17. May 2012

Engagement der neuen Art – Studenten unterstützen Hauptschüler

Das Projekt „Rock your Life” von der Zeppelin-Univerity sorgt für Aufsehen. 85 Studenten betreuen eben so viele Hauptschüler in Friedrichshafen.

Die Teilnahme an „Rock your Life” ist für beide Seiten äußerst gewinnbringend, denn die Hauptschüler bekommen Unterstützung in allen Lebenslagen und die Studenten sind begeistert von der Offenheit und Mitarbeit der Schüler. Gleichzeitig fügen sie ihrer vita das gewisse Etwas an Engagement hinzu. So erscheint der Lebenslauf weniger karrierefixiert und die zukünftigen Arbeitgeber können erkennen, dass der Student neben dem geschützten Unialltag auch das richtige Leben, das andere Ende der großen Palette der gesellschaftlichen Millieus, kennen gelernt hat.

Jeweils ein Student kümmert sich um einen Schüler der Hauptschule und das über einen Zeitraum von zwei Jahren, von Beginn der achten Klasse bis zum Abschluss nach der neunten. Und die Schüler? Sie machen ganz freiwillig mit, jeder möchte „seinen eigenen Studenten” haben.

Das Projekt finanziert sich momentan durch sechs Unternehmen, die hoffen dadurch motivierte Praktikanten oder Auszubildende zu gewinnen, was in Anbetracht des anstehenden Facharbeitermangels ein cleverer Schachzug ist. Über 20 Unternehmen warten darauf als Sponsoren auftreten zu können. Bald soll „Rock your Life” von Christina Veldhoen und Elisabeth Hahnke in eine gemeinnützige Gesellschaft überführt werden, beide sind Absolventinnen der Zeppelin-University und wollen die Geschäftsführung hauptberuflich übernehmen.

Das Projekt sorgt für Aufsehen. Bekannte Persönlichkeiten des politischen Lebens haben sich „Rock your Life” bereits zugewandt, Bundesfinanzminister Peer Steinbrück übernahm gemeinsam mit Gesine Schwan die Schirmherrschaft, und das sogar obwohl Schwan die Hauptschule als solche ablehnt, da sie eine verheerende Auswirkung auf die Zukunft viele junger Menschen habe.

Wir finden die Idee klasse, weil Schüler wie Student einen hohen persönlichen (und persönlichkeitsbildenden) Gewinn von dem „Tandem” haben.

Erasmus – Dein Weg zum Auslandssemester

Barcelona Panorama

Vom Erasmus-Programm des DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) hat jeder Student, der schon ein paar Semester auf dem Buckel hat, sicher schon einmal gehört.

Erasmus bringt Studenten für ein- oder mehrere Auslandssemester durch Universitäts-Kooperationen in alle Teile dieser Welt, an die entlegensten und die beliebtesten Universitäten aller Herren Länder.

Wer sich vorab über die Zielregion informieren möchte, kann sich zum Beispiel die Erfahrungsberichte ehemaliger Erasmus-Studenten ansehen. Übersichtlich nach Zielregion bzw. Universitäten geordnet kann man zum Beispiel auf der Homepage der Uni Augsburg über die Auslandserfahrungen der Kommilitonen informieren.

Hierzu bitte auf der Seite des Akademischen Auslandsamtes der Universität Augsburg etwas nach untern scrollen und die grobe Zielregion, bzw. den Kontinent auswählen. Dort findet der Erasmus-Interessierte Student dann Informationen aus erster Hand zum Beispiel über die Wohnungssuche auf Kreta oder die Schwierigkeiten bei der Wahl der richtigen Kreditkarte (gibt es denn auch Bankautomaten, bei denen ich kostenlos Geld abheben kann, oder bietet meine Bank zwar für alle Länder einen guten Service, außer in der Stadt in der ich mein Erasmus-Semester verbringen möchte?).

Mit diesem Informationsangebot über Erasmus-Erfahrungen können häufige Fehler vermieden werden und der reisende Student wird optimal auf die Herausforderungen eines Auslandssemesters vorbereitet.

Filmtipp zum Thema Erasmus: Barcelona für ein Jahr

Cebit 2010 – Hier gibt’s den Studentenrabatt

Die Cebit in Hannover ist die weltweit wichtigste Messe für Informationstechnik. Dieses Jahr findet sie vom 2. Bis zum 6. März statt.

Für Studenten ist die Cebit gleich doppelt interessant. Zum einen gibt es auf einer so großen Fachmesse wie der Cebit unendlich viele Studentenjobs. Vom Catering über Auf- und Abbau von Messeständen bis zur Beratung und Produktpräsentation werden jedes Jahr hunderte Studenten auf der Messe zum arbeiten eingesetzt. Messejobs vermittelt zum Beispiel die Promotionbasis.

Aber auch für interessierte studentische Besucher hat die Messe einiges zu bieten. Neue Trends im Informatikbereich, Software, Firmenpräsentationen uvm. Daneben kann man natürlich jede Menge Infomaterial und Kugelschreiber einstecken.

Der Studententarif für die Cebit 2010 liegt bei 17 Euro für den Tagespass. Das Ticket kann nicht vorbestellt werden (also kein beschleunigter Einlass) und gilt nur am 6. März 2010. Außerdem wichtig: Studentenausweis mitbringen! Hunde sind übrigens auf dem Messegelände verboten.

Cebit ist ein Akronym für Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation

Auslandssemester in London

London zählt zu den schönsten und interessantesten Metropolen der Welt. Auch viele deutsche Studenten haben das längst erkannt und verbringen dort gern ihre Auslandssemester. Die Stadt bietet neben der geringen Entfernung zur Heimat viele spannende Highlights und bekannte Kuriositäten, von den Sehenswürdigkeiten über den Linksverkehr bis hin zur englischen Küche.

Deutsche Studenten müssen zum Glück auch keine größeren Vorbereitungen für London treffen: Da Großbritannien EU-Mitglied ist, braucht man weder Visum noch Reisepass. Durch die gesetzlichen Krankenkassen ist man während eines Aufenthalts in EU-Staaten automatisch versichert, allerdings nur für eine Art Grundversorgung. Zusatzleistungen wie z.B. Zahnersatz oder Überführungen werden nur durch eine zusätzliche Auslandsversicherung übernommen.

Kathi steckt gerade mitten in ihrem Londoner Semester und dokumentiert alles Wissenswerte in ihrem Blog. Dort finden sich zahlreiche Infos über ihren neuen Alltag, die Uni und überwundene Herausforderungen wie z.B. die Wohnungssuche. Dank vieler zusätzlicher Fotos gewinnt man einen super Einblick in ihr neues Leben in und um London. Thanks, Kate!

Jeder, der auch über einen Aufenthalt in London nachdenkt, sollte sich den Blog einmal anschauen. Vielleicht erleichtert er ja dem ein oder anderen die Entscheidung für Großbritanniens Hauptstadt.

Weitere Auslands-Blogs:

Westdeutsche Studenten an ostdeutschen Hochschulen

Vor einer Weile habe ich Euch über die Bemühungen ostdeutscher Hochschulen berichtet, die händeringend nach Studenten aus den alten Bundesländern suchen. Dazu haben sich die ostdeutschen Universitäten im Hochschulpakt 2020 verpflichtet. Die Idee hinter der großen Kampagne (Studenten-Welt.de berichtete) ist, dass Studenten an ihrem Hochschulstandort einen Job nach dem Studium finden oder sich in einen oder eine Einheimische verlieben und der Stadt auch nach dem Studienende treu bleiben.

Ob dieser Plan aufgeht wird sich erst in ein paar Jahren zeigen. Wenn auf diesem Wege die Universitäten der Abwanderung junger hochqualifizierter Menschen aus dem Osten in den Westen Deutschlands entgegenwirken können ist das sicher eine gute Sache.

Die Universität Jena hat jetzt erforscht aus welchen Gründen westdeutsche Studenten in Jena, einem Hochschulstandort in den sog. neuen Bundesländern studieren. Über 700 Studenten aus den alten Bundesländern studieren in Jena. Sie wurden in einem Umfrage des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie und Regionalentwicklung befragt.

An Platz eins der Gründe für ein Studium in Ostdeutschland ist der Studie zufolge die Gebührenfreiheit, danach folgt die „angenehme Entfernung zum Elternhaus” und die „überschaubare Größe von Stadt und Universität”.

Neben den Motiven für ein Studium in Jena wurde in der Studie auch die Zufriedenheit mit der Universität erhoben. Demnach würden über 80 Prozent der Befragten sich sofort wieder für ein Studium in Jena entscheiden.

Links:

Studie zu den Motiven westdeutscher Studenten in Jena zu studieren

Homepage der Uni Jena

Kultur pur – als Couchsurfer die Welt entdecken

In puncto Auslandsaufenhalt und Urlaub geht der Trend momentan klar zu Individualität und Kulturreichtum. Besonders Studenten entscheiden sich immer öfter dafür, indem sie zum Beispiel als Rucksack-Touristen fremde Länder erkunden.

Der Begriff Couchsurfing ist vielen Backpackern bereits ein Begriff. Das gleichnamige Online-Netzwerk (www.couchsurfing.com) erfreut sich schon seit längerem wachsender Beliebtheit. Die Schlafplatzbörse vermittelt kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten auf der ganzen Welt – in fast jedem Land finden sich mittlerweile Betten, Futons oder sonstige Liegeplätze, die nur auf neue Gäste warten.

Dank dem bis zum Besuch fremden Gastgeber lernt man so Land und Leute von einer ganz besonderen Seite kennen. Insider-Tipps, kulinarische Highlights und internationale Kontakte oder sogar Freundschaften sind hierbei nur einige Vorteile gegenüber teurer, isolierter Hotelzimmer.

Nach und nach entstehen immer mehr ähnliche Konzepte, die auf bestimmte Personengruppen zugeschnitten sind. Wie beispielsweise eine Online-Bettenbörse speziell für Juden (www.jewgether.org). Die Betreiber möchten damit das Zusammengehörigkeits-Gefühl dieser Religion auch über Ländergrenzen hinaus tragen. Zusätzlich profitieren die Mitglieder so von einem selbstverständlichen Verständnis für die koschere Küche bei Gast und Gastgeber.

Wer also keine Lust auf Pauschalurlaub hat, sollte es einmal mit Couchsurfing versuchen. Intensiver lässt sich ein Land wohl kaum entdecken.

Embedded World 2010 – Studenten Willkommen

Embedded World 2010 vom 2.-4. März. Student Day am 4. März

Die IT-Branche mit all ihren Sparten klagt eigentlich schon immer über fehlende Fachkräfte und Nachwuchsmangel. Die Veranstalter der embedded world Messe gehen nun einen Schritt in die richtige Richtung. Studenten sind zur embedded world 2010 nicht nur eingeladen, sie erhalten auch freien Eintritt, einen Imbis, Fachvorträge und einen Speziellen Messe-Guide für Studenten.

Die embedded world hat sich zu einer Leitmesse für die Entwicklung mikroprozessorgesteuerter Geräte und Systeme in Europa entwickelt. Aussteller sind hier Firmen, die sich mit hardware, distribution oder application services beschäftigen. Daneben gibt es ein Umfangreiches Programm mit Fachvorträgen von Branchengrößen wie Prof. Steve Furber, dem Erfinder des ARM-Prozessors und ein Keynote-Vortrag von Siemens-Forschungsleiter Reinhold Achatz.

Die embedded world möchte sich auch in diesem Jahr mit neuen Impulsen der Branche präsentieren und hofft mit dem Student Day die Messe als Schnittstelle zwischen Universität und Unternehmenspraxis zu etablieren.

Studenten-Welt.de freut sich über praxisnahe Angebote für Studenten schon während dem Studium und freut sich dass die Unternehmen den Kontakt zu uns Studenten suchen!

Anmelden können sich Studenten für den kostenlosen Student Day im Student Day-Bereich der Messe-Homepage.

Entspanntes Lernen mit Sofatutor

Das Szenario: Viel zu spät mit dem Lernen angefangen, Prüfungsstress, Panik. Die Klausur findet schon morgen statt und erst am späten Nachmittag fällt uns ein, was wir eigentlich vom Lernstoff noch alles nicht begriffen haben. Das mulmige Gefühl im Bauch wird schlimmer, der Weg in die Bibliothek ist zu weit und Lust die ganze Nacht ein fettes Standartwerk durchzurackern haben wir auch keine.

Die Lösung: Sofatutor.com

Hier werden kurze Lernfilme zu fast allen Fächern angeboten, die knapp und verständlich spezielle Themen erklären.

Die Palette der Sofatutor-Videos reicht von Infektionskrankheiten (Biologie) bis „Dinge benennen” (Wortschatz Spanisch). Die Lernfilme werden entweder von der Sofatutor Redaktion bereit gestellt, oder von Studenten, Dozenten und Lehrern. Die Videos die von Privatpersonen eingestellt werden überprüft der pädagigische Beirat auf ihre Inhaltliche Richtigkeit und gibt sie danach erst frei, wodurch die Qualität der Beiträge hoch gehalten wird.

Sofatutor finanziert sich über monatliche Beiträge der Lernwilligen. Ab 8 Euro im Monat kann man die Lernvideos ansehen und den Erfolg jeder Lerneinheit unmittelbar nach dem Video überprüfen.

Wir finden: Sofatutor ist zwar keine neue Idee, aber eine wunderbar umgesetzte Seite. Ansprechendes Design, klare und einfache Benutzerführung und vor allem ein umfangreiches Angebot. Im Moment sind eher Schüler, insbesondere Abiturienten, die Zielgruppe. Wir wünschen uns Sofatutor für Studenten und applaudieren dem Sofatutor-Team aus Berlin.

Hilfe bei Prüfungsangst: Rollenspiele

Mit lernen, lernen, lernen ist es häufig nicht getan um sich auf mündliche Prüfungen vorzubereiten. Viele Absolventen leiden unter Prüfungsangst, die im schlimmsten Fall zum Blackout führen kann. Studienberater Hans-Werner Rückert von der Freien Universität Berlin rät die Prüfungssituation  mit einem Rollenspiel zu üben. Die Prüfungssituation wird simuliert und der Prüfling kann sich schon mal auf die Situation einstellen. Das hat einen beruhigenden Effekt für den zu Prüfenden Studenten.

Auch Kolloquien helfen bei der Vorbereitung, hier können sich Stundenten mit Kommilitonen über Themen und Prüfer austauschen.

Grundsätzlich aber gilt, dass ein gewisses Maß an Nervosität sowohl normal als auch erwünscht ist, da der Prüfer so wahrnimmt, dass der Student die Prüfung ernst nimmt.

Ergo: Inhalte alleine sind nicht alles, die Prüfungssituation gut zu bestehen gehört auch zu einer gründlichen Vorbereitung.

Weitere nützliche Tipps gegen Prüfungsangst im Studium findet der aufgeregte Student hier

Auch das ist ein Studienfach: Nukleartechnik

Nun, das Vorhandensein dieses Studienganges mag nicht überraschen Interessant für unsere Leser (und vor allem die zukünftigen Studenten) dürfte aber sein, dass trotz des geplanten Atomausstieges dringend Nukleartechniker gesucht werden.

Wie die jetzt-Redaktion der Süddeutschen Zeitung berichtet, werden immer mehr Nukleartechniker gesucht. Zum einen liegt das daran, dass sich mit der neuen Bundesregierung der Atomausstieg deutlich nach hinten verschieben könnte, zum anderen ist aber auch der Abbau von Atomkraftwerken, bzw. deren Modernisierung die Aufgabe von Nukleartechnikern. Große und kleine Betriebe locken mit vielen freien Stellen und zahlen höchst interessante Gehälter, so Margitta Franke von der TU München.

Frau Franke arbeitet am Atom-Lehrstuhl den die Firma Eon den Studenten der Technischen Universität München gestiftet hat. Doch bisher sind nur drei Studenten eingeschrieben. Die haben allerdings traumhafte Studienbedingungen, da Eon mehr als 2 Millionen Euro für den Aufbau des Atom-Lehrstuhls gestiftet hat.

Studenten und Schüler die sich für das Studienfach Nukleartechnik interessieren finden hier interessante weiterführende Links:

Interview mit Margitta Franke vom Nukleartechnik Lehrstuhl von Professor Dr. Rafael Macián-Juan

Lehrstuhl Nukleartechnik der TU München

Nukleartechnik-ähnliche Studiengänge