30.07.2010

Auslandsversicherung für Studenten und Au Pairs

Stiftung Warentest hat sich mit Auslandsversicherungen beschäftigt. Schön dabei ist, dass auch speziell die Angebote für Studenten und Au-Pairs mit unter die Lupe genommen wurden.

So wird ein Pfad in den Dschungel der Versicherungen geschlagen, mit denen man sich als Student auseinander setzten muss, um auch im Ausland gut versorgt zu sein. Die vier Studentenangebote, die Stiftung Warentest untersucht hat, haben aber leider eher schlecht abgeschnitten. Der Grund dafür ist, dass diese Angebote zwar günstig sind, aber deswegen eben viele Einschränkungen haben.

Wir lernen: Es ist unbedingt notwendig sich vor Reiseantritt genau zu informieren welchen Versicherungsschutz man als Student oder Au Pair braucht. Ich welchen Ländern welche Angebote gelten, ob Rücktransporte mit inbegriffen sind und welche Leistungen die Auslandsversicherung beinhaltet.

Der Versicherungs-Vergleich von Stiftung Warentest kann hier eine gute Hilfe dabei sein, denn der Testbericht zeigt den Verbrauchern auch immer, worauf sie achten sollten. Weitere Infos zur Krankenversicherung gibt’s hier auf Studenten-Welt.

Liebe Grüße von Lisa, die stets um euer Wohlergehen besorgt ist.

Masterstudium im Ausland

Juli 6, 2010 by Lisa  
Filed under Auslandsstudium, Karriere

Immer mehr Bachelor-Studenten zieht es für ihr Master-Studium an eine andere Hochschule, gern auch außerhalb Deutschlands. Auslandspraktika oder -semester stehen nach wie vor sehr hoch im Kurs – bei Studenten wie auch bei Arbeitgebern. Warum also nicht gleich seinen Master im Ausland machen?

Die dank der Bologna-Reform eingeführte Trennung von Bachlor und Master ist für viele mit einem Hochschulwechsel verbunden. Immer mehr Studenten nutzen diese Gelegenheit für einen Auslandsaufenhalt, denn man kann den Master auch in einem anderen Land machen und sich so zusätzlich über einige Vorteile freuen.

Im Ausland sind Masterstudiengänge viel ausgereifter als in Deutschland. Während hierzulande noch viel ausprobiert und dementsprechend auch verändert wird, sind die Angebote im Ausland bereits vollständig ausgearbeitet. Darüber hinaus dauern viele Masterstudiengänge dort oft nur ein Jahr und die akademische Qualität der Hochschulen ist oft besser als in Deutschland.

Vielen Unternehmen sind Auslandsaufenthalte ihrer Nachwuchskräfte mittlerweile enorm wichtig, der Wettbewerb unter Studenten ist in dieser Hinsicht also recht groß. Mit einem ausländischen Master kann man oftmals punkten, besonders an einer renommierten internationalen Universität.

Doch solch ein Auslandsstudium ist im Vergleich zu Deutschland teuer. In Großbritannien kostet ein Master, je nach Programm, z.B. zwischen 3.000 und 20.000 Pfund (ca. 3.600 – 24.000 Euro). Da die vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst DAAD vergebenen Stipendien begrenzt sind, sind die meisten Studenten auf Bildungskredite und Zuschüsse der Eltern angewiesen.

Wer also noch eine Auslandsaufenthalt zum Lebenslauf hinzufügen, gleichzeitig aber schnell ins Berufsleben starten möchte und vor der nötigen Finanzierung nicht zurück schreckt sollte sich über Mastestudiengänge in einem anderen Land informieren. Man wird sicherlich davon profitieren können – akademisch, beruflich und privat.


Erasmus-Auslandsförderung beliebter denn je

Juni 29, 2010 by Lisa  
Filed under Auslandspraktikum, Auslandsstudium

Auslandsaufenthalte werden für Studenten immer wichtiger. Das Bildungsprogramm Erasmus erfreut sich daher seit Jahren wachsender Beliebtheit. Durch das Programm haben Studierende die Möglichkeit, ein interessantes Auslandssemester oder Auslandspraktikum zu absolvieren und dabei finanziell unterstützt zu werden.

Erasmus fördert Auslansaufenthalte in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen und der Türkei. Die beliebtesten Zielländer im Studienjahr 2008/09 waren laut EU-Kommission Spanien (ca. 33.200 Studenten), Frankreich (ca. 24.600 Studenten) und Deutschland (ca. 22.000 Studenten).

Die Förderung beträgt durchschnittlich 272 Euro pro Monat für ein Studium und 432 Euro für ein Praktikum.

Die Beliebtheit des Programms unter Studenten steigt von Jahr zu Jahr: Im Semester 2008/09 haben insgesamt 198.600 Studenten an Erasmus teilgenommen – ein neuer Rekord. Den Grund dafür sieht die EU-Kommission in der Ausweitung der Subventionen. In diesem Jahr standen Erasmus knapp 12 Prozent mehr Geld zur Verfügung.

Die meisten Teilnehmer kamen aus Frankreich (ca. 28.300 Studenten) und Deutschland (ca. 27.900 Studenten). Dabei wurde Erasmus hauptsächlich als Studien-Förderung genutzt. Doch auch die Zahl der erst seit 2007 geförderten Auslandspraktika nahm zu. Knapp 30.400 Praktikanten gab es 2008/09, also doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Seit 1987 hat Erasmus bereits zwei Millionen junge Studenten Europas bei Auslandsaufenthalten unterstützt. Wer also auch Interesse an einem Semester oder Praktium im Ausland hat, sollte die Erasmus-Förderung unbedingt mit in seine Planung einbeziehen.

Weitere Artikel zum Thema Erasmus auf Studenten-Welt:

Studieren in Holland? Hier gibt’s die Infos

Juni 11, 2010 by Lisa  
Filed under Auslandspraktikum, Auslandsstudium

Die Niederlande heißen Auslandsstudenten Willkommen

Wie wichtig Auslandserfahrung ist, um auf der Karriereleiter nach oben zu gelangen, weiß langsam jeder, wer nicht, kann es hier noch mal nachlesen.

Alle, die sich für ein Studium in Holland interessieren oder gar schon entschieden haben sind bei dem Blog Studieren-in-Holland goldrichtig. Die Seite ist vor allem für Studienanfänger und -interessenten spannend, weil sie Informationstage, Erfahrungsberichte von Studenten für Studenten und Bewerbungsrichtlinien veröffentlicht. Aber auch alte Hasen, die schon in den Niederlanden studieren, werden über interessante Neuigkeiten stolpern.

Beim Bier die Sprachpraxis auffrischen

Juni 2, 2010 by Lisa  
Filed under Auslandspraktikum, Auslandsstudium, Campus, Fun

Am Stammtisch wird geredet -warum eigentlich nur auf Deutsch?

Das Fremdsprachenkenntnisse heutzutage enorm wichtig sind darf bei jedem Studenten als Basiswissen vorausgesetzt werden. Jetzt gilt es also noch zu klären, wo man diese Kenntnisse am besten erlangt.

Sprachkurse an der Uni oder an der Volkshochschule, bzw. an privaten Instituten bilden sicherlich die Basis für jede Sprache die man neu dazu lernt. Je nach dem wie gut die Kurse gestaltet sind ist der Erfolg mittel bis hoch und man verhungert zumindest nicht auf der Rucksackreise durch die Arabischen Emirate.

Zusätzlich zum Kurs mit echtem Lehrer und Mitschülern zum anfassen können auch computergestütze, bzw. -basierte Sprachkurse sehr erfolgreich sein. Hier kommt es auf die Anbieter an. Es empfiehlt sich Testberichte zu lesen und, falls möglich, den Sprachkurs zu testen. Denn es passiert leicht dass die Kurse auf CD entweder viel zu leicht oder viel zu schwer sind und nicht zum eigenen Kenntnisstand der Sprache passen.

Eine dritte Säule des Projektes „Sprache lernen” sollte die praktische Übung und das tatsächliche Sprechen und Smalltalken sein. Am besten natürlich mit Muttersprachlern. Die meisten unserer Leser kommen sicherlich aus großen Städten in denen es große Unis und Fachhochschulen gibt. Da sind meist auch die ausländischen Studierenden nicht weit. Fast in jeder Studentenstadt gibt es deswegen sog. Sprachenstammtische. Da treffen sich Studenten, die eine Fremdsprache bereits ein wenig beherrschen, oder sogar aus dem jeweiligen Land stammen um sich dann gemeinsam in der Sprache zu unterhalten und ganz nebenbei noch etwas über die Mentalität und die Kultur des Landes zu erfahren. Eine bessere Übung kann man sich kaum vorstellen!

Informationen zu Sprachstammtischen in Eurer Stadt findet Ihr auf den Seiten der Hochschulen, an schwarzen Brettern, beim AstA oder direkt im Sprachenzentrum.

Studenten-Welt.de wünscht viel erfolg beim lernen!

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Ländercheck für Studienanfänger

Mai 26, 2010 by Lisa  
Filed under Auslandsstudium

Bachelor im Ausland – Hier gibt’s die Tipps

Im Ausland studieren ist der Traum vieler Schüler und Abiturienten in Deutschland. Heute stellen wir Euch ein Angebot vor, welches Euch die Finanzplanung für den Auslandsaufenthalt erleichtern soll.

Aufgeschlüsselt nach Ländern (sehr praktisch: die Weltkarte zum anklicken) wurden für den sog. Ländercheck alle wichtigen Informationen zusammengetragen. Wer zum Beispiel ein Auslandsstudium in Polen plant, erfährt hier, dass die Studiengebühren nur für fremdsprachige Studiengänge anfallen und die Lebenshaltungskosten deutlich niedriger sind als in Deutschland.

Zusätzlich gibt es Infos über Finanzierungsmöglichkeiten wie Kindergeld, Auslandsbafög, Stipendien, Kredite und Verdienstmöglichkeiten im Ausland. Der Vorschlag man solle doch die Eltern und Verwandten anbetteln soll an dieser Stelle unkommentiert bleiben..

Wir finden das Angebot toll! Vor allem weil es zu jedem Thema weiterführende Links gibt. Eine tolle Internetseite für alle Schüler und Abiturenten die sich für ein Auslandsstudium interessieren!

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Die Campus Card – Tolles Telefonkartenangebot für das Ausland

Die Campus Card ist eine Telefonkarte für Schüler, Stundenten und Au Pairs, die einen Aufenthalt in den USA oder Kanada planen. Sie kann an jedem beliebigen Telefon beider Länder eingesetzt werden, sowohl an einem Privaten Anschluss als auch in einer Telefonzelle. Die Campus Card ist eine günstige und  unkomplizierte Möglichkeit Telefonate auf eigene Rechnung führen.

Der Preis bleibt 24/7 gleich, Ein Anruf aus den USA nach Deutschland (Festnetz) kostet 0,19 € pro Minute, innerhalb der USA werden 0,16 € fällig. Die Preise für Gespräche von US-amerikanischen Telefonzellen und aus Kanada liegen jeweils 0,06 €/Min. darüber.

Die Campus Card funktioniert wie die in den USA übliche Telefonkarte, man wählt sich über eine gebührenfreie Rufnummer ein, durch die Eingabe des persönlichen PIN-Codes wird man identifiziert und kann die Zielrufnummer wählen, das Gespräch wird vom Konto abgebucht.

Abgerechnet werden ausschließlich die geführten Gespräche, keine Grund- oder Bearbeitungsgebühren.

Ein Super Angebot, das ein Stück Unabhängigkeit bietet, weitere Informatioen gibt’s direkt bei CampusCard.

Allianz-Umfrage: Jeder dritte Student will ins Ausland

Im Auftrag der Allianz Deutschland AG hat das Marktforschungsinstitut Forsa mehr als 1.000 18- bis 29-Jährige nach ihren längeren Auslandsaufenthalten befragt: Demnach haben 22 Prozent der Befragten schon mindestens einmal sechs Wochen am Stück im Ausland gelebt. Abiturienten und Studenten haben dabei die Nase vorn: Fast ein Drittel (32 Prozent) von ihnen wagt den Schritt in ferne Länder oder plant einen Auslandsaufenthalt innerhalb des nächsten Jahres (29 Prozent).

Der häufigste Grund für einen Auslandsaufenthalt ist mit 31 Prozent ein Urlaub. Allerdings nicht bei Studenten: Sie sind karriereorientierter. 35 Prozent von ihnen haben bereits wegen ihres Studiums und 17 Prozent aufgrund eines Praktikums längere Zeit in einem anderen Land verbracht.

Bei den Studenten, die derzeit einen längeren Auslandsaufenthalt planen, stehen mehrere Zielländer hoch im Kurs: Neben den USA (17 Prozent) und Frankreich (15 Prozent) werden Großbritannien und Ostasien, darunter China, Thailand und Japan, mit jeweils 12 Prozent am häufigsten genannt. “Die Ergebnisse zeigen die hohe Mobilität unserer Studenten und die Bereitschaft, auch in exotischeren Ländern zu studieren oder zu arbeiten. Wichtig scheint ihnen zu sein, nicht einfach nur herumzureisen, sondern gezielt Studien- oder Berufserfahrungen für ihre berufliche Karriere zu sammeln”, so Allianz-Marktmanagement-Leiter Dr. Peter Haueisen.

Um dem Trend zur verstärkten Mobilität gerecht zu werden, hat die Allianz das neue Reiseversicherungspaket “YoungTravel Work&Learn” für junge Leute ab 18 Jahren auf den Markt gebracht. Es enthält zwei Versicherungsbausteine mit weltweitem Schutz für Aufenthalte zwischen zwei und 24 Monaten und kann um weitere Komponenten flexibel erweitert werden. Dabei steht neben Haftpflicht-, Unfall-, Rechtsschutz-, Reiserücktritt- und Reisegepäckversicherung auch die wichtigste mit zur Auswahl: Die Auslandsreise-Krankenversicherung. Diese sollte unbedingt abgeschlossen werden, denn auch im Ausland ist man vor Krankheiten nicht gefeit. Und selbst im europäischen Ausland kommt die gesetzliche Krankenkasse nicht immer in vollem Umfang für medizinisch notwendige Leistungen auf, außerhalb Europas übernimmt sie überhaupt keine Behandlungskosten.

Entsprechend der Internetaffinität der jungen Zielgruppe ist das Versicherungspaket, neben der 10.000 Allianz Agenturen, auch online abschließbar. Dann muss nur noch der Versicherungsschein heruntergeladen werden und schon am nächsten Tag kann die Reise losgehen. So einfach kann der Reiseschutz sein!

Möglichkeiten das Auslandsstudium zu finanzieren

April 13, 2010 by admin  
Filed under Auslandsstudium

Finanzierungmöglichkeiten des Auslandsaufenthaltes
Ein Semester im Ausland ist der Traum vieler Studenten. Dennoch ist das Leben im Ausland meist sehr teuer, auch fallen Reisekosten, Studiengebühren, Versicherungsbeiträge oder andere Ausgaben an. Welche Möglichkeiten bestehen also für Studenten, um sich ein Auslandsstudium zu finanzieren?

Staatliche Zuschüsse – Das Auslandsbafög

Grundsätzlich kann jeder Student, der bereits das „normale“ BAföG in Anspruch nimmt und die Förderbedingungen erfüllt auch das Auslandsbafög beantragen. Aber auch Studenten, die bisher noch kein BAföG genutzt haben, können das Auslandsbafög beantragen. Entscheidend ist hierbei die Höhe der Lebenskosten im gewählten Gastland.
Voraussetzung für die Bewilligung eines Auslandsbafögs ist, dass der beantragende Student bereits ein Jahr an einer deutschen Universität immatrikuliert ist und der Auslandsaufenthalt mindestens ein Semester umfasst.
Die Beantragung des Auslandsbafögs sollte rechtzeitig vor dem Antritt des Auslandaufenthaltes erfolgen, damit die Zahlung fristgerecht erfolgt. Da es in Deutschland keine zentrale Einrichtung gibt um das Auslandsbafög zu beantragen, sollte man sich beim Ministerium für Bildung und Forschung über die zuständige Behörde informieren.
Die Höhe des gewährten Auslandsbafögs richtet sich sowohl nach dem Einkommen des beantragenden Studenten, als auch nach dem Einkommen der Eltern. Im Gegensatz zum Stipendium ist die Bewilligung des Auslandsbafögs nicht leistungsgebunden, d.h. bisherige Studienleistungen sind nicht ausschlaggeben. Da es sich beim Auslandsbafög um ein staatliches Darlehen handelt, muss ein Teil des Auslandsbafögs (50%) zurückgezahlt werden. Jedoch gibt es auch bewilligte Anträge, die nicht beglichen werden müssen, z.B. bei Auslandsstudiengebühren bis 4.600 €.

Auslandsstipendien – DAAD, Erasmus und Co.
Für Studenten, die kein Bafög bewilligt bekommen, gibt es in Deutschland eine Vielzahl unterschiedlicher EU-Bildungsprogramme, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen, die Stipendien für einen Auslandsaufenthalt an Studierende vergeben. Im Gegensatz zum Auslandsbafög sind die Stipendien zwar leistungsbezogen und der Bewerber muss ein bewerbungsverfahren durchlaufen, jedoch muss ein bewilligtes Stipendium nicht zurückgezahlt werden. Die Höhe der Unterstützung variiert hierbei von Anbieter zu Anbieter, orientiert sich jedoch meist an den Beträgen des Auslandsbafögs. Die Höhe der Unterstützung der Stipendien ist genauso unterschiedlich wie auch die Inhalte der einzelnen Anbieter. Während einige Stipendien lediglich dazu beitragen die Lebenshaltungskosten vor Ort zu decken, stellen andere wiederrum sogar das Geld für die benötigen Impfungen, Auslandsstudiengebühren, Reisekosten und/oder Versicherungsbeiträge zur Verfügung.

Der wohl bekannteste Anbieter von Stipendien-Programmen im Auslandssemester außerhalb Europas ist der Deutsche Akademische Auslandsdienst, kurz DAAD. Bereits seit 1999 fördert der DAAD Auslandssemester für Studenten, die an deutschen Universitäten immatrikuliert sind. Die umfassende Datenbank der Organisation an unterschiedlichen Stipendien wird regelmäßig durch neue Programme ergänzt. Die Höhe der Unterstützung ist hierbei von Land zu Land unterschiedlich. Wichtig ist es jedoch, dass sich interessierte Studenten rechtzeitig für das Auslandsstipendium bewerben, da die Bewerbungsfristen je nach Kontinent meist sehr früh sind (ca. 1 – 1,5 Jahre vor dem geplanten Auslandsaufenthalt).
Ebenso so bekannt ist das Hochschulprogramm ERASMUS, welches von der EU ins Leben gerufen wurde, um einer größeren Anzahl von Studenten einen Auslandsaufenthalt in den Mitgliedsstaaten zu ermöglichen. Auch hier variiert die Höhe der Förderung der sogenannten Mobilitätsstipendien nach Land und Region.
Weitere Information zu den Förderprogrammen und Bewerbungsfristen unter www.daad.de und eu.daad.de.

Jobben im Ausland
Viele Studenten entscheiden sich dafür, während des Auslandsemesters Studentenjobs in ihrem Gastland anzunehmen, um sich somit den Auslandsaufenthalt zu finanzieren und nützliche Referenzen für spätere Bewerbungen zu sammeln. Jedoch ist dieses Vorhaben bei weitem nicht so einfach wie es zunächst klingt. In manchen Ländern benötigt man als Student eine Arbeitserlaubnis, die rechtzeitig vor der Abreise beantragt werden muss. Studenten, die sich dazu entscheiden, während des Auslandsaufenthaltes zu jobben, sollten rechtzeitig vor der Abreise klären, welche Bestimmungen und Bedingungen im jeweiligen Gastland hinsichtlich einer Arbeitsgenehmigung bestehen. Erste Anlaufstelle ist hierbei die Internetpräsenz des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de), auf der man alle benötigen Informationen über das Jobben im Ausland findet, wie beispielsweise Einreise- und Visabestimmungen, Impfungen, Auslandsversicherungen und arbeitsrechtliche Regelungen.

Auslandsstudium in Japan: Ungeahnte neue Möglichkeiten

März 31, 2010 by Lisa  
Filed under Auslandsstudium, Studenten, Studiengebühren, Studium

Ein Auslandssemester ist heute nichts exotisches mehr. Ein Auslandssemester in Japan dagegen schon. Japans Unis zählen zu den besten der Welt, doch gerade einmal knapp 300 deutsche Studenten entscheiden sich jährlich für einen Auslandsaufenthalt dort. Viele haben Angst, an der japanischen Kultur oder der Sprache zu scheitern – doch das soll sich nun ändern.

Die japanische Regierung hat ein Programm zur Imageaufbesserung ihrer Hochschulen ins Leben gerufen: „Global 30″. In den kommenden Jahren sollen 30 namhafte Unis (u.a. Tokyo, Kyoto und Osaka) ihr Studienangebot internationalisieren. Mit mehr englischsprachigen Studiengängen und einer speziellen Betreuung ausländischer Studenten soll sich deren Anzahl verdreifachen. Zusätzlich wird es neue Stipendienangebote geben, um die ausländischen Studenten bei den hohen Studiengebühren zu unterstützen.

Japan erhofft sich durch diese Maßnahme den Fachkräftemangel auszugleichen der durch den Geburtenschund unter Akademikern entstanden ist. Durch das lukrative Studienangebot angelockt sollen ausländische Studenten die Vorzüge der japanischen Wirtschaft und Kultur kennenlernen, und optimalerweise auch nach dem Studium noch im Land bleiben.

Deutsche Studenten sollten sich bei der Wahl einer Hochschule für ihr Auslandsemester durchaus auch in Japan umschauen. Dank englischer Programme gibt es, zumindest an den Unis, kaum noch Sprachbarrieren und die Förderung ausländischer Studenten spricht für sich. Japanische Hochschulen haben weltweit einen sehr guten Ruf, wovon man in seiner späteren Karriere garantiert profitieren kann.

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