17. May 2012

Studienplatzklage: Was kann der Anwalt leisten?

Studienplatzklage: Was kann der Anwalt leisten?

Eine Studienplatzklage erscheint oft als letzter Ausweg, wenn der Bescheid von der ZVS oder der Hochschule selbst negativ ist. Ein Anwalt sollte zunächst entscheiden, ob es im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, einen Studienplatz einzuklagen. Es gibt in Deutschland eine Reihe von Kanzleien, die auf Hochschulrecht bzw. Hochschulzulassungsrecht spezialisiert sind. Die Anwälte wissen genau, welche Fristen zu beachten sind und können die Erfolgsaussichten der Klage für den jeweiligen Studiengang abschätzen. So eine Studienplatzklage zum Beispiel nicht zwangsläufig nur für das erste Fachsemester Sinn. Auch für den Quereinstieg in ein höheres Fachsemester kann sie hilfreich sein. Manche Kanzlei bietet sogar eine kostenfreie Hotline an, über die solche grundlegenden Fragen geklärt werden können.

Zum Spektrum einer spezialisierten Kanzlei gehört neben der eigentlichen Studienplatzklage oft auch die ZVS-Bewerbungsberatung, bei der gemeinsam Strategien für die ideale ZVS-Bewerbung erarbeitet werden. Auch hinsichtlich des Auswahlverfahrens der Hochschulen (AdH) kann juristischer Rat in Anspruch genommen werden. Idealerweise setzt sich die Kanzlei selbst genau mit den Kapazitätsberechnungen der Hochschule auseinander und kann so einen Sachvortrag vor den Verwaltungsgerichten leisten, die Entscheidungen der Gerichte im Detail überprüfen und gegebenenfalls ein Beschwerdeverfahren bei der nächsthöheren Instanz einleiten. Die rechtlichen Schritte bauen klar aufeinander auf. Alle Maßnahmen sind auf die Bedürfnisse von Studienanwärtern zugeschnitten. Ein weiterer Vorteil der auf Hochschulrecht spezialisierten Kanzleien ist, dass unnötige Kosten von vornherein vermieden werden. Es macht also doppelt Sinn, die Studienplatzklage in die Hände eines Spezialisten zu geben.

Stipendium in Sidney, Australien

Vergabe eines Stipendiums des International College of Management in Sydney

Das International College of Management stellt ein Stipendium über 25.000 Australische Dollar aus, was 14.500 € entspricht. Dieser Wert reicht dem Studierenden für ein gesamtes Jahr, da für eine Unterkunft auf dem Campus darüber hinaus auch gesorgt ist. Allerdings ist der Studienbeginn bereits im September, weswegen Bewerbungen nur noch bis nächsten Freitag angenommen werden. Bewerbungen werden von jetzt an kostenlos bei der deutschen Studienberatung GOstralie! entgegengenommen.

Mit einem derartigen Stipendium wird es dem Träger möglich, Internationalen Tourismus, Immobilienwirtschaft, Sport, Einzelhandel, Event Management sowie Gesundheitsmanagement zu studieren. Sollte man weitere Infos hierzu suchen, so bietet sich die Seite www.icms.edu.au an.

Das Auswahlverfahren beinhaltet die Bewertung eines 500 Wörter langen Aufsatzes, hohe Noten in den betreffenden Schulfächern als auch eine sichere Beherrschung der englischen Sprache. Sollte man in die engere Auswahl gelangen, so gilt es noch ein Interview mit 3 Mitarbeitern des ICMS zu überstehen.

Die Internationalität dieser Universität drückt sich in der Tatsache aus, dass die Studierenden aus über 50 verschiedenen Ländern stammen. Dennoch wird auf kleine Arbeitsgruppen mit maximal 30 Studenten und erfahrenen Dozenten Wert gelegt. Die Qualifikationen, welche hier erlangt werden können, genießen ein internationales Ansehen, was sich unter anderem in der Zusammenarbeit mit Hotelconsult und dem Cesar Ritz in der Schweiz zeigt. Die Campusanlagen und die Umgebung überzeugen mit ihrer Aussicht und Nähe zur Hafenbucht von Sidney.

Alle Anträge von Bewerbern für Stipendien werden von der GOstralie! in Stuttgart angenommen. Diese stellt die zentrale Beratungsstelle der ICMS und Ansprechpartner für all jene dar, welche mehr erfahren wollen über die Studienmöglichkeiten Australiens.

Bewerbungsschluss ist am 14. August 2009

private Studienanbieter

Steigende Studentenzahlen, überfüllte Vorlesungen und die Einführung der Studiengebühren an Universitäten und Fachhochschulen lässt immer mehr Schulabgänger darüber nachdenken, ihr Studium an einer der vielen privaten Bildungseinrichtungen zu beginnen. Denn in einer Zeit in der Bildung immer teurer wird und auch die Lebenshaltungskosten steigen, ist die Studienwahl immer öfter auch unter finanziellen Gesichtspunkten zu betrachten. Und da gibt es auch Alternativen zum klassischen Studium an einer Universität oder Fachhochschule.

Diese privaten Anbieter sind in der Regel mit einer Studiengebühr verbunden, welche Monats-, Quartals-, oder Semesterweise bezahlt werden müssen. Die Kosten dafür übersteigen meist die eines „herkömmlichen“ Studiums. Allerdings ist es bei vielen der privaten Studienanbietern möglich, das Studium in einer vergleichsweise kurzen Zeit zu vollenden. Auf diese Weise soll der Berufsstart, und damit das erste Gehalt, vorgezogen werden.

Anbieter solcher Studiengänge wie zum Beispiel das Euro Business College (EBC) in Dresden werben also damit, dass sie, aufgrund des früheren Einstiegs in den Beruf, unterm Strich auch finanziell eine Alternative darstellen. Im Idealfall ist somit allerdings lediglich die Studienauswahl ein Stückchen breiter gefächert, denn trotz der durchaus wichtigen finanziellen Überlegungen sollte die Qualität des potentiellen Studienganges für Studienstarter im Vordergrund stehen.

Rituale gegen Prüfungsangst

Lernprobleme und Panik vor der Prüfung?

Prof. Rainer Holm-Hadulla, Psychiater an der Universität Heidelberg hat einen Tipp für alle, die  unter diesen Phänomenen leiden. Er empfiehlt vor allem einen festen Arbeitsablauf. Rituale wie das pünktliche Aufstehen und ein fester Arbeitsbeginn sollten den Arbeitstag strukturieren.   Zusätzlich ist es wichtig, auf eine passende Lernumgebung zu achten und Störungen zu vermeiden. Eingeplante Lernpausen gelten als kleine Motivatoren. Ebenso sollte man Sport treiben und sich mit Freunden verabreden um sich nach einem erfolgreichen Arbeitstag selbst zu belohnen.

Um der Prüfungsangst vorzubeugen empfiehlt der Psychiater häufiges Üben. Wenn Studenten sich in Lerngruppen zusammen schließen kann die Prüfungssituation in kleinen „Abfragespielen” simuliert werden. So wird die Spannung abgebaut und gleichzeitig die Wiedergabe des gelernten Stoffes eingeübt. Viele Studenten die an Prüfungsangst leiden, fürchten sich, laut dem Psychologen Stefan Oschmann von der Universität Würzburg vor dem sogenannten „Blackout”. Dieser entsteht, wenn durch den hohen Stresspegel die Gehirnleistung um bis zu 60% reduziert wird.

Über die Symptome hinaus sollten sich Betroffene aber auch über die Ursachen der Angst Gedanken machen. Denn nur wenn die Gründe klar sind, kann die Prüfungsangst auch wirksam bekämpft werden. Drei Mögliche Ursachen hat die Wissenschaft identifiziert. Das größte Problem sind die (zu) hohen Ansprüche, die von den Studenten an sich selbst gestellt werden. Aber auch schlechte Vorbereitung ist eine wichtige Ursache für Prüfungsangst. Außerdem sollten auch mögliche negative Erfahrungen mit Prüfungssituationen, z.B. in der Schulzeit als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden.

Damit sich das Studieren rechnet

Als Student hat man ja schon so einige Vorteile gegenüber seinen Mitmenschen. Man kann morgens länger schlafen, braucht nicht arbeiten…(naja oder so ähnlich jedenfalls). Da man als Student wohl meistens knapp bei Kasse ist, gibt es viele Sparangebote für Studenten.
Neben unseren eigenen Angeboten zu Rabatten für Studenten, gibt es im Netz einige sehr gute Rabattseiten. Eine besonders schöne Seite stellt die Website Studentenrabatte.org dar.

Hier findet ihr eine Übersicht der Firmen, welche Studentenrabatte auf ihre Produkte gewähren. Vergünstigungen wie zum Beispiel bei Handyverträgen
dürften unter Studenten wohl bereits bekannt sein, aber wusstet ihr auch, dass Studenten selbst beim Kontaktlinsenkauf sparen können?
Die Website wurde gerade erweitert und bietet nun auch eine Comunityfunktion. In der Comunity können Studenten sich über die neusten Schnäppchen austauschen und die Produkte der verschiedenen Firmen
bewerten. Schaut also mal vorbei und meldet euch an!

Softskills für Informatiker

Das HPI des SAP-Mitgründers Hasso Plattner geht neue, innovative Wege, was die Ausbildung der eigenen Studenten angeht. Neben Softwareentwicklung und Informationstechnologie lernen die angehenden Informatiker auch die Dinge, die man dem Klischee-Informatiker bisher nachgesagt hat, nicht zu besitzen: Softkills. Rund ein Viertel des Lehrplans beschäftigt sich mit Punkten wie Business-Etikette, Timemanagement oder das Einprägen von Namen. Alles was man eben braucht wenn man sich in der Geschäftswelt zurechtfinden will und nicht als einsamer Programmierer in einem Keller versauern will. Das HPI geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet seinen Studenten Flirt-Seminare bei bekannten Gastdozenten wie dem Radiomoderator Phillip von Senftleben an.

Alle Studenten, die Informatiker bisher als Nerds angesehen haben,  müssen sich auf den Uniparties nun warm anziehen: die Flirtprofis kommen!

Portal über bayerische Bräuche

Neues von meiner Haus-und-Hof-Universität. Die Universität Augsburg goes Web 2.0. Und zwar mit einer sehr interessanten Idee, wie ich finde. Innerhalb eines Volkskunde Seminars entwicklen die Augsburger in  Kooperation mit dem bayerischen Landesverein für heimatpflege ein bayerisches Brauch-Wiki, in dem zukünftig jeder noch so kleine bayrische Brauch für die Nachwelt konserviert werden soll. Und getreu dem Wiki-Prinzip soll zukünftig auch jeder daran Mitarbeiten können.
Dem Vorwurf der Populärwissenschaft begegnen die Studenten mit dem Argument, dass man mit Hilfe des Internets so „wertvolle Quellen für die Brauchtumsforschung erschlossen werden können”.
Das Portal soll im Mai 2009 online gehen und wird am Anfang von einer Redaktion verwaltet und überwacht: die Studenten befürchten, dass rechte Gruppen Einträge für ihre Zwecke mißbrauchen könnten.

Das Porno-Film Seminar

Die University of Providence im taiwanesischen Taichung geht neue, innovative Wege und scheint innerhalb der letzten 15 Jahre auf der Überholspur der Globalisierung unterwegs zu sein. Die von  Nonnen vom Orden der Sisters of Providence gegründete Uni war bis in die 90er Jahre eine reine Frauen Uni.  Männern ist es erst seit 1993 erlaubt an der University of Providence zu studieren und nun das: Im Rahmen des Studiengangs Kommunikationswissenschaften bietet Dozentin Chen ein Pornofilm-Seminar an. Ziel ist es eine psychologische Analyse eines Pornozuschauers zu schreiben. Inklusive Abschlusstest. Bisher hat noch kein Student den Klassenraum aufgrund von Scham oder Ekel verlassen, nur einige wenige halten sich die bei mancher Szene die Augen zu. Dennoch war das Seminar innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Anscheinend hat doch die Neugier gesiegt, obwohl einige Studenten anscheinend Gewissensbisse aufgrund ihrer schulischen „Aktivitäten” haben: Sie hoffen dass die Note samt Titel des Seminars auf gar keinen Fall per E-Mail nach Hause geschickt wird.

Kochbuch für Studenten

Studenten gelten im Allgemeinen ja nicht gerade als Gourmet-Köche. Im Gegenteil, der gemeine Student scheint kochfaul zu sein. Ich hatte doch tatsächlich Kommilitonen die zum Studienbeginn eine (orginalverpackte) Pfanne geschenkt bekommen haben, die beim Auszug immer noch im gleichen Zustand war.

Entgegen dieser landläufigen Meinung bezeichne ich mich als Hobby-Koch und bin immer wieder im Internet auf der Suche nach ausgefallenen, besonders leckeren oder exotischen Rezepten. Kochen ist doch so einfach! Rezept raussuchen, Zutaten besorgen und los gehts. Gerade bin ich über die Seite Mensafrei gestolpert, eine Kochbuchseite für Studenten. Hier wird einem sogar in Form eines Videoblogs das Kochen näher gebracht, so dass nun wirklich nichts mehr schief gehen kann. Alle kochfaulen Studenten da draußen: hin gesurft, angeschaut, nachgekocht!

Flohmarkt – Nebenverdienst für Studenten

Gerade bin ich bei Thorsten auf einen schon etwas älteren Beitrag gestoßen, aber irgendwie spricht er mir aus der Seele. So bequem es ist, nichtgebrauchte Sachen über Ebay zu verticken. Es geht doch nichts über die gute, alte Flohmarkt-Romantik

vier Uhr aufstehen, fünf Uhr Stand aufbauen und den ganzen Tag bei der Kälte im Nebel auf zahlungswillige Flohmarktbesucher warten.

Hört sich zwar nicht nach bequemen „ich-wart-mal-bis-die-ebay-angebote-eintrudeln” aber wenigstens tut man so etwas für sein Geld, und mal Hand aufs Herz: wie lange ist der letzte Flohmarktbesuch her? Feilschen um kleine Euro-Beträge, ein nettes Schwätzchen mit dem Standnachbar, frische Luft…
Spannender als Ebay ist der Flohmarkt alle mal, und wenn man ihn als „Erlebnis” einplant, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: man unternimmt mal wieder was, was man schon ewig nicht mehr getan hat und verdient nebenbei noch etwas Geld.

Gerade für Studenten oder angehende Studenten bietet sich ein Flohmarktbesuch gerade zu an: Die meisten Studenten sind chronisch pleite, viele wohnen in kleinen Studentenbude, wo aufgrund des Platzmangels eh ab und an ausgemistet werden sollte. Wer kurz vor Studienbeginn steht hat mit einem Flohmarktbesuch die Möglichkeit ein altes Kapitel zuzuschlagen und den Krempel der Schulzeit hinter sich zu lassen. Mit etwas Glück sind die ersten Uniparties dann auch schon finanziert.