4. February 2012

In Italien an die Uni

Unsere kleine Reise durch die europäische Hochschullandschaft macht heute einen Stopp in Italien. Wir beschäftigen uns mit dem Hochschulzugang in wollen mal sehen, wie das an italienischen Universitäten und Fachhochschulen so abläuft.

Eigentlich ist der Numerus Clausus die einzige Sache, die man beachten muss, wenn man an einer italienischen Hochschule studieren möchte. Für vier Fächer gibt es landesweit eine Zugangsbeschränkung durch die „Abinote“ beim Diploma di maturita:

  • Medizin
  • Zahnheilkunde
  • Veterinärmedizin
  • Architektur

Bei allen anderen Studiengängen können die jeweiligen Universitäten selbst entscheiden, ob eine Zugangshürde durch einen Numerus Clausus geschaffen wird. Dadurch lassen sich Studentenströme regeln und die Anzahl der Studienplätze an den Bedarf im Land anpassen.

Die anderen Länder, die bereits in unserer Serie betrachtet wurden:

Vokabeltrainer

Jeder von uns Studenten muss mindestens zwei Fremdsprachen gelernt haben, um die Berechtigung zum Hochschulstudium zu erhalten. Deswegen dürfte Euch allen das Problem mit dem Vokabeln lernen gut vertraut sein.

Das ist wie verhext, manche Vokabeln kann man sich einfach nicht merken, egal, wie oft man Sie wiederholt, sich aufschreibt und unters Kopfkissen legt.

Abhilfe soll nun das, von einem Studenten entwickelte, Vokabeltrainer-System schaffen. Ekolea arbeitet damit, eben diese schwer zu lernenden Vokabeln besonders vertieft zu behandeln. Über eine ausführliche Beschäftigung mit dem Wort soll der Lerneffekt eintreten.

Und anscheinend klappt das auch ganz gut. Die Kommilitonen von Erfinder Deniz Sabahat verwenden Ekolea nämlich bereits seit drei Semestern und sind offensichtlich so zufrieden, dass das Projekt mittlerweile zur Studentenfirma angewachsen ist. Unter ekolea.de kann man das Verfahren testen. Bei Gefallen kann man sich einen Zugang zum Vokabellernsystem kaufen. Über die Kosten konnte ich leider nichts herausfinden, da der angegebene Link in den AGB nicht funktioniert. Ein bisschen Nachbesserungsbedarf besteht da wohl noch, aber für ein Unternehmen, das erst am 12. September gestartet ist, mach die Webseite schon einen ganz ordentlichen Eindruck.

Viel Erfolg wünscht das Team von Studenten-Welt.de

Concrete Design Competition 2011/2012

Es ist ein Studentenwettbewerb. Es geht um Architektur. Es geht um Energie.

Alles klar? Ein Architekturwettbewerb im 21. Jahrhundert, der sich nicht mit Energie und Nachhaltigkeit beschäftigt wäre ja wohl kein richtiger Wettbewerb, oder?

Teilnehmen können alle Studierenden der Fachbereiche Architektur, Innenarchitektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Gestaltung und verwandter Disziplinen einer Hochschule in Belgien, Deutschland, Irland, Niederlande und Türkei. Ihr müsst dort eingeschrieben sein, nicht unbedingt die Nationalität haben.

An der Concrete Design Competition kann man entweder allein oder im Team (bis zu drei Studenten) teilnehmen.

Die Aufgabe besteht darin, wenn ich das richtig verstanden habe, neue Ansätze zu finden, wie man mit Beton die Beziehung zwischen gebauter Umwelt und den Bewohnern verbessern kann. Das ganze soll aber auch irgendwie mit Energie zu tun haben. Naja, die Architekturstudenten unter meinen Lesern werden sicherlich wissen, was damit gemeint ist.

Die Ausführlichen Informationen gibt es ohnehin auf der Webseite Concrete Design Competition.

Bis zum 2. April 2012 habt Ihr Zeit, Eure Ideen einzureichen. Zu Gewinnen gibt es Ruhm und Ehre so wie ein paar schöne Scheinchen Preisgeld. Außerdem dürfen die nationalen Gewinner an einem Workshop teilnehmen.

Viel Erfolg wünscht das Team von Studenten-Welt!

Irgendwas mit Medien

Zugegeben, der Titel ist ausgelutscht, aber in diesem Fall wirklich passend. Ich habe nämlich ein Portal entdeckt, auf dem sich Studieninteressierte ganz ausführlich über Medien-Studiengänge informieren können.

Auf MEDIENHOCHSCHUL-KOMPASS findet Ihr Informationen zu den Studieninhalten und den Abschlüssen der verschiedenen Medienstudiengänge. Da wird dann der Unterschied zwischen Medienwissenschaften, Medieninformatik und Kommunikationsdesign endlich klar.

Besonders interessant finde ich die Beschreibung der Berufsfelder, in denen Absolventen nach dem Studium tätig werden können. Hier wird nicht nur eine Liste von Einsatzbereichen aufgezählt, sondern zusätzlich auch der Werdegang von verschiedenen Medienstudenten beschrieben. Ich finde, man bekommt dadurch wirklich einen sehr guten Eindruck.

Zusammen mit allgemeinen Tipps rund um das Studium ist das Medienhochschul-Portal eine ideale Anlaufstelle für Abiturienten. Aber auch, wer bereits in einem Medien-Studiengang eingeschrieben ist, findet hier bestimmt noch die eine oder andere nützliche Information.

Architektur-Studentenwettbewerb

Beim fünften VELUX Architekturwettbewerb für Studenten geht in diesem Jahr um den Einsatz von Tageslicht in der Architektur.

Ich persönlich denke da gleich an Häuser, die ganz viele Schlitze für den indirekten Einfall von Licht haben, oder die mit Spiegeln und Reflektionsflächen arbeiten… aber ich bin ja auch nur eine Sozialwissenschaftlerin. Da gibt es bestimmt noch genialere Lösungen.

Jedenfalls kann man sich ab dem 1. Oktober 2011 für den internationalen Studentenwettbewerb anmelden. Zugelassen sind Studenten aus der ganzen Welt – solange sie im Fach Architektur studieren. Man meldet sich als mehrköpfiges Studententeam an (gerne interdisziplinär) und braucht einen Dozenten, der für die Dauer des Wettbewerbes das Projektteam unterstützt.

Zu gewinnen gibt es insgesamt 30.000 Euro, wobei auch die Dozenten einen Teil vom Gewinn „ihrer“ Gruppe bekommen. Es dürfte Euch also leicht fallen, einen Betreuer für die Teilnahme am VELUX Studentenwettbewerb zu finden.

Die offizielle (englischsprachige) Webseite zum Studentenwettbewerb: VELUX 2011

ING Diba sucht Studenten-Kunden

Einen besonders schlauen Marketingtrick hat sich jetzt die ING DiBa (ja, die mit Dirk Nowitzki) einfallen lassen. Die Bank lockt Studenten mit einem Studentenkonto und einer Visa-Kreditkarte. Der totale Hammer: Jeder Student bekommt 100 Euro zur Kontoeröffnung geschenkt.

Sofort ein Zweitkonto eröffnen? Nene, so einfach ist das nicht. Denn das Startkapital bekommt Student nur, wenn er mindestens drei Monate lang mindestens dreihundert Euro auf das neu eröffnete Konto einzahlt.

Ich finde das eine faire Bedingung der Bank, doch es drängt sich ein sehr sehr schaler Beigeschmack auf. Schließlich geht die INGD DiBa davon aus, dass Studenten tatsächlich ein Konto eröffnen könnten, nur um die 100 Euro abzugreifen…

Nein so was. Das sind aber wirklich misstrauische Bankiers…

Wir halten also fest, dass der Bankenwechsel dann nur für diejenigen Studenten unter uns interessant ist, die tatsächlich eine neue Bank haben wollen. Wer bereits einmal gewechselt hat, der kennt den Aufwand, der damit verbunden ist. Und der Umzugsservice, der einem dann stets angepriesen wird bringt oft nicht wirklich was. Im Grunde muss man sich dann doch wieder selber um alle Daueraufträge kümmern.

Der Bankenwechsel ist im Idealfall dann eher von moralischen und ethischen Gesichtspunkten her interessant. Wie wäre es mit einem Konto bei der GLS Gemeinschaftsbank? Oder bei einem Kreditinstitut, dass einen stärkeren Regionalen Bezug hat als sagen wir mal… die Deutsche Bank?

Nun, ich denke mit der 100 Euro-Aktion wird die ING DiBa nicht so viele Studenten ködern können, wie erhofft. Die meisten schrecken doch vor dem Papierkram zurück, den ein Bankenwechsel unweigerlich mit sich bringt. Auf der anderen Seite schadet es nicht, ab und zu Ordnung in die Konten zu bringen und sich genau zu überlegen ob man immer noch bei der richtigen Bank ist.

Hier geht es zum Studentenangebot der ING DiBa

Studentenvertreter gesucht

SPIEGEL ONLINE widmet sich in dem Artikel Wie Studentenvertreter zur bedrohten Art werden um die aussterbende Spezies der Fachschaftsstudenten und Studierendenvertreter an den deutschen Unis.

Ich habe mich sehr über den Artikel gefreut und finde es sehr gut, dass das Thema aufgegriffen wurde. Ich glaube nämlich, dass ich in meiner eigenen Studienzeit hier einen Trend beobachtet habe. Man kann sich eigentlich nicht über mangelndes Engagement der Studenten beklagen, doch leisten Sie Ihren Dienst an der Gesellschaft ungern gegenüber ihren Kommilitonen. Lieber engagiert man sich in einer Studentengruppe oder Initiative, die einem bei der Entwicklung der eigenen Karriere hilft.

Ein Beispiel: Ich selbst habe zuerst Politikwissenschaft studiert. Die Funktionsweise der demokratischen Mitbestimmung ist mir also durchaus ein Begriff. Dennoch bin ich nicht in das Studierendenparlament gegangen, sondern wurde lieber Mitglied in einer Studentischen Unternehmensberatung. Weil: Kontakte knüpfen und Praxiserfahrung sammeln für mich damals am wichtigsten waren.

Ich hätte aber durchaus einiges zu sagen gehabt über die Bürokratie an unserer Universität über die Verwendung der Studiengebühren und über einiges mehr. Aber über ein paar Bücherwünsche, die ich per Mail an die Unibibliothek geschickt habe, bin ich nicht hinausgekommen.

Dennoch gab es ein Studierendenparlament an unserer Universität. Doch dort hatte ich eigentlich auch gar keine Lust, meine Meinung zu sagen. Die Wortführer waren ausschließlich die Hippies mit den Rastazöpfen und die Kiffer. Die fand ich eigentlich nett und habe mich gut mit ihnen verstanden, aber es hat mir widerstrebt, Teil einer (politischen) Bewegung oder Meinungsgruppe zu sein, die in der Öffentlichkeit grundsätzlich barfuss und trommelnd auftritt. Wenn mir das nun schon schwer fällt, wie abwegig wird das dann erst für die rosa-Polohemden-Jura-Studenten gewesen sein?

Weder gegen die Jura-Studenten, noch gegen die Hippies ist etwas einzuwenden. Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen. Aber mir ist auch völlig klar, warum die Universitätsgremien und Fachschaften Nachwuchsmangel haben, wenn man sich fragen lassen muss, ob man kifft, das würden ja schließlich alle Kollegen im AstA auch tun.

Es ist nun mal nicht gut für die eigene Karriere, wenn die Kommilitonen einen für einen Hippie halten. Die werden dann nämlich fünfzehn Jahre später sicher zwei mal überlegen, ob sie einen lukrativen Mandanten an den ehemaligen Kiffer empfehlen.

Hochschulzugang in Frankreich

Heute setze ich meine kleine Serie fort, in der ich beschreibe, wie man in den verschiedenen europäischen Ländern an die Universitäten und Fachhochschulen gelangt. Nun ist also Frankreich dran.

In den allermeisten Fächern hat Frankreich einen sehr lockeren Zugang zur Hochschule. Eine einfache Immatrikulation reicht hier aus.

Fies wird es für die Medizinstudenten. Hier gibt es eine Studieneingangsphase oder eine Art Testsemester. Nach dem ersten Studienjahr gilt ein Numerus Clausus und nur die besten Studenten kommen weiter. Dabei richtet sich die Anzahl der Studienplätze nach dem Bedarf des französischen Gesundheitssystems.

Wer es in Wirtschaft und Politik in die wirklich wichtigen Positionen schaffen will, der muss auf eine der sogenannten Grandes écoles. Um dort zugelassen zu werden, muss nach der regulären Schulzeit ein zweijähriger Vorbereitungskurs für die Universität absolviert werden. Darauf folgt eine Prüfung und erst, wenn man die bestanden hat, dann darf man an einer der Eliteuniversitäten studieren.

Wer nach den beiden Vorbereitungsjahren keinen Studienplatz an einer Grande école bekommen hat, darf sich wenigstens dann direkt für das dritte Studienjahr an einer normalen Hochschule einschreiben.

Nur scheinbar ist das französische Hochschulsystem ein faires System. Zwar können sich auch Kinder aus der Arbeiterklasse in einem Vorbereitungskurs anstrengen und fleisig lernen und eine Prüfung ablegen, um auf die grande école gehen zu dürfen, aber diese lehnen Bewerber aus unteren Schichten dann doch zumeist ab. An der grande école werden Seilschaften für die späterer Karriere gebildet und Lebenslange Beziehungen und Netzwerke entstehen. Üblicherweise haben hier Kinder von ehemaligen grande école-Studenten hier Milieuvorteile, da Sie das Umfeld bereits kennen und das passende Verhalten haben.

Studiengang Internationales Management

Internationales Management… klingt märchenhaft! Ein Job bei einem multinationalen Unternehmen, mit dem Hubschrauber zwischen St. Tropez und Paris pendeln, Flüge ausschließlich in der Business Class und Telefonkonferenzen auf japanisch.

Ich weiß, ich klinge polemisch, ab so oder so ähnlich stellen sich viele ihren Berufsalltag vor, wenn Sie als Studienfach Internationales Management studieren.

Ob diese Vorstellung mit der Realität überein stimmt kann man als interessierter bald-Student auf dem Portal Internationales Management Studieren überprüfen. Auf der Plattform für den Studiengang werden Berufsbilder und Studienalltag genau beschrieben, so dass es angehenden Studenten möglichst leicht gemacht wird, sich für (oder gegen) diesen Studiengang zu entscheiden.

Besonders interessant finde ich den Beitrag über die verschiedenen Bezeichnungen der Studienfächer, die weitläufig unter „Internationales Management“ zusammenzufassen sind. Nicht zuletzt deshalb ist die Seite eine wunderbare Hilfe für angehende Studenten und Abiturienten, vor allem aber auch für Bachelor-Absolventen, die einen passenden Master-Studiengang suchen.

Wir von Studenten-Welt drücken Euch die Daumen für das neue Semester und wünschen Euch, dass Ihr das Studienfach findet, das am besten zu Euch passt.

Studentenrabatt bei Reisebüro Skyways

Skyways ist eines der ältesten Online-Reiseportale. Das mittelständische Unternehmen bietet  Linien- und Charterflügen, Pauschalreisen, Last Minute Angeboten, Mietwagen und Hotelangebote.

Weil das Unternehmen eine eigene Buchungsmaschine hat und auf flache Strukturen und eine schlanke Verwaltung achtet, können viele Reisen zu besonders günstigen Konditionen angeboten werden.

Doch für Studenten bietet Skyways zusätzlich noch einmal besondere Vergünstigungen an:

  • Tickets sind länger gültig. Bis zu einem Jahr behalten die Buchungen über die Jugend- und Studententarife ihre Gültigkeit.
  • Gesenkte Umbuchungsgebühren am Reiseziel, so dass Planänderungen nicht mehr das halbe Reisebudget auffressen
  • Bessere Stopovermöglichkeiten

Die Studententarife von Skyways sind also nicht unbedingt billiger, sie bieten aber eine besonders große Flexibilität und sind deshalb besonders gut für die Bedürfnisse von Studenten geeignet.

Als Nachweis wird der internationale Studentenausweis verlangt.

Zu Skyways.