Studenten programmieren Social Community
Diaspora ist das Projekt von vier US-Amerikanischen Studenten, das gerade die größte Aufmerksamkeit weltweit erhält. Die Jungs haben es sich nämlich zum Ziel gemacht eine alternative Social Community zu Facebook zu programmieren. Der Unterschied zu Facebook liegt darin, dass die Daten der Mitglieder wesentlich besser geschützt sind und nicht komerziell verwertet werden, wie das bei Facebook der Fall ist.
Wie das geht: Diaspora ist ein Open Source-Netzwerk, bei dem die Daten der Mitglieder nicht über einen zentralen Server nutzen, sondern direkt zwischen den Mitgliedern ausgetauscht werden. Quasi als hätte jeder Nutzer von Diaspora einen kleinen Server. Damit kann jeder Teilnehmer genau kontrollieren welche Daten er welchem anderen Nutzer schickt.
Diaspora soll somit das Netzwerken ermöglichen, an das wir uns alle bisher gewöhnt haben, aber eben ohne dabei Daten an kommerzielle Verwerter und Datensammler weiterzugeben.
Mitte September soll das Portal Online gehen, bis dahin informieren die Entwickler auf ihrem Diaspora-Blog über die Neuigkeiten. Lustigerweise hat die Facebook-Fanpage von Diaspora schon knapp 20.000 Fans.