreien Zeit weist die deutsche gesetzliche Unfallversicherung darauf hin, dass Studenten während eines Ferienjobs oder eines Praktikums gesetzlich versichert sind. Der Unfallversicherungsschutz ist für die Versicherten beitragsfrei. Er wird durch den Arbeitgeber, genauer durch dessen Unfallversicherungsträger, gewährleistet. Der Versicherungsschutz ist unabhängig von Dauer und Entgelt der Beschäftigung und schließt auch den Weg zur Arbeit und von dort nach Hause mit ein.

Im Detail bedeutet das, dass bei einem Arbeits- oder Wegeunfall die gesetzliche Unfallversicherung Heilbehandlung, Rehabilitation und Lohnersatzleistungen übernimmt. Wer durch so einen Arbeitsunfall zum Arzt kommt muss dort keine Krankenversicherungskarte vorlegen und auch keine Praxisgebühr zahlen.

Die Ausnahme von diesem gesetzlichen Versicherungsschutz sind Jobs oder Praktika im Ausland. Auch wenn der Arbeitgeber ein deutsches Unternehmen ist. Daher gilt: Vor Reiseantritt bei der eigenen Krankenkasse informieren, ob die studentische Krankenversicherung hier einspringen würde. Auslandskrankenversicherungen gibt es häufig schon für wenige Euros im Jahr.

Studienanfänger werden mit Geschenken geködert

Die Hochschule Rhein-Waal existiert erst seit dem 1. Mai 2009 und hat ihren Hauptstandort in Kleeve. Der Schwerpunkt der neuen Hochschule wird auf den sog. MINT-Fächern liegen.

Zum Wintersemester startet der Lehrbetrieb mit den Fächern Bio Science and Health, B.Sc., International Business and Social Sciences, B.A. und E-Government, B.Sc..

Um Studenten anzulocken verspricht die Präsidentin Professor Dr. Marie-Louise Klotz jedem Studienanfänger ein Fahrrad, ein Notebook und ein iPhone. Klotz erhofft sich dadurch den Standort für Studenten attraktiver zu machen. Ein Laptop könne sich schließlich nicht jeder leisten und das Fahrrad verspricht Mobilität in der ländlichen Gegend von Kleeve. Mit dem iPhone sollen die Studenten via SMS mit der Hochschule kommunizieren. Das Geld dafür kommt von Sponsoren.

Studenten-Welt.de freut sich über ein großzügiges Angebot. Jedoch fragen wir uns, was das wohl für Studiengänge sein werden, in denen Studenten studieren, die wegen einem Gratis-Notebook in die Provinz kommen?

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