4. February 2012

Fachkräftemangel in der Metall- und Elektroindustrie

MINT – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zählen nicht gerade zu den erfolgreichsten Studiengängen. Das Interesse seitens der Studenten ist an sich schon gering, die hohe Abbruchquote tut dann noch ihr Übriges.

Das daraus resultierende Problem heißt: Fachkräftemangel. Seit Jahren sind die Zahlen der Hochschulabsolventen in diesen Bereichen rückläufig.

Um diesem Trend entgegenzuwirken hat der Verband der Metall- und Elektroindustrie die Initiative „MINT” gestartet, mit der die einzelnen Fachgebiete bei zukünftigen Studenten beworben werden sollen.

Mit einem Infomobil wird beispielsweise über Ausbildungsförderung und Berufsangebote informiert. Zusätzlich gibt es das von der Stiftung Deutsche Wirtschaft gegründete Mentoren-Programm “MINToring – Studierende begleiten Schülerinnen und Schüler”. Hierbei stehen Studenten unterschiedlicher MINT-Studiengänge Schülerinnen und Schülern von der zwölften Klasse bis zum Ende des zweiten Semesters mit Rat und Tat zur Seite.

So soll ein positives Image der Berufe in der Metall- und Elektroindustrie erzeugt werden, damit es in Zukunft wieder mehr Fachkräfte geben wird.

Zur Initiative MINT

Mashup-Community für Alle

Studenten erstellen Mashups für IBM

Ein Mashup ist ein Verfahren, bei dem neue Inhalte durch das kombinieren bereits bestehender Elemente geschaffen werden. In der bildenden Kunst wäre das zum Beispiel eine Collage (Danke Tante Wikipedia).

IBM fordert nun Studenten auf, eigenen Mashups für das Unternehmen der Zukunft zu erstellen. Das Unternehmen wirbt damit, dass die Studenten hier nicht nur praktische Erfahrungen beim erstellen eigener Mashups sammeln, sondern auch mit Professoren, Kommilitonen und vor allem IBM-Mitarbeitern aus der ganzen Welt in Kontakt kommen. Für die Karriere könnte die Teilnahme an Mashup Mania also ein entscheidender Fortschritt sein. Jeder Student der ein Mashup einreicht bekommt eine Teilnahmebestätigung.

Doch auch die IBM-Mitarbeiter und Business-Partner dürfen an der Mashup Mania teilnehmen und mitdiskutieren. Denn alle Beiträge werden online gestellt, so dass die Teilnehmer konstruktives Feedback von allen Beteiligten erwarten können.

Die Mashup Mania läuft noch bis zum 2.April 2010.  Teilnehmen können Studenten aus der ganzen Welt.

Zur IBM Lotus U-CRE8! Mashup Mania

Virtuelle Hochschule

Die Alternative zur herkömmlichen Universität

An virtuellen Hochschulen werden Kurse, Seminare und Vorlesungen angeboten, die komplett online absolviert werden. Studenten können auf diesem Weg zusätzliche Leistungsnachweise erwerben und bei freier Zeiteinteilung lernen.

Das E-Lerning und E-Teaching wird seit Ende der 90er Jahre vom Bund, bzw. dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Onlineangebot der virtuellen Hochschulen soll eine Alternative zum Besuch der Vorlesung oder des Seminars bieten. Die Klausuren finden dann am Ende des Semesters entweder online statt, oder werden vom Lehrstuhl abgenommen. Denn ein Kurs an der virtuellen Hochschule bringt nur Scheine bzw. Leistungspunkte, wenn der Lehrstuhl an der eigenen Universität auch mit dem Onlineangebot kooperiert. Wer keinen Schein braucht und sich trotzdem weiterbilden möchte kann dies natürlich jederzeit tun J

In bestimmten Fachbereichen ist das Angebot der jeweiligen virtuellen Hochschule des Bundeslandes recht umfangreich, in anderen Fachbereichen eher spärlich. Es lohnt sich aber in jedem Fall mal das Kursprogramm der virtuellen Hochschule anzuschauen.

Eine Liste virtueller Hochschulen in Deutschland findet Ihr hier:

Zusätzlich gibt es von vielen Universitäten auch eigene E-Learning-Angebote. Ein Blick auf die Homepage Deiner Universität oder Fachhochschule lohnt sich!

Generationenaustausch – ein wichtiges Thema für Studenten

Wohnprojekte für Studenten wie Wohnen für Hilfe, oder Mehrgenerationenhäuser sind ein neuer Trend in Deutschland. Die Idee eine Verknüpfung zwischen den Generationen herzustellen ist wichtig, da die ursprüngliche Mehrgenerationenfamilie immer seltener wird. So fehlen Austauschmöglichkeiten zwischen älteren Menschen und der jungen Generation.

Dieser Austausch ist aber für beide Seiten enorm wichtig, denn die Senioren können den jungen Menschen wertvolle Lebenstipps geben oder bei Problemen helfen. Auch können sie jungen Familien bei der Erziehung helfen oder die Babysitterfunktion übernehmen.  Die Senioren fühlen sich dadurch nützlich und in die Gesellschaft integriert, denn oftmals ist der Partner schon früh gestorben und der tägliche Austausch mit anderen Menschen geht zurück.

Ein neues Projekt von dem ich vor kurzen erfahren habe ist der Vorleseabend. Hier gehen Studenten in Pflegeheime und Altenzentren und lesen abwechselnd den Senioren Literatur vor. Natürlich entstehen im Rahmen so eines Lese-Treffens auch Gespräche und sogar Gesprächsrunden mit den Senioren, so dass auch mit einem Vorleseabend der Austausch zwischen den Generationen gefördert wird.

Studenten aus Düsseldorf bekommen im Rahmen des Leseprojektes sogar Credit Points für ihre Vorlesestunden, wie das Portal der WAZ Mediengruppe berichtet. Doch wir finden dass sich die Mühe auch ohne die Credit Point-Belohnung lohnt. Und freuen uns über mehr Generationenübergreifende Projekte!

Informationen zum Fernstudium

Vom Bachelor in den Beruf – oder doch erst den Master machen?

Die ersten Bachelor-Studenten sind bereits fertig und haben ihren BA in der Tasche. Nach dem Abschluss stellt sich dann die Frage, ob man noch einen Master drauf setzt oder gleich in den Beruf einsteigt.

Ein Bachelor ist zwar nicht vergleichbar mit einem Diplom oder Magister, aber er ist auch nicht nichts wert. Ein Berufseinstieg nach dem Bachelor ist also durchaus eine Alternative.

Wer sich nicht entscheiden kann, wie es nach dem Abschluss weiter geht, der hat (auch als Diplom- oder Magisterstudent) die Möglichkeit den Master im Rahmen eines Fernstudiums zu absolvieren. So kann man den Aufbaustudiengang absolvieren und gleichzeitig schon Berufserfahrung sammeln. Das ist natürlich eine große Belastung, aber wer den Stress im Bachelorstudium schon überlebt hat kommt mit dem Master im Fernstudium sicherlich gut klar.

Eine Übersicht über interessante Masterstudiengänge bietet die Webseite Fernstudium-Information. Zwar sind hier nicht alle Master-Fernstudiengänge aufgeführt, aber eine doch recht umfassende Auswahl. Vor allem sind die Informationen über die Masterstudiengänge liebevoll aufbereitet, sodass man beispielsweise sofort sieht, wie lange so ein Mastersudium dauert (in der Regel Vollzeit 2 Jahre, Teilzeit 4 Jahre).  Direkt über Fernstudium-Informationen kann man auch gleich die Informationsunterlagen zu den Masterstudiengängen anfordern.

Auch zu anderen Themen rund um das Fernstudium und Weiterbildung bietet die Seite umfangreiche Informationen.

Lisa in Argentinien

Auslandsblog Argentinien

Lisa verbringt ihr Auslandssemester in Argentinien und sie dokumentiert ihre Auslandserfahrungen a la Web 2.0. In ihrem Blog berichtet Lisa von ihrem Auslandsaufenthalt in Córdoba im schönen Argentinien. Mit Witz und Charme erzählt sie über ihre Reise, kulturelle Erlebnisse und Kuriositäten wie dem argentinischen Oktoberfest. Fängt man an zu lesen kann man nicht mehr aufhören.

Lisa beginnt ihren Auslandsblog mit einem kurzen Beitrag über ihre Reisevorbereitungen für Argentinien, den 14stündigen Flug und ihre Ankunft in Buenos Aires, welches im Landeanflug seine unglaubliche Größe offenbart. In weiteren Berichten beschreibt Lisa ihre Gastfamilie und das, doch etwas andere, studentische Leben an der Uni, am besten hat uns hier die Leistungskategorie „libre” gefallen ;-) lest es doch einfach mal nach!

Und wenn man schon mal dabei ist sollte Lisas Artikel über ihren Besuch bei den Iguazú-Wasserfällen Beachtung finden, unter dem Link Bilder kann man den Eindruck den der Text hinterlässt in Farbe auf sich wirken lassen.

Besonders beeindruckt ist die Studentin vom argentinischen Asado, einer Art Grillfest, nur mit einer weit größeren Menge Fleisch. Da die Studentin alles andere als eine Vegetarierin ist hat sie diese Sitte gerne verinnerlicht.

Sie schreibt auch ein paar Eckdaten zu ihrer Person und ein Gästebuch gibt es auch, in dem sie die Besucher ihres Argentinien-Blogs auffordert ihre Gedanken zu den Texten zu hinterlassen. Das wird auch fleißig gemacht und so wird deutlich, dass nicht nur Familie und Freunde an ihren Eindrücken teilhaben. Der Argentinienblog von Lisa bietet somit einen echten Mehrwert für die Reiseplanung für ein Auslandssemester oder Auslandspraktikum in Argentinien. Bei den tollen Texten verzeiht man das Design gerne ;)

Auch das ist ein Studienfach: Mediteranistik

Die Ruhr Universität Bochum gründet das Zentrum für Mittelmeerstudien.

Im Rahmen einer Bundesweiten Ausschreibung bekommt die Uni Bochum vier Jahre lang 2 Millionen Euro um die Mittelmeerforschung voranzutreiben, zu vernetzen und zu einem eigenen Forschungsbereich auszubauen.

Am neuen Zentrum für Mittelmeerstudien sollen nicht nur alle Forschungsprojekte im Bereich Mediteranistik gebündelt werden, es werden auch viele neue Stellen geschaffen und eine umfangreiche Informationsplattform zur Verfügung gestellt, in der beispielsweise alle deutschsprachigen Mediteranisten zu finden sind.

Mit all diesen Aktivitäten des Mittelmeerzentrums soll die Mediteranistik als Ausbildung in Deutschalnd etabliert werden. Wer Interesse am Thema hat sollte sich für den geplanten Masterstudiengang bewerben.  In diesem interdisziplinären Aufbau-Studiengang Mediteranistik sollen die Themenschwerpunkte Mobilität, Soziale Netzwerke, Interkulturelle Kommunikation und Politische Netzwerke für den Mittelmeerraum wissenschaftlich bearbeitet werden.

Weitere Informationen findet Ihr auf der Homepage der Ruhr Universität Bochum

Geld verdienen mit der Abschlussarbeit

Die Abschlussarbeit ist fertig. Nach entbehrungsreichen Wochen und Monaten, schlechtem Gewissen und schlechtem Schlaf, nach etlichen grauen Haaren und viel Frust hat der erschöpfte Student das Werk endlich abgegeben.

Normalerweise verrottet die gebundene Abschlussarbeit dann nach bestandenen Abschlussprüfungen im Regal der Lehrstuhlsekretärin hinter Nippesfiguren und den Fotos ihrer Kinder. Und dafür der ganze Stress?

Wer mehr aus seiner Abschlussarbeit machen will, kann über diplom.de ein großes Publikum erreichen und gutes Geld verdienen. Nach Kategorien geordnet und mit Stichwörtern versehen finden sich hier laut eigenen Angaben über 10.000 Abschluss- und Doktorarbeiten zum herunterladen.

Dieses geniale und umfassende Angebot richtet sich aber nicht nur an die Autoren. Meiner Meinung nach kann man hier auch sehr gut zum eigenen Thema recherchieren. Sei es nun die Abschlussarbeit oder eine wichtige Hausarbeit. Da die Noten der hochgeladenen Abschlussarbeiten immer mit angegeben sind, kann man auf die Qualität der Diplom-, Magister- und Doktorarbeiten vertrauen.

Zur Homepage: www.diplom.de

Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes

Bisher musste der engagierte Student sich für eine Studienförderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes vorschlagen lassen. Das bedeutet, dass Lehrpersonen, Dozenten, Hochschulen, Veranstalter von Schüler- und Studentenwettbewerben und ähnliche (juristische) Personen begabte, fleißige, intelligente oder auf eine andere Weise herausragende Studenten für eine Förderung vorschlagen konnten.

Seit kurzem gibt es eine neue, zusätzliche Methode, sich selbst um eine Studienförderung zu bewerben. Der Weg zur Studienförderung ist dadurch deutlich vereinfach worden. Die besten Teilnehmer des Auswahltestes werden zum persönlichen Gespräch eingeladen. Aus dieser zweiten Runde werden die besten Studenten zu einem Auswahlseminar eingeladen. Nach diesem Seminar wird den Stipendiaten ihre Förderung mitgeteilt. Teilnehmen können Studenten, die sich im Wintersemester 2009/10 im ersten oder im zweiten Semester befinden.

  • Die Termine für die Selbstbewerbung bei der Studienstiftung 2010:
  • Bewerbung zum Auswahltest: 5.Februar bis 5. März
  • Auswahltests am 17. Und am 24. April
  • Auswahlseminare finden von Mitte Juni bis Mitte Juli 2010 statt.

Den Link zur Anmeldung und weiterführende Informationen findet Ihr auf den Seiten der Studienstiftung.

Studentenjobs für die Semesterferien

Einige von uns Studenten stecken im Moment noch mitten in den Prüfungen, viele andere genießen schon ihre Freizeit in den Semesterferien. Wer keinen regelmäßigen Nebenjob hat, hat jetzt die Möglichkeit sich in den Semesterferien Geld fürs Studium zu verdienen.

Heute haben wir für Euch eine Auflistung nützlicher Seiten und Tipp zum Thema Studentenjobs:

Außerdem lohnt es sich mal einen blick auf das schwarze Brett Deiner Universität zu werfen. Oft werden es hier kurzfristige Jobs, die meist in Uninähe sind angeboten.

Wer in den Semesterferien tätig werden möchte und nicht auf die Bezahlung angewiesen ist, kann sich mit einem ehrenamtlichen Job tolle Referenzen für den Lebenslauf sichern und Gutes tun.