4. February 2012

Vokabeltrainer

Jeder von uns Studenten muss mindestens zwei Fremdsprachen gelernt haben, um die Berechtigung zum Hochschulstudium zu erhalten. Deswegen dürfte Euch allen das Problem mit dem Vokabeln lernen gut vertraut sein.

Das ist wie verhext, manche Vokabeln kann man sich einfach nicht merken, egal, wie oft man Sie wiederholt, sich aufschreibt und unters Kopfkissen legt.

Abhilfe soll nun das, von einem Studenten entwickelte, Vokabeltrainer-System schaffen. Ekolea arbeitet damit, eben diese schwer zu lernenden Vokabeln besonders vertieft zu behandeln. Über eine ausführliche Beschäftigung mit dem Wort soll der Lerneffekt eintreten.

Und anscheinend klappt das auch ganz gut. Die Kommilitonen von Erfinder Deniz Sabahat verwenden Ekolea nämlich bereits seit drei Semestern und sind offensichtlich so zufrieden, dass das Projekt mittlerweile zur Studentenfirma angewachsen ist. Unter ekolea.de kann man das Verfahren testen. Bei Gefallen kann man sich einen Zugang zum Vokabellernsystem kaufen. Über die Kosten konnte ich leider nichts herausfinden, da der angegebene Link in den AGB nicht funktioniert. Ein bisschen Nachbesserungsbedarf besteht da wohl noch, aber für ein Unternehmen, das erst am 12. September gestartet ist, mach die Webseite schon einen ganz ordentlichen Eindruck.

Viel Erfolg wünscht das Team von Studenten-Welt.de

ING Diba sucht Studenten-Kunden

Einen besonders schlauen Marketingtrick hat sich jetzt die ING DiBa (ja, die mit Dirk Nowitzki) einfallen lassen. Die Bank lockt Studenten mit einem Studentenkonto und einer Visa-Kreditkarte. Der totale Hammer: Jeder Student bekommt 100 Euro zur Kontoeröffnung geschenkt.

Sofort ein Zweitkonto eröffnen? Nene, so einfach ist das nicht. Denn das Startkapital bekommt Student nur, wenn er mindestens drei Monate lang mindestens dreihundert Euro auf das neu eröffnete Konto einzahlt.

Ich finde das eine faire Bedingung der Bank, doch es drängt sich ein sehr sehr schaler Beigeschmack auf. Schließlich geht die INGD DiBa davon aus, dass Studenten tatsächlich ein Konto eröffnen könnten, nur um die 100 Euro abzugreifen…

Nein so was. Das sind aber wirklich misstrauische Bankiers…

Wir halten also fest, dass der Bankenwechsel dann nur für diejenigen Studenten unter uns interessant ist, die tatsächlich eine neue Bank haben wollen. Wer bereits einmal gewechselt hat, der kennt den Aufwand, der damit verbunden ist. Und der Umzugsservice, der einem dann stets angepriesen wird bringt oft nicht wirklich was. Im Grunde muss man sich dann doch wieder selber um alle Daueraufträge kümmern.

Der Bankenwechsel ist im Idealfall dann eher von moralischen und ethischen Gesichtspunkten her interessant. Wie wäre es mit einem Konto bei der GLS Gemeinschaftsbank? Oder bei einem Kreditinstitut, dass einen stärkeren Regionalen Bezug hat als sagen wir mal… die Deutsche Bank?

Nun, ich denke mit der 100 Euro-Aktion wird die ING DiBa nicht so viele Studenten ködern können, wie erhofft. Die meisten schrecken doch vor dem Papierkram zurück, den ein Bankenwechsel unweigerlich mit sich bringt. Auf der anderen Seite schadet es nicht, ab und zu Ordnung in die Konten zu bringen und sich genau zu überlegen ob man immer noch bei der richtigen Bank ist.

Hier geht es zum Studentenangebot der ING DiBa

Studentenvertreter gesucht

SPIEGEL ONLINE widmet sich in dem Artikel Wie Studentenvertreter zur bedrohten Art werden um die aussterbende Spezies der Fachschaftsstudenten und Studierendenvertreter an den deutschen Unis.

Ich habe mich sehr über den Artikel gefreut und finde es sehr gut, dass das Thema aufgegriffen wurde. Ich glaube nämlich, dass ich in meiner eigenen Studienzeit hier einen Trend beobachtet habe. Man kann sich eigentlich nicht über mangelndes Engagement der Studenten beklagen, doch leisten Sie Ihren Dienst an der Gesellschaft ungern gegenüber ihren Kommilitonen. Lieber engagiert man sich in einer Studentengruppe oder Initiative, die einem bei der Entwicklung der eigenen Karriere hilft.

Ein Beispiel: Ich selbst habe zuerst Politikwissenschaft studiert. Die Funktionsweise der demokratischen Mitbestimmung ist mir also durchaus ein Begriff. Dennoch bin ich nicht in das Studierendenparlament gegangen, sondern wurde lieber Mitglied in einer Studentischen Unternehmensberatung. Weil: Kontakte knüpfen und Praxiserfahrung sammeln für mich damals am wichtigsten waren.

Ich hätte aber durchaus einiges zu sagen gehabt über die Bürokratie an unserer Universität über die Verwendung der Studiengebühren und über einiges mehr. Aber über ein paar Bücherwünsche, die ich per Mail an die Unibibliothek geschickt habe, bin ich nicht hinausgekommen.

Dennoch gab es ein Studierendenparlament an unserer Universität. Doch dort hatte ich eigentlich auch gar keine Lust, meine Meinung zu sagen. Die Wortführer waren ausschließlich die Hippies mit den Rastazöpfen und die Kiffer. Die fand ich eigentlich nett und habe mich gut mit ihnen verstanden, aber es hat mir widerstrebt, Teil einer (politischen) Bewegung oder Meinungsgruppe zu sein, die in der Öffentlichkeit grundsätzlich barfuss und trommelnd auftritt. Wenn mir das nun schon schwer fällt, wie abwegig wird das dann erst für die rosa-Polohemden-Jura-Studenten gewesen sein?

Weder gegen die Jura-Studenten, noch gegen die Hippies ist etwas einzuwenden. Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen. Aber mir ist auch völlig klar, warum die Universitätsgremien und Fachschaften Nachwuchsmangel haben, wenn man sich fragen lassen muss, ob man kifft, das würden ja schließlich alle Kollegen im AstA auch tun.

Es ist nun mal nicht gut für die eigene Karriere, wenn die Kommilitonen einen für einen Hippie halten. Die werden dann nämlich fünfzehn Jahre später sicher zwei mal überlegen, ob sie einen lukrativen Mandanten an den ehemaligen Kiffer empfehlen.

Zugang zur Hochschule in Deutschland

Vor kurzem haben wir ja schon über Studieren ohne Abitur berichtet. Zur Vervollständigung kommt heute noch mal ein Artikel über den ganz normalen Zugang zu einem Hochschulstudium.

Manche Studiengänge haben in Deutschland eine so hohe Bewerberzahl, dass die Vermittlung der Studienplätze zentral geregelt wird. Das läuft dann über die ZVS, die Zentrale Vergabestelle für Studienplätze.

Die Vergabe der Studienplätze über die ZVS ist aufgeschlüsselt. 20 Prozent der Studienplätze gehen an die Bewerber, die den besten Abiturschnitt haben. Zum Beispiel werden bei einem NC (Numerus Clausus) von 1,7 alle Bewerber abgelehnt, die eine Abiturnote von 1,8 oder schlechter haben.

Weitere 20 Prozent der Studienplätze in den begehrten Fächern Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Psychologie gehen an Bewerber, die bereits ein oder mehrere Semester auf einen Studienplatz warten, Pro Wartesemester verbessert sich nämlich die Abiturnote um 0,1.

Die verbleibenden 60 Prozent der Studienplätze dürfen die Hochschulen selbst vergeben.

Hier kommt es ganz auf die Hochschule an, bei der Ihr Euch bewerbt. Manche Universitäten verlangen Einstufungsteste, Eignungsverfahren, persönliche Gespräche oder Empfehlungen. Bei anderen reicht es, sich einfach für den Wunsch-Studiengang einzuschreiben.

Auf alle Fälle ist es wichtig, sich rechtzeitig darum zu kümmern, welches Verfahren an der Wunsch-Uni angewendet wird. Bewerber, die nach der Bewerbungsfrist kommen werden in Einzelfällen von der Hochschule akzeptiert, aber darauf sollte man sich keinesfalls verlassen.

Ein letzter Tipp noch für alle zukünftigen Studenten: Manche Hochschulen bieten freiwillige Online-Eignungstests an. Die haben keinen Einfluss auf die Bewerbung, da sie meist Anonym ausgefüllt werden, doch die Tests sind eine gute Möglichkeit um sich selbst zu prüfen, ob man sich wirklich für den richtigen Studiengang entschieden hat.

Studenten gegen facebook

Die landläufige Meinung ist, dass Studenten facebook lieben. Ähnlich wie Skype ermöglicht es das Soziale Netzwerk, mit allen Freunden, die man während zahlreichen Auslandsaufenthalten kennen gelernt hat in Kontakt zu bleiben. Dazu kommen die ganzen großen Marken, die einen mit Spezialangeboten und Rabatten bombardieren.

Doch es gibt auch die anderen Studenten. Diejenigen, die sich AGB durchlesen, die sich Gedanken machen, die sich Sorgen, und die Lust darauf haben, aus der Uni heraus einen atemberaubenden Präzedenzfall zu schaffen: Wiener Studenten haben insgesamt 16 Anklagen im Bereich Datenschutz gegen facebook eingereicht.

Es geht darum, dass Nutzer kaum Möglichkeiten haben, ihre Daten zu kontrollieren. Denn vermeintlich gelöschtes bleibt weiterhin gespeichert und es ist kaum nachzuvollziehen wer wann welchen Einblick in welche Nutzerdaten bekommt.

So wie ich das verstehe, haben die Wiener rund um den Studenten Maximilian Schrems nicht den Plan, facebook aus der Welt zu schaffen. Vielmehr geht es darum im Falle einer erfolgreichen Klage dafür zu sorgen, dass umfangreiche Änderungen auf der Plattform im Bereich Datenschutz und Profileinstellungen umgesetzt werden.

Den aktuellen Stand der Klagen gegen facebook, die gegen die in Irland sitzende europäische Vertretung von facebook vorgebracht wurden, findet man auf dem Blog Europe versus facebook.

PS: Eine Fanseite der Klage sucht man auf facebook natürlich vergebens. Bemerkenswert, wie man schon fast reflexartig danach sucht…

Vorsicht bei Studentenrabatten

Nicht jedes Angebot, das speziell für Studenten gemacht wurde, ist auch für Studenten geeignet, denn in vielen Fällen brauchen wir die Produkte gar nicht, die uns günstiger angeboten werden.

Ganz aktuell ist das Thema für uns hier gerade, weil uns ein Angebot über den Bildschirm geflattert ist, das uns den Kopf schütteln lässt:

In der Werbung eines Hostinganbieters (von dem ich bisher noch nie etwas gehört habe) heißt es, das Studenten mit dem 25% Rabatt nun endlich auch in der Lage sind, günstig eine eigene Webseite oder einen Blog zu betreiben, um ihren Familien vom Auslandsaufenthalt zu erzählen.

Ja – endlich eine kostengünstige Möglichkeit, einen eigenen Blog zu betreiben! So ein Quatsch. Liebe Studenten, lasst Euch bitte keinen kostenpflichtigen Blog auf die Nase binden, nur weil ihr ein Auslandssemester macht. Es gibt etliche kostenlose Tools, mit denen ihr wunderbar bloggen könnt. Viele benutzen Blogger, das Angebot von Google, aber es gibt auch andere.

Für einen Studentenblog solltet ihr kein Geld bezahlen. Auch nicht wenn Studentenrabatt drauf steht.

Wir stellen übrigens gerne Studentenblogs hier auf Studenten-Welt.de vor. Schickt uns doch eine Nachricht oder schreibt einen Kommentar, dann sehen wir uns Eure Seite an.

Konkurrenzdruck unter Kommilitonen

Sich zu Vergleichen und im Wettbewerb stehen mag manchmal eine interessante Herausforderung sein und einen für die raue Karrierewelt rüsten. Doch wenn der Konkurrenzkampf zum Dauerzustand geworden ist, belastet das Studenten im Studium oft stärker, als sie aushalten können.

Auslandssemester, Praktikum, Forschungsprojekt, Fremdsprache, Abschluss vor der Regelstudienzeit…. Studenten erzählen sich gegenseitig gern von Ihren Leistungen und prahlen mit ihrem Durchhaltevermögen. Wer nicht mithalten kann fühlt sich schnell als Außenseiter. Dass dieses Verhalten in einigen Studienfächern (wir nennen keine Namen) an der Tagesordnung ist, hat nun ZEIT CAMPUS zum Anlass genommen, einen einfühlsamen Artikel darüber zu schreiben, wie sich einzelne Studenten aus dem Konkurrenzdruck heraushalten können.

In Was hast du, was ich nicht habe? wird erklärt, wie der Vergleichswahn zu Stande kommt, und dass er auch etwas Gutes habe. Denn einerseits hat jeder Student das Bedürfnis, aus der Masse heraus zu ragen, andererseits helfen Vergleiche dabei, die eigenen Leistungen richtig einzuschätzen.

Da hilft eigentlich nur: Ein bisschen mitspielen, ein bisschen cool bleiben. Man kann das Spiel nicht ändern, aber man kann ab und zu eine Pause einlegen. Und man kann selbst auch mal aufhören, alle Praktika aufzuzählen, die man schon absolviert hat, wenn man merkt, dass der Kommilitonen gegenüber schon seit einigen Minuten nichts mehr gesagt hat. Auch Fairness und Mitgefühl gehören zu einer umfassenden Ausbildung mit dazu.

Master Verbessern

Masterstudie 2011 will Studiengänge verbessern.

Es kommt nicht so oft vor, dass Studenten so konkret nach ihrer Meinung gefragt werden, wie das DIE ZEIT gerade tut. Wir alle sind nämlich dazu aufgerufen, an der Masterstudie 2011 teilzunehmen.

Mit den Ergebnissen der Studentenumfrage wollen die Hochschulen ihre Betreuungsangebote rund um Masterstudiengänge verbessern und dadurch bessere Studienbedingungen und Lernumfelder schaffen. Außerdem wollen die großen Unternehmen ihre Absolventen- und Berufseinsteigerprogramme besser auf die Master-Absolventen abstimmen.

Alles in allem eine gute Sache, muss man doch als Masterstudent nur ein paar Fragen zum eigenen Studium beantworten. Die Themenbereiche sind:

  • Wie hat man sich nach dem Erststudium über den Masterstudiengang informiert?
  • Auf welche Aspekte eines Studienganges legt man bei der Auswahl besonders viel Wert?
  • Was können die Hochschulen tun, um Studenten besser auf das Berufsleben vorzubereiten?
  • Welche berufsrelevanten Informationen sollten besser gefördert werden?

Die Teilnahme an der Befragung lohnt sich nicht nur wegen der Aussicht auf bessere Studienbedingungen. DIE ZEIT verlost unter den Teilnehmern auch allerhand Preise. Von Studiengebühren in Höhe von 500 Euro über Notebooks bis hin zu Hotelgutscheinen sind da allerhand hübsche Dinge dabei, die man als Student gut gebrauchen kann.

Nehmt teil an der Masterstudie 2011!

Eignungstest soll Abbrecherquote senken

Man scheint in der Welt der deutschen Hochschulen davon auszugehen, dass die Studenten nicht zu den Studiengängen passen, für die sie sich einschreiben. Abbrecherquoten von bis zu 70 Prozent werden darauf zurück geführt, dass die Abiturienten sich für den falschen Studiengang entschieden haben.

Als erste deutsche Hochschule führt nun die RWTH Aachen einen Online-Eignungstest für Bewerber ein. Neu ist die Idee nicht, doch bisher waren Eignungstests an Hochschulen freiwillig.

Wenn ich an meine eigene Hochschullaufbahn zurück denke, dann bin ich wegen einem nicht bestandenen Einstufungstest für das Fach Politkwissenschaft an der LMU München abgelehnt worden und deshalb in Augsburg gelandet. Doch auch dort habe ich nicht lange Politik studiert, sondern habe auf Soziologie gewechselt. Jetzt liegt mein Abschluss wenige Monate zurück und ich frage mich, ob ein geradliniger Weg (von Anfang an nicht Politik zu studieren) der bessere gewesen wäre? Doch ohne den Ausflug zur Politik wäre ich sicherlich nie bei der, von mir jetzt so geliebten, Soziologie gelandet… Eins für Gut, eins für Schlecht. Ich weiß nicht was ich persönlich von Eignungstests halten soll. Was ist mit dem wichtigen Schritt zum Erwachsenwerden, dem Scheitern als Chance?

Ein interessantes Gedankenspiel wäre es doch, einmal darüber nachzudenken, ob es nicht sein kann, dass die Studiengänge nicht zu den Studenten passen. Anstatt die Studenten wegen ihrer schlechten Wahl zu rüffeln könnte man auch daran arbeiten, die Studienfächer besser zu gestalten…

Bafög Teilerlass steht auf dem Prüfstand

Und wieder mal ein Schock für alle Studenten, die sich ohne reiche Eltern an die deutschen Hochschulen getraut haben!

Bisher wurde denjenigen Studenten ein Teil ihres Darlehens erlassen, die zu den besten und/oder schnellsten Studenten ihres Abschlussjahrganges gehört haben.

Bereits 2010 wurde beschlossen, dass diese Schuldenerleichterung mit Ende des Kalenderjahres 2012 wegfällt. Die Belohnung für schnelles und gutes Studieren beschränkt sich für Bafög-Empfänger denn auf den feuchten Händedruck bei der Zeugnisübergabe.

Aber macht ja nichts. Wir verdienen ja sofort nach dem Studium schon 80.000 Euro im Jahr, finden sofort einen Job und sind nach spätestens 5 Jahren mindestens Abteilungsleiter. Da jucken uns die 10.000 Euro Schulden, die wir durch das Bafög haben doch gar nicht…. Nein, so ist es leider nicht. Auch Absolventen mit einem Spitzenzeugnis müssen sich bewerben und erhalten Absagen. Nach dem Studium ein paar Monate Hartz 4 ist eigentlich nicht so ungewöhnlich wie man meint. Etwas mehr als 10% Erlass beim Bafög würden den Start in die Selbstständigkeit erleichtern!

Der Grund für die Abschaffung sind nicht etwa Sparpläne. Diesmal liegt es am Grundgesetz. Anscheinend ist die Minderung des Darlehens nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, wenn Mindeststudienzeit und Förderhöchstdauer miteinander zeitlich kollidieren.