17. May 2012

Kostenlose Webkonferenzen für Studenten über StudiVZ

Ab Anfang April gibt es bei den VZ-Netzwerken eine neue App: den „VZ Konferenzkasten”. Die vom Software-Anbieter Netviewer kostenlos bereit gestellte Funktion ermöglicht spontane und geplante Webkonferenzen mit bis zu 10 Personen. Man kann sich die Bildschirmansicht teilen, um gemeinsam Dokumente zu bearbeiten oder sich per Video und VoIP unterhalten.

Die Netviewer AG, europäischer Marktführer für Webkonferenz-Lösungen, hat bereits im Vorfeld eine Bildungsinitiative für Studenten gestartet. Sie verteilt kostenlose Lizenzen an Hochschulen, um Studenten die Online-Teilnahme an Vorlesungen, Lehrveranstaltungen oder Lerngruppen zu ermöglichen. Dies soll zum einen die Studienqualität verbessern, da überfüllte Hörsäle so zum Beispiel vermieden werden könnten. Zum anderen möchte Netviewer Studenten bereits während des Studiums mit Web-Collaboration vertraut machen und so ihre späteren Karriere-Chancen verbessern. Denn Webkonferenzen gehören mittlerweile gerade international fest zum Arbeitsalltag.

Nutzer finden den „VZ Konferenzkasten” in allen VZ-Netzwerken unter „Meine Apps und Dienste” und können ihn dann einfach zu ihrem Profil hinzufügen. Einzelne Funktionen der App ermöglichen eine überschaubare Koordination einzelner Online-Meetings, dank der „Lerngruppenverwaltung” kann man z.B. Meeting-Gruppen bilden, wenn man sich immer wieder mit den selben Personen zusammenschaltet. Eine sehr praktische Funktion also, die hoffentlich bald auch den Weg in die Hochschulen findet!

Allianz-Umfrage: Jeder dritte Student will ins Ausland

Im Auftrag der Allianz Deutschland AG hat das Marktforschungsinstitut Forsa mehr als 1.000 18- bis 29-Jährige nach ihren längeren Auslandsaufenthalten befragt: Demnach haben 22 Prozent der Befragten schon mindestens einmal sechs Wochen am Stück im Ausland gelebt. Abiturienten und Studenten haben dabei die Nase vorn: Fast ein Drittel (32 Prozent) von ihnen wagt den Schritt in ferne Länder oder plant einen Auslandsaufenthalt innerhalb des nächsten Jahres (29 Prozent).

Der häufigste Grund für einen Auslandsaufenthalt ist mit 31 Prozent ein Urlaub. Allerdings nicht bei Studenten: Sie sind karriereorientierter. 35 Prozent von ihnen haben bereits wegen ihres Studiums und 17 Prozent aufgrund eines Praktikums längere Zeit in einem anderen Land verbracht.

Bei den Studenten, die derzeit einen längeren Auslandsaufenthalt planen, stehen mehrere Zielländer hoch im Kurs: Neben den USA (17 Prozent) und Frankreich (15 Prozent) werden Großbritannien und Ostasien, darunter China, Thailand und Japan, mit jeweils 12 Prozent am häufigsten genannt. “Die Ergebnisse zeigen die hohe Mobilität unserer Studenten und die Bereitschaft, auch in exotischeren Ländern zu studieren oder zu arbeiten. Wichtig scheint ihnen zu sein, nicht einfach nur herumzureisen, sondern gezielt Studien- oder Berufserfahrungen für ihre berufliche Karriere zu sammeln”, so Allianz-Marktmanagement-Leiter Dr. Peter Haueisen.

Um dem Trend zur verstärkten Mobilität gerecht zu werden, hat die Allianz das neue Reiseversicherungspaket “YoungTravel Work&Learn” für junge Leute ab 18 Jahren auf den Markt gebracht. Es enthält zwei Versicherungsbausteine mit weltweitem Schutz für Aufenthalte zwischen zwei und 24 Monaten und kann um weitere Komponenten flexibel erweitert werden. Dabei steht neben Haftpflicht-, Unfall-, Rechtsschutz-, Reiserücktritt- und Reisegepäckversicherung auch die wichtigste mit zur Auswahl: Die Auslandsreise-Krankenversicherung. Diese sollte unbedingt abgeschlossen werden, denn auch im Ausland ist man vor Krankheiten nicht gefeit. Und selbst im europäischen Ausland kommt die gesetzliche Krankenkasse nicht immer in vollem Umfang für medizinisch notwendige Leistungen auf, außerhalb Europas übernimmt sie überhaupt keine Behandlungskosten.

Entsprechend der Internetaffinität der jungen Zielgruppe ist das Versicherungspaket, neben der 10.000 Allianz Agenturen, auch online abschließbar. Dann muss nur noch der Versicherungsschein heruntergeladen werden und schon am nächsten Tag kann die Reise losgehen. So einfach kann der Reiseschutz sein!

Ein Gutscheinheft für Traunstein von Studenten

Das ist mal Engagement von dem jeder etwas hat! Die Studentinnen Martina Ponath und Johannes Blindhuber haben ein Gutscheinheft für die Stadt Traunstein entwickelt und umgesetzt.

Für die beiden Studenten bedeutet das wichtige Praxiserfahrung, die in der Generation Praktikum im Lebenslauf nicht fehlen darf und wenn sie aus Eigeninitiative erwächst noch wertvoller ist. Das Gutscheinheft ist für junge Leute gedacht und beinhaltet kleine und große Zugaben in den Traunsteiner Geschäften und Lokalen.

Stadtmarketing-Koordinator Jürgen Pieperhoff sagt nach einem Blick durch das Heft: “Es zeigt, wie vielfältig und attraktiv die Einkaufsstadt Traunstein ist.” Einzig der Titel des Heftes: “real_ts goodybook” erntete sanfte Kritik, für den Geschmack des Traunsteiner Oberbürgermeisters hätte es etwas weniger englisch sein können.

Um die Umsetzung des Heftes möglich zu machen mussten die Studentinnen aber noch den einen oder anderen Studentenjob annehmen, dann konnten die ersten 1500 Hefte in den Druck gehen. Wir finden die Idee und Eigeninitiative super!

Für alle die nicht aus Traunstein kommen gibt es auch Gutscheinhefte zum Beispiel Loops. Leider nicht von Studenten, aber ganz sicher für Stundenten gemacht.

Möglichkeiten das Auslandsstudium zu finanzieren

Finanzierungmöglichkeiten des Auslandsaufenthaltes
Ein Semester im Ausland ist der Traum vieler Studenten. Dennoch ist das Leben im Ausland meist sehr teuer, auch fallen Reisekosten, Studiengebühren, Versicherungsbeiträge oder andere Ausgaben an. Welche Möglichkeiten bestehen also für Studenten, um sich ein Auslandsstudium zu finanzieren?

Staatliche Zuschüsse – Das Auslandsbafög

Grundsätzlich kann jeder Student, der bereits das „normale“ BAföG in Anspruch nimmt und die Förderbedingungen erfüllt auch das Auslandsbafög beantragen. Aber auch Studenten, die bisher noch kein BAföG genutzt haben, können das Auslandsbafög beantragen. Entscheidend ist hierbei die Höhe der Lebenskosten im gewählten Gastland.
Voraussetzung für die Bewilligung eines Auslandsbafögs ist, dass der beantragende Student bereits ein Jahr an einer deutschen Universität immatrikuliert ist und der Auslandsaufenthalt mindestens ein Semester umfasst.
Die Beantragung des Auslandsbafögs sollte rechtzeitig vor dem Antritt des Auslandaufenthaltes erfolgen, damit die Zahlung fristgerecht erfolgt. Da es in Deutschland keine zentrale Einrichtung gibt um das Auslandsbafög zu beantragen, sollte man sich beim Ministerium für Bildung und Forschung über die zuständige Behörde informieren.
Die Höhe des gewährten Auslandsbafögs richtet sich sowohl nach dem Einkommen des beantragenden Studenten, als auch nach dem Einkommen der Eltern. Im Gegensatz zum Stipendium ist die Bewilligung des Auslandsbafögs nicht leistungsgebunden, d.h. bisherige Studienleistungen sind nicht ausschlaggeben. Da es sich beim Auslandsbafög um ein staatliches Darlehen handelt, muss ein Teil des Auslandsbafögs (50%) zurückgezahlt werden. Jedoch gibt es auch bewilligte Anträge, die nicht beglichen werden müssen, z.B. bei Auslandsstudiengebühren bis 4.600 €.

Auslandsstipendien – DAAD, Erasmus und Co.
Für Studenten, die kein Bafög bewilligt bekommen, gibt es in Deutschland eine Vielzahl unterschiedlicher EU-Bildungsprogramme, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen, die Stipendien für einen Auslandsaufenthalt an Studierende vergeben. Im Gegensatz zum Auslandsbafög sind die Stipendien zwar leistungsbezogen und der Bewerber muss ein bewerbungsverfahren durchlaufen, jedoch muss ein bewilligtes Stipendium nicht zurückgezahlt werden. Die Höhe der Unterstützung variiert hierbei von Anbieter zu Anbieter, orientiert sich jedoch meist an den Beträgen des Auslandsbafögs. Die Höhe der Unterstützung der Stipendien ist genauso unterschiedlich wie auch die Inhalte der einzelnen Anbieter. Während einige Stipendien lediglich dazu beitragen die Lebenshaltungskosten vor Ort zu decken, stellen andere wiederrum sogar das Geld für die benötigen Impfungen, Auslandsstudiengebühren, Reisekosten und/oder Versicherungsbeiträge zur Verfügung.

Der wohl bekannteste Anbieter von Stipendien-Programmen im Auslandssemester außerhalb Europas ist der Deutsche Akademische Auslandsdienst, kurz DAAD. Bereits seit 1999 fördert der DAAD Auslandssemester für Studenten, die an deutschen Universitäten immatrikuliert sind. Die umfassende Datenbank der Organisation an unterschiedlichen Stipendien wird regelmäßig durch neue Programme ergänzt. Die Höhe der Unterstützung ist hierbei von Land zu Land unterschiedlich. Wichtig ist es jedoch, dass sich interessierte Studenten rechtzeitig für das Auslandsstipendium bewerben, da die Bewerbungsfristen je nach Kontinent meist sehr früh sind (ca. 1 – 1,5 Jahre vor dem geplanten Auslandsaufenthalt).
Ebenso so bekannt ist das Hochschulprogramm ERASMUS, welches von der EU ins Leben gerufen wurde, um einer größeren Anzahl von Studenten einen Auslandsaufenthalt in den Mitgliedsstaaten zu ermöglichen. Auch hier variiert die Höhe der Förderung der sogenannten Mobilitätsstipendien nach Land und Region.
Weitere Information zu den Förderprogrammen und Bewerbungsfristen unter www.daad.de und eu.daad.de.

Jobben im Ausland
Viele Studenten entscheiden sich dafür, während des Auslandsemesters Studentenjobs in ihrem Gastland anzunehmen, um sich somit den Auslandsaufenthalt zu finanzieren und nützliche Referenzen für spätere Bewerbungen zu sammeln. Jedoch ist dieses Vorhaben bei weitem nicht so einfach wie es zunächst klingt. In manchen Ländern benötigt man als Student eine Arbeitserlaubnis, die rechtzeitig vor der Abreise beantragt werden muss. Studenten, die sich dazu entscheiden, während des Auslandsaufenthaltes zu jobben, sollten rechtzeitig vor der Abreise klären, welche Bestimmungen und Bedingungen im jeweiligen Gastland hinsichtlich einer Arbeitsgenehmigung bestehen. Erste Anlaufstelle ist hierbei die Internetpräsenz des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de), auf der man alle benötigen Informationen über das Jobben im Ausland findet, wie beispielsweise Einreise- und Visabestimmungen, Impfungen, Auslandsversicherungen und arbeitsrechtliche Regelungen.

Auch das ist ein Studienfach: Mechatronik

Mechatronik ist ein Kunstwort aus dem englischen Mechanical Engineering-Electronic Engineering. Die Disziplin findet ihren Ursprung in der Feinmechanik und verbindet Elektromechanik, Feinwerktechnik, Mikrosystemtechnik, Adaptronik und Informatik.

In Deutschland gibt es eine Ausbildung zum/r MechatronikerIn und seit kurzem auch einen Studiengang unter dieser Bezeichnung.

Die Ausbildung dauert 42 Monate und kann in Industrie oder Handwerklichen Unternehmen erlernt werden. Dieses findet im Wesentlichen im Ausbildungsbetrieb statt, so dass der Auszubildende die handwerklichen Fähigkeiten der Mechatronik erlernt.

Das Studium hingegen ist im Wesentlichen theoretischer Natur, hier werden Planung, Errechnung von Mechtronischen Systemen und Problemen  sowie Programmierungsfähigkeiten erlernt.

Den Studiengang boten erstmals die Hochschule Bochum und die Hochschule Kiel 1994 an, seit dem wird das Fach an mehr und mehr Hochschulen und Universitäten gelehrt. Während des Studiums befasst sich der Student vor allem mit Mathematik, Technische Mechanik, Maschinenbau, Thermodynamik, Strömungsmechanik, elektrische Schaltungen, Systemtheorie, Elektronik, Kommunikationstechnologie, Regelungstechnik, Programmieren, digitale Signalverarbeitung und Robotik.

Regelstudienzeit für das Diplom an Universitäten sind zehn Semester, an Fachhochschulen acht, für Bachelor/Master Studiengänge sechs oder sieben Semester (Bachelor) bzw. zwei bis vier Semester zusätzlich für den Master.

Wer nun sagt, genau das möchte ich studieren, kann sich an allen Universitäten und Hochschulen , die Mechatronik anbieten weitergehend informieren, oder sich beim Schnuppertag Mechatronik einen Eindruck verschaffen.

Mechatronik Schnuppertag an der HS 21 in Buxtehude

  • 03. Mai 2010
  • 07. Juni 2010

(Anmeldung erforderlich)

Unternehmen unterstützt Hochschule mit Glimmentladungsspektrometer

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist um ein analytisches Spezialgerät reicher: Das Unternehmen Weidmüller Interface GmbH & Co. KG unterstützte die Universität gemeinsam mit der Stiftung Standortsicherung des Kreises Lippe bei der Anschaffung eines GDOES-Glimmentladungsspektrometers.

Dieses besondere Analytik-Gerät lässt besonders die Chemiker-Herzen höher schlagen, denn mit dem GDOES lassen sich Metalle und andere nichtmetallische Feststoffe analysieren und somit auch Elemente bestimmen.

Das Sponsoring kommt nicht nur den Studenten zugute, die so ihr Forschungsgebiet erweitern können. Auch regionale Unternehmen profitieren vom CDOES, die nun in Bezug auf Oberflächenanalytik auf das erweiterte Angebot der Hochschule zurückkommen können.

Ein professionelles Equipment stärkt nicht nur den Ruf einer Hochschule, sie dient auch als Förderung der Elite von morgen. Zukünftige Top-Analytiker können so bereits während ihres Studiums unter hervorragenden Voraussetzungen lernen und forschen. Eine Investition eines Unternehmens muss also nicht immer ganz uneigennützig sein – sie kann auch für als Früh-Förderung der späteren eigenen Fachkräfte genutzt werden.

Neue Hochschule: Kühne Logistics University in Hamburg

Im Oktober 2010 wird eine neue Hochschule eröffnet: Die Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg. Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne betreibt in der Hafencity bereits seit 2003 in Kooperation mit der TU Harburg die Kühne School of Logistics. Da der Schwerpunkt der Ausbildung nun aber von Fach- auf Führungskräfte verlegt werden soll, ist die geplante Uni dafür besser geeignet. Die Zusammenarbeit mit der TU wird auch bei der KLU fortgesetzt.

Logistik ist ein wachsender Fachbereich, der stets qualifizierte Nachwuchskräfte benötigt. Die von der Kühne-Stiftung subventionierte KLU soll genau dabei behilflich sein. 450 Studenten sollen hier zukünftig die Möglichkeit haben, sich durch Bachelor-, Master- sowie Weiterbildungsprogramme zu zukünftigen Logistik-Spitzenmanagern ausbilden zu lassen. Internationale Austauschprogramme und Promotionsplätze gehören ebenfalls zum Programm.

Wer sich für ein Studium an der neuen Logistik-Universität interessiert, kann sich direkt über die Homepage informieren. Dank der KLU werden Studenten in Deutschland in Zukunft die Chance haben, sich international wichtige Fachkenntnisse aneignen zu können.

Entscheidungshilfe Hochschulranking

Studenten in Deutschland haben vor Studienbeginn die Qual der Wahl. Bei fast 600 Hochschulen allein in der BRD ist es schwierig passende Unis und Fachhochschulen zu finden, sich für die beste zu entscheiden. Eine große Rolle bei der Studienort-Wahl spielen meist persönliche Aspekte. Die Entfernung zum Wohnort oder zu Freunden sowie der jeweilige Mietspiegel sind nur einige Beispiele.

Wer stattdessen ausschließlich die für seinen Studiengang beste Hochschule sucht, kann die im Internet zahlreich vertretenen Hochschulrankings mit zu Rate ziehen. Eines der besten Rankings, das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), wird seit 2005 von der Zeitung „DIE ZEIT” herausgegeben.

Auf der ZEIT-Homepage können sich Studieninteressierte online über alle aktuellen Bewertungen von Studienfächern und Hochschulstandorten informieren. Dort findet man Grundinformationen über Studieninhalte, Ausstattung und Forschung sowie Bewertungen von mehr als 250.000 Studenten über die Studienbedingungen an ihren Hochschulen. Zusätzlich gibt es Beurteilungen der Studien-Fachbereiche durch Professoren der jeweiligen Fächer.

Wenn also die Qualität des Studiums und somit auch der Hochschule im Vordergrund steht, sollte sich jeder angehende Student dieses Ranking einmal anschauen. Es bietet informative Einblicke und stellt eine wirklich nützliche Entscheidungshilfe dar.

Angehende Studenten können Informatik-Luft schnuppern

Informatik-Sommercamp - Universität Passau 26. – 29.07.2010

Den richtigen Studienplatz zu finden ist nicht leicht. Selten haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, vorab einen Einblick in ein Studium und das spätere Berufsfeld gewinnen zu können. Viele entscheiden sich dann für das falsche oder nicht unbedingt optimal passende Studium und brechen ab oder arbeiten später in einem ganz anderen Fachgebiet – so entsteht Fachkräftemangel.

Auch der IT-Bereich hat mit diesem Problem zu kämpfen: Zur Zeit gibt es rund 15.000 offene Stellen für Programmierer und Informatiker. Um angehenden Studenten den Studiengang Informatik schmackhaft zu machen, veranstaltet die Universität Passau dieses Jahr deshalb bereits zum 15. Mal das „Informatik Sommercamp”. Das von der Ernst-Denert-Stiftung für Software-Engineering gesponserte Event bietet informatikinteressierten Teilnehmern der gymniasalen Oberstufe die Gelegenheit, einmal in das Fachgebiet Informatik hinein zu schnuppern.

Neben interessanten Projektarbeiten und Vorlesungen bilden die Vermittlung von effizienten Arbeits- und Präsentationstechniken sowie Teamarbeit die Schwerpunkte des 4-tägigen Camps. Darüber hinaus wird den zukünftigen Studenten ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm geboten, um die Universität und auch die Stadt Passau etwas kennenlernen zu können.

Die positiven Rückmeldungen der Vergangenheit bestätigen die Initiative jedes Jahr aufs Neue. Das Informatik-Sommercamp ist eine wertvolle Entscheidungshilfe für oder auch gegen ein Informatikstudium.

Auf der Homepage des Sommercamps können sich alle Interessierte über das Programm informieren und auch um eine Teilnahme bewerben.

Studentenredaktionen schreiben wie die Profis

An beinahe jeder Hochschule erscheinen mittlerweile eigene Studentenzeitungen. Studenten versuchen sich als Amateur-Journalisten, sind vom Niveau her allerdings fast so gut wie die Profis. Die Qualität der Print-Ausgaben von Studenten für Studenten wird von Semester zu Semester besser.

Das hat auch der Verlag Rommerskirchen erkannt: 2004 rief er die Initiative „Pro Campus-Presse” ins Leben, um das journalistische Engagement von Studenten zu fördern. Neben journalistischen Praxistipps sowie Fachbüchern und -magazinen unterstützt Pro Campus-Presse studentische Redakteurinnen und Redakteure durch praxisnahe Journalismus-Workshops.

Zusätzlich wird seit fünf Jahren der Pro Campus-Presse Award an besonders gelungene Studentenpublikationen vergeben, 2009 an die Universität Hamburg. Das Campusmagazin „Injektion” glänzte besonders durch sein journalistisches Konzept und das kreative Layout.

Auch die Gewinner der vergangenen Jahre bewiesen frühes journalistisches Können: 2006 ging der Award an die Campuszeitung „neue universal” aus Trier, im Jahr darauf an die Heidelberger Studierendenzeitung „ruprecht“. 2008 landete der Award-Gewinner von 2005 wiederholt auf dem ersten Platz, „Unaufgefordert” von der Humboldt-Universität zu Berlin.

Studentische Nachwuchs-Journalisten können sich dank Pro Campus-Presse bereits während ihres Studiums ein beschauliches Maß an journalistischem Know-how aneignen und dieses in Form von redaktionellen Beiträgen in Hochschulzeitungen auch gleich praktisch anwenden. So gewinnen sie noch vor ihrem Abschluss wichtige Kenntnisse und Erfahrungen, die sie später für ihre Karriere nutzen können.

Weitere Uni-Zeitschriften: