17. May 2012

Immer mehr Studenten brechen ihr Studium ab

Jeder fünfte Student in Deutschland ist ein Studienabbrecher. Ob sich der ausgesuchte Studiengang als Fehlgriff erweist, man an zu schweren Klausuren scheitert oder einfach nur die Eigenmotivation verloren geht – Gründe für vorzeitigen Stop gibt es genügend. Damit der zweite Anlauf aber besser klappt, gibt es mittlerweile an einigen Hochschulstandorten spezielle Abbrecherseminare.

Knapp 21 Prozent aller Studenten verlässt die Hochschule ohne Abschluss. Dies belegen die neuesten Zahlen des Hochschul-Informations-Systems (HIS). Die Studie zeigt, dass die Einführung der Bachelor-/Master-Regelungen zu einigen Verschiebungen in der Fachgebiet-Verteilung geführt hat. Während Geisteswissenschaftler vom neuen System profitiert haben, da ihr Studium an Struktur gewonnen hat, haben besonders Ingenieur- und Naturwissenschaftler mit mehr Prüfungsstress zu kämpfen und brechen daher häufiger ab.

Bei Perspektivlosigkeit können Abbruch-Workshops helfen. In Münster z.B. kümmert sich ein Berufsberater der Arbeitsagentur um zweifelnde Studenten und versucht sie so in die richtige Bahn zu lenken. Interessen, Fähigkeiten und gewünschte Arbeitsbedingungen spielen ihm zufolge die Hauptrolle bei der eigenen Berufswahl. Erst wenn alle drei Bereiche halbwegs gleichmäßig berücksichtigt werden, passt es.

Viele Studenten wählen ihren Studiengang jedoch eher nach Vernunft. Bessere Karrierechancen sind manchmal ausschlaggebender als die Berücksichtigung eigener Interessen und Fähigkeiten. Und dieser Ansatzpunkt entpuppt sich während der ersten Semester als Fehler. Denn vielen Studenten vergeht so schnell die Lust an ihrem Studium.

Wer unsicher ist, welche Studienrichtung er einschlagen möchte, kann sich natürlich auch im Vorfeld schon beraten lassen. Geschulte Berufsberater gibt es in jeder Arbeitsagentur. Außerdem sollte man sich nicht ausschließlich von Studientrends oder späteren Gehältern leiten lassen. So kann man sein Studium auch erfolgreich beenden.

Links zum Thema:

Absolventenbarometer 2010: Das sind die beliebtesten Arbeitgeber

Das Berliner Beratungsunternehmen Trendence hat eine Umfrage unter Witschafts- und Ingenieurwissenschafts-Studenten durchgeführt, um die Beliebtheit von Arbeitgebern zu untersuchen. Mehr als 21.000 kurz vorm Abschluss stehende Studenten namen daran teil und das Ergebnis überrascht aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage doch ein wenig: Besonders begehrt ist nämlich die Automobilindustrie.

Trotz Klimawandel und Absatzkrise steht die Auto-Branche bei jungen Absolventen ganz oben auf der Arbeitgeber-Wunschliste. Die Nummer eins ist laut Umfrage Audi. Dicht gefolgt von BMW, Lufthansa, Porsche und der Deutschen Bank – zumindest bei den Wirtschaftswissenschaftlern. Ingenieuere favorisierten eher BMW, Porsche, Siemens und Bosch.

Als wichtigste Aufsteiger unter den Arbeitgebern bezeichnete der Wirtschafts-Nachwuchs u.a. Volkswagen, Bosch, IKEA, Bertelsmann und Siemens. Angehende Ingenieure entschieden sich hier für Volkswagen, Audi, BMW und Bosch.

Zudem war besonders bei den Wirtschaftswissenschaftlern ein Unterschied zwischen Frauen und Männern zu erkennen. Neben den gemeinsamen Favoriten wie Audi, BMW oder Adidas interessierten sich Frauen eher für Firmen wie L’Oréal, TUI, IKEA, Lufthansa oder Beiersdorf. Männer dagegen konnten sich besonders gut mit Porsche, McKinsey, BCG, Goldman Sachs oder der Deutschen Bank identifizieren.

Laut Absolventenbarometer sind für die Arbeitgeberwahl der Hochschulabsolventen Kriterien wie „Attraktivität der Arbeitsaufgaben”, „Kollegialität”, „persönlicher Entwicklung” und „Wertschätzung der Mitarbeiter” ausschlaggebend. Ingenieuren sind außerdem „Weiterbildungsmöglichkeiten” wichtig – Wirtschaftswissenschaftlern „Karriereperspektiven im Unternehmen”.

Man sollte sich bei der Wahl nach einem geeigneten Arbeitgeber also stets vorher verdeutlichen, welche Anforderungen man persönlich an ihn stellt. Viele Firmen haben das große Potential junger Absolventen längst erkannt und bieten spezielle Recruiting-Aktionen an, damit der Nachwuchs sich schnell und einfach informieren und so zu ihnen finden kann.

Bei der Suche sollte man sich jedoch nie von großen Namen blenden lassen, auch viele kleinere Unternehmen bieten sehr gute Perspektiven – und der Konkurrenz-Andrang ist dort garantiert nicht ganz so groß wie z.B. bei Audi.

Quelle: SPIEGEL ONLINE: Uni-Absolventen stehen auf Autokonzerne

Studentennachrichten Online

Unabhänige Online-Zeitung aus Witten: introspektive.de

Studenten der privaten Universität Witten haben Anfang 2009 das Internetmagazin introspektive.de gegründet. Das ursprüngliche Ziel war, Nachrichten rund um Uni & Co. durch ein unabhängiges Medium transparenter zu gestalten. Die Idee einer Online-Zeitung lag da besonders nah – so kann man News schneller verbreiten und hat generell niedrigere Kosten zu tragen als bei einem Printerzeugnis. Alle Nachwuchs-Journalisten arbeiten immerhin auf ehrenamtlicher Basis.

Alles begann mit Kritik. Die Uni Witten bekam öffentliche Gelder, schaffte es aber nicht, diese transparent zu verwalten. Dies gefiel den Studenten natürlich weniger. Seit Ende 2008 haben deshalb verschiedene Studenteninitiativen in Witten versucht, durch Handzettel etc. etwas Klarheit in das Geschehen zu bringen. So kamen einige junge Studenten auf die Idee, introspektive.de ins Leben zu rufen.

Durch diese „Uni-Krise” haben die Nachwuchs-Journalisten gelernt, wie unterschiedlich Medien über Ereignisse berichten. Introspektive.de sollte und soll sich in Zukunft als Nachrichtenportal für die junge Zielgruppe etablieren, um Studenten einen unabhängigen Einblick in die neuesten Nachrichten zu ermöglichen.

Die Website an sich ist übersichtlich und schlicht gestaltet und erinnert eher an einen Blog als an eine Zeitung. Das junge Autorenteam versucht, stets vielfältig zu sein. So schaffen es verschiedene Themen auf die Homepage, von Erfahrungsberichten vom Klimagipfel bis zu Neuvorstellungen von Start-Ups anderer Studenten. Ein Rundum-Info-Paket für Studenten also.

Studieren in Holland? Hier gibt’s die Infos

Die Niederlande heißen Auslandsstudenten Willkommen

Wie wichtig Auslandserfahrung ist, um auf der Karriereleiter nach oben zu gelangen, weiß langsam jeder, wer nicht, kann es hier noch mal nachlesen.

Alle, die sich für ein Studium in Holland interessieren oder gar schon entschieden haben sind bei dem Blog Studieren-in-Holland goldrichtig. Die Seite ist vor allem für Studienanfänger und -interessenten spannend, weil sie Informationstage, Erfahrungsberichte von Studenten für Studenten und Bewerbungsrichtlinien veröffentlicht. Aber auch alte Hasen, die schon in den Niederlanden studieren, werden über interessante Neuigkeiten stolpern.

Auch das kann man studieren: Lebensmitteltechnologie

Ja, ok. Ostwestfalen-Lippe ist jetzt nicht unbedingt der Nabel der Welt und eine angekratzten Ruf hat die Lebensmitteltechnologie nach verschiedenen Skandalen über seltsame Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker auch noch. Aber trotzdem könnte der Bachelor Lebensmitteltechnologie ein ganz interessanter Studiengang sein.

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe arbeitet mit verschiedenen großen Nachrungsmittelproduzenten zusammen. So ist ein praxisorientiertes Studium fast schon sicher vorprogrammiert. Außerdem wollten wir doch schon immer mal wissen wie man Bier braut und Speiseeis herstellt. Neben diesen Produktionsvorgängen lernt man aber beispielsweise auch wie man Fleisch auf seinen Zustand testet. Auch die Studieninteressierten unter uns die sich für Verwaltungs- und Juristische Themen interssieren (soll es ja geben) haben in diesem Studiengang ihre wahre Freude. Qualitätssicherung, Gesetzesvorgaben und Produktionsabläufe stehen nämlcih ebenso auf dem Lehrplan.

Unterwäsche von Studenten für Studenten

Sexy Unterwäsche für ein schöneres Studium

Studentischer Nebenverdienst mal anders: Der schweizer Student Zafer studiert BWL, aber statt eines ordinären Studentenjobs verdient er sich sein Geld mit dem Entwerfen leicht anrüchiger Klamotten. Die BWLer Uniform (auch bekannt als Poloshirt mit aufgestelltem Kragen) hängt ihm schon lange zum Hals raus, deshalb gründet er das Modelabel RotlichtClothing.

Der 28 jährige kann hier seinen Hang zu Mode ausleben, indem er Shorts, Tanktops und Wäsche im Retro-look entwirft. Nach einem Shooting mit tätowierten Models, sind die edlen Stücke auf seiner Website bereits zu bewundern und selbstverständlich auch zu erwerben. Das Feedback ist erfolgversprechend. Daher sucht Zafer nun auch nach Verstärkung von einer Modedesignerin oder Schneiderin.

Erstaunlicherweise sieht der Student sich nach seinem Studium aber nicht in der Modebranche sondern in der Finanzwelt, er möchte sich ganz schlicht bei einer Bank bewerben.

MS Office 2010

Studentenangebot für das neue Office-Paket

Word, Excel und Powerpoint sind fester Bestandteil des Studentenalltags. Da versteht es sich von selbst, dass Microsoft auch das neue Office-Paket 2010 wieder in einer speziellen Studentenversion releast. Die Beta-Version steht jetzt schon zum kostenlosen Download bereit. Ab 15 Juni wird MS Office 2010 Home and Student offiziell releast und wird knapp 120 Euro kosten.

Das Studentenangebot: Die alte 2007er Version von Office steht jetzt für ca 52 Euro im Handel. Wer zwischen dem 5. März und dem 30. September 2010 das Softwarepaket kauft, bzw. schon gekauft hat, der bekommt ein kostenloses Upgrade auf Office 2010. So viele Kommilitonen wird das nicht betreffen, denn entweder man hat es schon oder man braucht es nicht. Doch wenn sich einer unserer studentischen Leser dadurch Geld spart freuen wir uns natürlich!

Die wesentlichen Neuerungen von MS Office 2010 gegenüber der 2007er Version sind: Verbesserungen an der Benutzeroberfläche und gemeinsames bearbeiten von Dokumenten. Außerdem ist die Umwandlung in pdf endlich integriert worden (also kein Umweg über „drucken“ mehr!).

Burn-Out – Auch Stundenten sind immer häufiger betroffen

Erholsame Pausen machen das Studium erträglicher

Man hört den Begriff Burn-Out dieser Tage immer öfter in den Medien. Er beschreibt einen Zustand extremer emotionaler Erschöpfung, also „ausgebranntsein”. Meist geht es um Manager großer Firmen, die täglich mit vier Stunden Schlaf auskommen müssen und nicht unter 15 Stunden arbeiten. Aber das Burn-Out Syndrom tritt auch immer häufiger bei Studenten auf. Selbst an Universitäten, die kein Elite-Siegel vorweisen sind die Beratungszahlen bei Uni-Phsychologen um 20% gestiegen.

Der „Schuldige” ist schnell gefunden: Der Bachelor. Ein Anstieg der Burn-Out Patienten an den Universitäten fällt zeitlich mit der Einführung des neuen Systems zusammen. Wer den Bachelor macht hat kaum eine Pause, will er die Zeitvorgabe von sechs Semester einhalten. Kaum ist eine Klausur geschrieben taucht gleich der nächste Prüfungstermin am Horizont auf. Hinzu kommt, dass ein immenser Leistungs- und Notendruck auf den Studenten lastet, denn für den Wunsch-Masterstudiengang, für den man sich nach dem Bachelor einschreibt, gelten meist strenge Numerus-Clausus-Vorgaben. Das bloße Bestehen einer Prüfung reicht da oft nicht mehr aus. Das Ergebnis muss dazu auch noch brillant sein.

In den kleinen Lücken zwischen den Prüfungen wird statt Urlaub ein Praktikum gemacht und statt einer Reise ein Auslandssemester eingelegt – der Lebenslauf muss so Lückenlos sein wie der Tagesablauf um auf der Karriereleiter schnell nach oben zu kommen. Sich einfach Freizeit zu nehmen verursacht ein schlechtes Gewissen bei Studenten, dabei sollte doch gerade die Studienzeit von vielfältigerem geprägt sein als dem sturen Blick die Karriereleiter hinauf.

Die Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel hat das Bouurn-Out in ihrem Buch „Brief an mein Leben“ thematisiert, nachdem sie selbst unter ihrem Termindruck zusammengebrochen ist.

Die Vermeidungstaktik für den Burn-Out bei Studenten:

Einfach mal Pause machen. Weder die Semstervorgabe (Regelstudienzeit) noch das anschließende Masterstudium sollte als ein Muss begriffen werden. Ein Scheitern ist nicht als Weltuntergang zu begreifen. Sich mal ausklinken wenn es zu viel wird ist völlig legitim. Wir sind Menschen, keine Maschinen.

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Was soll ich studieren?

Die Uni Jena versucht nun bei dieser Entscheidung für das richtige Studienfach, vor der jedes Jahr tausende Abiturienten stehen, zu helfen.

Auf ihrer Homepage hat die Hochschule eine Seite für Schüler eingerichtet, auf der man den richtigen Studiengang finden soll. Die Comicfigur Frida begleitet einen durch die Suche, denn ihr soll es genauso gehen wie mir.

Ich hab das mal ausprobiert, auch wenn ich meinen Studiengang schon gefunden habe.

Auf der Startseite gibt es unten einen link „Also klicken sie los”, dieser bringt einem leider gar keine Informationen zu Studiengängen sondern endet auf der „Orientierungsseite” der Uni Jena, die wenig Orientierung bietet.

Die Seite verspricht einen beim finden des am besten zugeschnittenen Studiengangs zu unterstützen. Dem kann ich dem nicht so richtig zustimmen, denn die Seite ist nur seltsam aufgebaut (Karteikartenreiter und Navigationsleiste links sind exakt die gleichen Links), sondern bietet auch nicht die auf der Startseite angekündigten Informationen. Wenn man sich durchklickt landet man immer auf relativ textarmen Seiten, die entweder gar nicht weiter führen oder zu einer schnöden Studiengangübersicht, wie sie nun wirklich jede Uni anbietet.

Insgesamt muss ich sagen, die Idee und die Aufmachung der Startseite sind ansprechend und gut gemeint aber leider führt sie nicht zum versprochenen Ziel. Schade!

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Beim Bier die Sprachpraxis auffrischen

Am Stammtisch wird geredet -warum eigentlich nur auf Deutsch?

Das Fremdsprachenkenntnisse heutzutage enorm wichtig sind darf bei jedem Studenten als Basiswissen vorausgesetzt werden. Jetzt gilt es also noch zu klären, wo man diese Kenntnisse am besten erlangt.

Sprachkurse an der Uni oder an der Volkshochschule, bzw. an privaten Instituten bilden sicherlich die Basis für jede Sprache die man neu dazu lernt. Je nach dem wie gut die Kurse gestaltet sind ist der Erfolg mittel bis hoch und man verhungert zumindest nicht auf der Rucksackreise durch die Arabischen Emirate.

Zusätzlich zum Kurs mit echtem Lehrer und Mitschülern zum anfassen können auch computergestütze, bzw. -basierte Sprachkurse sehr erfolgreich sein. Hier kommt es auf die Anbieter an. Es empfiehlt sich Testberichte zu lesen und, falls möglich, den Sprachkurs zu testen. Denn es passiert leicht dass die Kurse auf CD entweder viel zu leicht oder viel zu schwer sind und nicht zum eigenen Kenntnisstand der Sprache passen.

Eine dritte Säule des Projektes „Sprache lernen” sollte die praktische Übung und das tatsächliche Sprechen und Smalltalken sein. Am besten natürlich mit Muttersprachlern. Die meisten unserer Leser kommen sicherlich aus großen Städten in denen es große Unis und Fachhochschulen gibt. Da sind meist auch die ausländischen Studierenden nicht weit. Fast in jeder Studentenstadt gibt es deswegen sog. Sprachenstammtische. Da treffen sich Studenten, die eine Fremdsprache bereits ein wenig beherrschen, oder sogar aus dem jeweiligen Land stammen um sich dann gemeinsam in der Sprache zu unterhalten und ganz nebenbei noch etwas über die Mentalität und die Kultur des Landes zu erfahren. Eine bessere Übung kann man sich kaum vorstellen!

Informationen zu Sprachstammtischen in Eurer Stadt findet Ihr auf den Seiten der Hochschulen, an schwarzen Brettern, beim AstA oder direkt im Sprachenzentrum.

Studenten-Welt.de wünscht viel erfolg beim lernen!

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