4. February 2012

Go East – Auslandsstudium

Die osteuropäischen Länder sind ein interessantes Ziel für ein Auslandssemester oder ein Auslandsstudium.

Osteuropa, das sind die Länder die noch nicht lange in der Europäischen Union sind, in denen mehr oder weniger Wirtschaftsaufschwung herrscht und in denen demnächst zahlreiche EU-Projekte gefördert werden. Dort gibt es Dynamik, Veränderung und Chancen. Studenten, die sich frühzeitig darum bemühen, die Sprachen und die Kulturen in der Region kennen zu lernen, könnten später auf dem Arbeitsmarkt interessante Chancen bekommen und sich von der Masse der Bewerber abheben.

Doch wer sich in den Osten zum Auslandjahr wagt, der muss nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch eine Portion Mut mitbringen. Bestechungsgelder sind vielerorts selbstverständlich. Ausländer erkennt man deutlicher als einen Deutschen in London oder Paris. Und auch die Hochschulen selbst sind anders als in Deutschland. Forschungsgelder sind eher rar und die Ausstattung von Laboren lässt mancherorts zu wünschen übrig.

Doch in jedem Fall ist es eine gute Investition in die Karriere, in einem Land oder einer Region zu studieren, die ihre wirtschaflichen Beziehungen zu Deutschland immer weiter ausbaut. Große Unternehmen brauchen für ihre Auslandsgeschäfte Manager, Verkäufer und Kontakter, die die Verhältnisse vor Ort kennen und die Sprache beherrschen.

Studenten in Frankreich

Wer sich als Student todesmutig auf ein Auslandssemester begibt, der ist natürlich heilfroh, wenn er ein paar Insidertipps bekommt. Es ist ja schon aufregend genug, in der neuen Stadt den Weg zwischen der Hochschule und der Wohngemeinschaft zu finden, und beim richtigen Schalter den Antrag für das Semesterticket der öffentlichen Verkehrsmittel abzugeben.

Da ist man als Auslands-Student natürlich froh, wenn man gleich ein paar Tipps für coole Cafés liebenswerte Ecken, coole Flohmärkte und schöne Ausstellungen bekommt. Für Dinge eben, die das Studentenherz begehrt…

Eine Webseite, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Studententipps für das Auslandssemester oder den Auslandsaufenthalt bereit zu stellen ist deinfrankreich.de. Auf der Seite werden Studenten-Spartipps, Angebote und Insider-Informationen über alles gepostet, was deutsche Studenten während ihres Aufentahltes in Frankreich interessieren könnte. Schaut doch mal rein: www.deinfrankreich.de

Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts

Auslandseinsatz für Studenten – vom Staat bezahlt

Im Rahmen von „kulturweit“ haben Studenten die Möglichkeit, einen 6 oder 12 Monate langen Aufenthalt in einem fremden Land zu verbringen. Kernidee des Programmes ist es, den Studenten wichtige Erfahrungen zu ermöglichen. So arbeiten die Teilnehmer bei einer Einrichtung oder einem Projekt mit, sollen unbedingt die Landessprache lernen, sprechen und üben und werden in einem mehrtägigen Kurs vor ihrer Reise intensiv auf den jeweiligen Einsatz vorbereitet.

Organisiert wird der Freiwilligendienst von der deutschen UNESCO-Kommission e.V. Das merkt man vor allem an der Auswahl der Einsatzstellen. Meistens sind das nämlich die Auslandsinstitute der Partnerorganisationen in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, wie es auf der Webseite von kulturweit beschrieben wird.

Für alle unentschlossenen gibt es einen Film und jede Menge Erfahrungsberichte von ehemaligen Teilnehmern zur Entscheidungshilfe.

Bewerben kann man sich für kulturweit immer nur sehr lange im Voraus. Wer seinen Freiwilligendienst im September 2012 antreten möchte, der muss sich im November 2011 bereits bei kulturweit bewerben. Der Einsatz wird übrigens mit ca. 300 Euro monatlich vergütet und alle Versicherungen für den freiwilligen Helfer werden ebenfalls übernommen.

Wir freuen uns über Eure Kommentare und Berichte zur Bewerbung und Teilnahme am Programm kulturweit. Weitere Informationen zum Thema Auslandpraktikum für Studenten gibt es hier auf Studenten-Welt.

Barclaycard mit neuen Konditionen

Der Zinssatz für die Barclaycard für Studenten hat sich geändert. Statt wie bisher 2,2% gibt es jetzt nur noch 1,5% Zinsen auf das Geld, das sich auf dem Kreditkartenkonto befindet.

Klar – das ist schade, aber gerade für Studenten, die sich hin und wieder im Ausland aufhalten ist die Barclaycard immer noch eine Top-Lösung. Man hat kann an allen Stellen damit bezahlen, die VISA oder Mastercard profitieren – und mindestens eines von beiden wird mittlerweile auch im hintersten Winkel der Welt akzeptiert.

Wir haben für Euch ein Special zu Studentenkreditkarten zusammengestellt. Alle Infos und Anbieter, die wir für hilfreich halten, haben wir dort zusammengeschrieben: Kreditkarte für Studenten. Noch mehr Infos zu allen Finanzthemen, die für Studenten wichtig sind findet ihr unter in der Navigation unter: FINANZIERUNG.

Es grüßt Lisa, die stets nur Euer bestes will.

Uni 2.0

Studieren via facebook

Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit, bis die erste Uni ihre Studenten auch via Facebook unterrichtet. Und nun: Tataaaa es ist die London School of Business and Finance.

Das System ist eigentlich richtig cool. Wer den Master über Facebook machen kann, der braucht nur auf der Fanpage auf „Like“ zu klicken und kann anfangen zu studieren. Mehr als 100 Stunden an kostenlosem Lernmaterial stehen dort bereits zur Verfügung.

Erst wenn der Student sich dann bereit für die Prüfung fühlt, muss er die Studiengebühren bezahlen um zugelassen zu werden. Die üblichen Vorraussetzungen wie ein Bachelor-Abschluss und die drei Jahre Praxiserfahrung müssen natürlich ebenfalls erfüllt werden.

Wir finden: Tolle Idee! Studenten die sich noch unsicher sind, ob sie den Anforderungen eines Master-Studiums gewachsen sind können hier einen Testlauf starten. Wer Online gut zu Recht kommt spart sich den Weg in die Uni. Wer lieber persönlich vor seinen Dozenten sitzt, kann sich auf Facebook wenigstens die Themengebiete ansehen und die Plattform zum Wiederholen des Lernstoffes nutzen.

Einziger Wehmutstropfen: Wer online studiert bekommt bei der London School of Business and Finance keinen Rabatt. Die 17.300 Euro müssen in jedem Fall bezahlt werden. Aber mit so einem tollen Abschluss hat man die dann auch schnell wieder verdient.

Blöder Bachelor

Dass es nicht leicht ist mit einem Bachelor-Abschluss einen Job zu finden ist mittlerweile bekannt. Ein Problem ist zum Beispiel, dass bei so einem stressigen Studium keine Zeit bleibt um Praxiserfahrung zu sammeln. Arbeitgeber finden das doof, haben aber auch keine Lust junge Absolventen einzustellen, damit diese Praxiserfahrung sammeln können. Einen Ausweg bieten da nur Praktika, doch wann soll der fleißige Bachelor-Student die denn nun auch noch absolvieren?

Die Volontäre der Burda-Journalistenschule haben dieses Dilemma erkannt und daraus die Initiative „Mut zur Praxis“ entwickelt. Sie wollen das Bewusstsein bei Unternehmen dafür schärfen, dass nicht nur der schnelle Abschluss wichtig ist, sondern dass Studenten auch Zeit dafür brauchen die Erfahrung zu sammeln, die ja von den Unternehmen selbst wiederum eingefordert wird. Mut zur Praxis betreibt Lobbyarbeit bei den großen Firmen, stellt aber gleichzeitig auch umfangreiche Informationen und Tipps rund um das Thema Praktikum während dem Studium bereit.

Der Plan scheint (zumindest theoretisch) aufzugehen, denn die Liste der Unterstützer-Unternehmen von Mut zur Praxis ist sehr beeindruckend.

Besonders Unterhaltsam: die Geschichten von Praktikanten, die man unter „die Mutigen“ findet. Besonders hilfreich die Tipps. Da geht es auch schon mal unkonventionell zu, wenn den Studenten zu einem Urlaubssemester geraten wird.

Uns von Studenten-Welt gefällt: Mut zur Praxis hat die ganz konkreten Probleme der Bachelor-Studenten erkannt und versucht sie zu lösen – indem mit Unternehmen genauso gesprochen wird wie mit „Betroffenen“.

SinoJobs: Onlineportal für China-Jobs

Für alle, die auf der Suche nach einem Job in China sind, gibt es jetzt ein neues Onlineportal: SinoJobs. Egal ob Praktikum oder Festanstellung, bei SinoJobs können Unternehmen und Bewerber kostenlos Anzeigen schalten und zueinander finden.

Auslandserfahrung wird heutzutage in den meisten Branchen immer wichtiger. China bietet als zukunftsorientierte Weltmacht viele Möglichkeiten, das haben viele Studenten bereits erkannt. Chinesisch-Sprachkurse werden immer beliebter, viele rechnen damit, in der späteren Karriere davon profitieren zu können. Dennoch kommen Unternehmen und Bewerber aus dem Ausland nur schlecht zusammen. Fehlende Erfahrungen mit dem Land des Lächelns führen dazu, die Jobsuche meist nur eingeschränkt durchzuführen.

Durch SinoJobs fällt die Suche endlich leichter. Man findet eine große Auswahl an Stellenangeboten verschiedenster Branchen übersichtlich in nur einem Portal, mittlerweile gibt es schon mehr als 1.000 Einträge. Ein Besuch der Website lohnt sich also bestimmt!

Links zum Thema:

Student in Ägypten

Anschauliche Berichte aus dem mittleren Osten

Peter kennt ihr schon von unserem Artikel Auslandsstudium in Palästina. Nachdem er Arabisch gelernt hat und es bereits in Palästina verbessern und anwenden konnte hält sich Peter nun in Ägypten auf, um die Arabische Kultur noch besser kennenzulernen. Und – gut für unseree Leser – er berichtet wieder von tausend Kleinigkeiten rund um seinen Studentenalltag im Ausland.

Diesmal, in Ägypten, geht es um Waschmaschinen und Pyramiden, um Wohnungssuche in Ägypten und vor allem auch um den Ägypischen Arbeitsalltag im Auslandspraktikum.

Wie immer legen wir euch ans Herz, vor einem eigenen Auslandsaufenthalt nicht nur offizielle Informationen (Impfung, Reisevorschriften etc.) einzuholen, sondern euch auch Reiseberichte von anderen (deutschen) anzusehen. So werden die kulturellen Unterschiede viel deutlicher, und ihr könnt euch optimal auf den Auslandsaufenthalt vorbereiten.

Wer also ein Auslandssemester oder ein Auslandspraktikum in Ägypten plant, der sollte sich den Blog von Peter unbedingt ansehen!

Links zum Thema:

Auslandsversicherung für Studenten und Au Pairs

Stiftung Warentest hat sich mit Auslandsversicherungen beschäftigt. Schön dabei ist, dass auch speziell die Angebote für Studenten und Au-Pairs mit unter die Lupe genommen wurden.

So wird ein Pfad in den Dschungel der Versicherungen geschlagen, mit denen man sich als Student auseinander setzten muss, um auch im Ausland gut versorgt zu sein. Die vier Studentenangebote, die Stiftung Warentest untersucht hat, haben aber leider eher schlecht abgeschnitten. Der Grund dafür ist, dass diese Angebote zwar günstig sind, aber deswegen eben viele Einschränkungen haben.

Wir lernen: Es ist unbedingt notwendig sich vor Reiseantritt genau zu informieren welchen Versicherungsschutz man als Student oder Au Pair braucht. Ich welchen Ländern welche Angebote gelten, ob Rücktransporte mit inbegriffen sind und welche Leistungen die Auslandsversicherung beinhaltet.

Der Versicherungs-Vergleich von Stiftung Warentest kann hier eine gute Hilfe dabei sein, denn der Testbericht zeigt den Verbrauchern auch immer, worauf sie achten sollten. Weitere Infos zur Krankenversicherung gibt’s hier auf Studenten-Welt.

Liebe Grüße von Lisa, die stets um euer Wohlergehen besorgt ist.

Erasmus-Auslandsförderung beliebter denn je

Auslandsaufenthalte werden für Studenten immer wichtiger. Das Bildungsprogramm Erasmus erfreut sich daher seit Jahren wachsender Beliebtheit. Durch das Programm haben Studierende die Möglichkeit, ein interessantes Auslandssemester oder Auslandspraktikum zu absolvieren und dabei finanziell unterstützt zu werden.

Erasmus fördert Auslansaufenthalte in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen und der Türkei. Die beliebtesten Zielländer im Studienjahr 2008/09 waren laut EU-Kommission Spanien (ca. 33.200 Studenten), Frankreich (ca. 24.600 Studenten) und Deutschland (ca. 22.000 Studenten).

Die Förderung beträgt durchschnittlich 272 Euro pro Monat für ein Studium und 432 Euro für ein Praktikum.

Die Beliebtheit des Programms unter Studenten steigt von Jahr zu Jahr: Im Semester 2008/09 haben insgesamt 198.600 Studenten an Erasmus teilgenommen – ein neuer Rekord. Den Grund dafür sieht die EU-Kommission in der Ausweitung der Subventionen. In diesem Jahr standen Erasmus knapp 12 Prozent mehr Geld zur Verfügung.

Die meisten Teilnehmer kamen aus Frankreich (ca. 28.300 Studenten) und Deutschland (ca. 27.900 Studenten). Dabei wurde Erasmus hauptsächlich als Studien-Förderung genutzt. Doch auch die Zahl der erst seit 2007 geförderten Auslandspraktika nahm zu. Knapp 30.400 Praktikanten gab es 2008/09, also doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Seit 1987 hat Erasmus bereits zwei Millionen junge Studenten Europas bei Auslandsaufenthalten unterstützt. Wer also auch Interesse an einem Semester oder Praktium im Ausland hat, sollte die Erasmus-Förderung unbedingt mit in seine Planung einbeziehen.

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