Bezahlte Studien, die zufällig genau das Ergebnis liefern, das dem Auftraggeber in die Karten spielt sind nichts neues. Wer zahlt schafft an zählt eben leider oft auch in der Marktforschung.
Ein besonders lustiges Beispiel aus dieser Kategorie möchte ich Euch heute vorstellen. Die Schlagzeile zur aktuellen Studie lautet: Studenten verzichten für ein iPad sogar auf Sex. Eigentlich eine unrealistische Fragestellung (wahrscheinlicher wäre die Situation Sex gegen Tablet-PC zu tauschen…).
Doch die Tendenz ist natürlich richtig. Studenten würden viel dafür tun, weniger Bücher zu schleppen, weniger zu kopieren, weniger in der Bibliothek suchen zu müssen. Gratis oder für vergleichsweise wenig Geld kann man sich bereits heute viele Bücher auf das iPad oder andere (nicht) vergleichbare Tablet-PCs und E-Book-Reader herunterladen. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, interessante Textstellen nicht mehr mit dem Textmarker oder mit Post-Ist zu markieren, der kann mit einem E-Book-Reader sehr glücklich werden.
Ich selbst weiß nicht, ob ich mich je daran gewöhnen werde, Bücher am Bildschirm zu lesen, aber da wir Studenten ja die Zukunft und Hoffnung der Nation sind, sollten wir uns den neuen Technologien gegenüber schon offen verhalten.
Nutzt Ihr schon einen E-Book-Reader für Eure Uni-Lektüre? Oder sind Textmarker, Bleistiftanmerkungen und Post-Ist immer noch ganz wichtig für effizientes Arbeiten?