Immer höhere Kosten kommen auf Studenten zu, aber der Unterhalt der Eltern, BAföG oder das Gehalt erhöhen sich nicht. Es muss ein Bildungskredit her. Momentan sind diese günstig. Aber wo liegen die Unterschiede?
Viele Studenten kommen in Zeiten von Studiengebühren und fortwährend steigenden Lebenshaltungskosten mit dem Geld der Eltern und des Jobbens nicht aus. Eine Lösung muss her und da liegt der Bildungskredit nahe. Es gibt solche mit festem Zinssatz, welcher momentan günstig ist, das wirkt sich auf die Folgejahre aus. Kredite mit variablem Zinssatz sollten zumindest einen Höchstzinssatz beinhalten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Bildungskredit zu erhalten:
- Bildungskredite der KfW-Bankengruppe: Ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Hier bekommt jeder studierende im Erststudium, zwischen 18 und 30 Jahren, ohne Sicherheiten einen Bildungskredit. Der Zinssatz ist variabel und wird halbjährlich dem Marktzinssatz angepasst. Den Studierenden wird aber ein Maximalzinssatz für 15 Jahre zugesichert. Die Partner vor Ort sind Sparkassen und Volks-/Raiffeisenbanken. Weitere Informationen und den Online-Antrag für einen Bildungskredit gibt’s auf den Seiten der KfW-Bankengruppe.
- Bildungskredite anderer Geldinstitute: Nahezu jede Bank bietet einen Bildungskredit zu eigenen Konditionen an. Die Sparkassen beispielsweise verbinden diesen mit einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit. Solche Absicherungen sind durchaus schon während eines Studiums zu empfehlen, allerdings sollten diese eher unabhängig abgeschlossen werden, um die besten Leistungen auswählen zu können. Auch die Deutsche Bank vergibt Bildungskredite, allerdings erst ab einer gewissen Höhe, was nicht im Sinne des Studenten sein kann, da dieser die Schuldsumme möglichst niedrig halten sollte.
Grundsätzlich sollte vor Abschluss eines Kreditvertrages alle monatlichen Kosten aufgelistet werden um die richtige Summe der monatlichen Auszahlungen zu ermitteln. Wer sich verleiten lässt sich hohe Summen auszahlen zu lassen, gerät in die Gefahr sich bereits in jungen Jahren zu verschulden. Werden die Raten aber zu niedrig gewählt, dauert das Studium auf Grund der erhöhten Arbeitsbelastung länger und die Schuldsumme wächst wiederum. Daher keine unüberlegten Entscheidungen!
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