4. February 2012

Studienabbrecher gut aufgehoben

Den „Einstieg nach dem Ausstieg“ will die Seite Studienabbrecher.com ermöglichen. Das Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Studienabbrecher über ihre beruflichen Möglichkeiten zu informieren und eine Plattform bereitzustellen, auf der sich Betroffene austauschen können. Sogar Jobangebote werden auf der Seite aufgelistet.

Besonderer Fokus liegt bei Studienabbrecher.com darauf, Unternehmen vorzustellen, die Studienabbrechern einen Ausbildungsplatz anbieten, bzw. Studienabbrecher nicht von vornherein als Bewerber ablehnen.

Alles in allem finden wir, dass die Seite umfangreiche und nützliche Informationen für Studenten bereit stellt, die ihr Studium abbrechen wollen, oder das schon getan haben. Vor allem wird das Gefühl vermittelt, dass man nicht alleine ist mit diesem „Makel“ und dass eben nicht die ganze Karriere jetzt schon gelaufen ist. Einziger Wehmutstropfen ist das 90er-Jahre Weblayout, das es einem manchmal nicht leicht macht, sich auf der Seite zurecht zu finden.

Der kleine Ratgeber gegen Angst vorm Referat

Viele Studenten haben Angst vorm Referat. Oft werden sie an den Universitäten aber auch nicht richtig vorbereitet. Deshalb gibt es hier den kleinen Ratgeber zur Raferatsbewältigung:

  • Spätestens vier Wochen vor dem Termin des Vortrages sollte das Thema mit dem Dozenten genau abgesprochen werden.
  • Dann auf in die Bibliothek und schauen was die Literatur hergibt. Bei einem kurzen Bachelorreferat kann ein gutes Lehrbuch schon als Grundlage ausreichen.
  • Das angelesene Wissen sollte nun in eigenen Worten zusammengefasst und eine sinnvolle Argumentationsstruktur gebracht werden. Diese sollte man dann Kommilitonen geben um mögliche Lücken aufzudecken.
  • Es ist sinnvoll erst den Hauptteil fertig zu stellen und Einleitung und Schluss erst danach hinzuzufügen.
  • Es folgt der Feinschliff: Wichtig ist den Vortrag auf einige entscheidende Argumente zu reduzieren. Abgelesene Vorträge sind nicht nur anstrengend anzuhören sondern auch verpönt, deshalb: Stichworte oder Hilfssätze auf Karteikarten schreiben und möglichst frei sprechen.
  • Eine Powerpoint gehört als Begleitung des Vortrages zum guten Ton, aber es sollten auf keinen Fall zu viele oder überladene Folien sein, weil die Zuhörer sonst vom eigentlichen Vortrag abgelenkt werden.
  • Ist das alles erledigt sollten es noch ein paar Tage bis zum Termin des Vortrages sein, damit man üben kann. Am besten vor Publikum, Freunde, Familie oder wer sonst gerade zur falschen Zeit am falschen Ort ist sollte gezwungen werden sich das Meisterwerk anzuhören.

Wenn sich dann immer noch Nervosität breit macht wenn der Termin gekommen ist sollte man sich vor Augen rufen dass es sich um eine Ausbildungssituation handelt und daher auch keine Perfektion verlangt wird, sonst müsste man es ja gar nicht lernen. Außerdem hilft Augenkontakt zu Bekannten im Seminarraum und ein Stück Schokolade.

Weitere Infos die Referate erleichtern:

PONS macht Online-Wörterbuch

Studenten aufgepasst: Es gibt ein Online-Wörterbuch von PONS. Seit kurzem auch mit einem Kompletten Wortschaft in Latein.

Angeboten werden die Sprachen:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Neu: Latein (!)
  • Griechisch
  • Italienisch
  • Portugiesisch
  • Slovenisch
  • Russisch
  • Türkisch
  • Polnisch

Das Online-Wörterbuch hat verschiedene Vorteile, so ist es zum einen wirklich interessant, dass auch Latein als kompletter Vokabelschatz vorhanden ist. Dazu kommt, dass alle Einträge mit dem Know-How von 30 Jahren inhaltlicher und technologischer Kompetenz in Wörterbuchentwicklung redaktionell geprüft werden – auch die Einträge, die von den Nutzern selbst erstellt werden. Außerdem kann man sich alle Wörter auch kostenlos vorlesen lassen, einen persönlichen Vokabeltrainer aufbauen und in verschiedenen Foren Fragen zum Thema Sprache und Sprachenlernen diskutieren.

Studentenwettbewerb für IT-Berater

Die itdesign GmbH sucht Nachwuchstalente

Beim Beratungswettbewerb der itdesign GmbH werden talentierte IT-Berater von Morgen gesucht. Teilnehmen können Studierende der Fachrichtungen BWL, Wirtschaftswissenschaften, -informatik und vergleichbarer Studiengänge, die in Baden-Würtemberg studieren.

Ablauf des Wettbewerbs:

  • Qualifizierungsrunde: Wer sich bis zum 29. Oktober für den Wettbewerb qualifiziert, bekommt eine Case-Study, die bis zum 10. November bearbeitet zurück gesendet werden muss. Die besten 12 Teilnehmer aus der Qualifizierungsrunde dürfen am Wettbewerb teilnehmen.
  • Finale: Der Teamworkshop findet am 26. November in Tübingen statt. In dreier-Teams wird eine Aufgabe bearbeitet, die Siegerehrung findet noch am gleichen Abend statt.

Zu gewinnen gibt es Geräte von Apple und Nikon, sowie Amazon-Gutscheine.

Links zum Thema:

Bachelor für Geburtenrate

Mit dem Bologna-Prozess gegen den demographischen Wandel

Die europaweite Hochschul-Reform besteht nicht nur daraus Studenten möglichst unter großen Druck zu setzen und zu quälen, wie manch einer vielleicht denken könnte, angesichts der enormen Belastungen, die ein Student während eines Bachelor-Studiums aushalten muss. Es geht auch nicht ausschließlich darum die Studienabschlüsse europaweit einheitlich zu gestalten und damit vergleichbarer zu machen. Irgendwie geht es nämlich auch um das fortbestehen der Nation. Wie das?

Durch den Bologna Prozess soll (in Kombination mit der Einführung des 8-Stufigen Gymnasiums) die Dauer der Ausbildungsphase verkürzt werden, damit die jungen Menschen schneller mit einer soliden Grundausbildung (Bachelor) in den Beruf starten können. Wer schneller im Beruf ist, hat schneller erste berufliche Erfahrungen gesammelt und entschließt sich (hoffentlich) schneller (oder überhaupt) dazu, dann doch noch Kinder zu bekommen. Und genau darum geht es: Mehr Kinder von europäischen Hochschulabsolventen J

Daneben soll das lebenslange Lernen, statt der einen Ausbildungsphase zu Beginn des Lebens, etabliert werden, weil die Halbwertszeit von Spezialwissen immer kürzer wird. So soll man in Zukunft alle paar Jahre mal eine Fortbildung oder einen Master machen (der ja auch meistens berufsbegleitend angeboten wird) um dann immer auf dem neuesten Wissenstand zu sein. Nebenbei sinken die Bildungsausgaben beim Staat, die privaten Bildungsausgaben werden steigen.

Eigentlich alles eine wunderbare Idee, die eigentlich auch recht logisch klingt und eigentlich auch nicht so schwer zu verstehen ist. Aber warum hat eigentlich niemand so argumentiert, als letzten Sommer die Studenten in ganz Deutschland auf die Straße gegangen sind und die Hörsäle besetzt haben?

Informationen zum Thema

Neuer Aufbaustudiengang Kunstpädagogik in Giessen

Wer schon einen künstlerischen Studiengang abgeschlossen hat, aber noch nicht genug vom Studentendasein hat, kann ab WS 2010/11 in Giessen den Aufbaustudiengang Kunstpädagogik wahrnehmen.

Kunst allgemeint hat mit dem digitalen Zeitalter eine Bedeutungserweitung erlangt, wodurch sich das Tätigkeitsfeld für Kunstpädagogen auch außerhalb der Schule ausdehnt.

Das Besondere an dem Studiengang ist die Möglichkeit einen Schwerpunkt und einem der drei Teilbereiche zu wählen:

  • Fachdidaktik
  • Fachwissenschaft
  • Fachpraxis

Das Studium dauert vier Semester, der glückliche Absolvent schließt mit einem Master of Arts ab. Allerdings ist der Studienantritt nicht so leicht, zwar ist das Fach nicht zulassungsbeschränkt, aber der Interessent muss eine Mappe mit eigenen Arbeiten der letzten zwei Jahre einreichen und eine Eignungsprüfung bestehen.

Mehr Infos:

Das demokratische Stipendium

Studienfinanzierung für alle!

Das ist mal eine tolle Idee! ABSOLVENTA vergibt Stipendien nach einem demokratischen Abstimmungsverfahren.

Jenseits von Eliteförderung und Hochbegabten-Finanzierung haben bei ABSOLVENTA alle Studenten eine Chance auf eine Förderung. Und das funktioniert so:

  • Studenten, die sich für das demokratische Stipendium bewerben wollen, müssen einen Text darüber schreiben, wie viel Geld sie benötigen, wofür das Geld gebraucht wird und warum gerade sie die Förderung bekommen sollen.
  • Die aktuellen 500 Bewerber stehen unter www.stipendium.de zur Abstimmung bereit. Knapp 20.000 Euro wurden von den Förderern für diese Abstimmungsrunde bereits zur Verfügung gestellt.

Teilnehmen können Studenten, die ein Stipendium brauchen erst wieder im Sommer 2011. Da bleibt genügend Zeit um die Bewerbungen mit den meisten Stimmen genau zu studieren, und sich vielleicht den ein- oder anderen Trick abzuschauen…

Studenten-Welt findet: Ein faires Verfahren, bei dem die Kommilitonen darüber abstimmen können, wer es verdient hat gefördert zu werden. Wer weiß den besser, als die Studenten selbst, welche Finanziellen Herausforderungen während dem Studium so auf einen zukommen?

Weitere Infos zum Thema Studienfinanzierung:

Jobsuche mit dem iPhone

Es gibt für alles eine App…

Ich habe heute eine feine Liste für Euch im Internet entdeckt: Die fünf besten Apps für die Jobsuche.

Die Blogger von prospective haben in ihrem Beitrag fünf Apps zusammengestellt und getestet, die Jobsuchenden helfen, die richtigen Stellen zu finden. Die Bewertungen sind aussagekräftig und umfangreich, so dass der Leser gleich erfährt, ob die App kostenlos ist (Studentenfreundlich!), für welchen Arbeitsmarkt Stellen angeboten werden (Deutschland, Österreich, Schweiz) und welche Funktionen jede einzelne App bietet.

Wer sich stressfrei an der Haltestelle mal nach Stellen umgucken will, für den ist sicher was dabei. Meist hat man ja kurz vor dem Abschluss anderes zu tun, als stundenlang auf Jobbörsen zu surfen (lernen zum Beispiel), aber mit einer App kann man die kleinen Pausen im Alltag nutzen, um diese lästige Pflicht zu erfüllen.

Weitere Links zum Thema:

Studentenwettbewerb: Henkel Innovation Challenge

Die Firma Henkel sucht ein Produkt für das Jahr 2050

Gesucht wird ein Konzept für ein Zukunftsprodukt das in die Produktpalette von Henkel passt. In Zweier- oder Dreier-Teams können sich Studenten ab sofort und noch bis zum 13. Dezember zum Studentenwettbewerb von Henkel anmelden.

Die Preise: Der Hauptgewinn ist ein Reisegutschein und ein Ticket „Around the World“. Alle drei Siegerteams (Platz 1-3) bekommen außerdem ein Treffen mit dem Vorstandsvorsitzenden von Henkel!

Somit wird die Henkel Innovation Challenge zum absoluten Karrierepusher für die teilnehmenden Studenten. Zumal das Unternehmen ganz klar formuliert, dass mit dem Studentenwettbewerb der Kontakt zu jungen kreativen Studenten und Absolventen gesucht wird.

Die deutschen Studenten können ihre Chancen bei diesem internationalen Wettbewerb sogar noch erhöhen, indem sie am Innovationscoaching am 30. September in München teilnehmen.

Links zum Thema:

Keine BAföG-Erhöhung

Irgendwie haben wir es doch gleich geahnt. Kaum stehen zum Bildungsstreik zig-tausende Studenten auf der Straße und protestieren gegen die Bologna-Reform, versucht man uns mit einer BAföG-Erhöhung ruhigzustellen (zwei Themen die erstmal gar nicht soooo unmittelbar zusammenhängen).

Gut. Wir haben uns gefreut und abgewartet. Schließlich sind wir ja intelligente junge und einsichtige Menschen, die natürlich wissen dass man eine BAföG-Erhöhung nicht über nacht durchsetzen kann, sondern dass darüber erstmal debattiert und geforscht und gerechnet werden muss bis dann letztendlich auch der Bundesrat zustimmt.

Tja, die Streikenden haben die Hörsäle geräumt, die Gemüter haben sich beruhigt und Bums: die Bafög-Erhöhung wurde wieder abgesagt. Schuld sind diesmal die Länder (Bundesrat), die ihre Zustimmung verweigern, weil sie einen Teil der Kosten übernehmen sollen.

Irgendwie kann man das keinem übel nehmen. Frau Schavan war letztes Jahr darum bemüht beruhigende Signale an die Studenten zu schicken und stellte die Erhöhung in Aussicht. Die Länder sind sauer, weil sie dafür zur Kasse gebeten werden.

Alles in allem also nichts neues, trotzdem ärgerlich.

Wann gab es eigentlich die letzte richtige (in die Tat umgesetzte) BAföG-Erhöhung???

Studenten-Welt: BAfög