17. May 2012

Stipendiendatenbank

So, den Jahreswechsel haben wir gut überstanden, die letzten Seminartermine und die ersten Prüfungen stehen an, draußen ist es grau und fad – klar machen wir Studenten uns jetzt Gedanken darüber, wo denn gerade die Sonne scheint und wir den Sommer denn verbringen werden. Ein Auslandsaufenthalt, der gleichzeitig den Lebenslauf verschöntert scheint da auf einmal sehr reizvoll…

Deswegen aus aktuellem Anlass: Die DAAD Stipendiendatenbank. Auf der Webseite des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes sind gibt es das größte Verzeichnis von Stipendien online. Man braucht nur Studienrichtung, Zielland und Status (Studierende, Graduierte, Promovierte, Hochschullehrer) einzugeben und erhält eine Liste von Stipendien.

Tipps für die Bewerbung auf ein Stipendium haben wir auch schon zusammengestellt: Stipendien brauchen besondere Bewerbungen.

Weiter Infos und Unterstützung bekommen Studenten außerdem vom Akademischen Auslandsamt ihrer Universität. Besonders interessant: Fragt nach, mit welchen Hochschulen eure eigene Hochschule eine Kooperation hat.

Österreichische Studenten informieren Studieninteressenten

Easydegree – die Grassroots-Studienplatz-Informationsbörse

Informationen zum Studienplatz, zur Bewerbung und zum Studentenalltag direkt von Studenten? Eine bessere Info-Quelle gibt es für einen Studieninteressenten doch gar nicht!

Unsere österreichischen Leser (und Matura-Kandidaten) können sich über die Plattform Easydegree richtig dicke freuen, dem so nah wie hier kommt man dem Studium im Internet sonst nirgends. Man kann mit Studenten aus den entsprechenden Studiengängen chatten und sie ausfragen, man findet umfangreiche Texte, Bewertungen und Abstimmungen zu einzelnen Bereichen wie Jobaussichten und Qualität der Lehre und immer wieder sind verschiedenste Multimedia-Elemente eingebunden, die den einzelnen Studiengang und die Hochschule optimal beschreiben.

Easydegree ist somit schon fast ein Studieninformationsdienst zum anfassen..

Unter den deutschen Lesern wird Easydegree nur diejenigen begeistern, die auch in Österreich studieren wollen. Doch wer weiß, bei dem großen Erfolg in Österreich steht vielleicht auch schon bald eine deutsche Version bereit?

Stipendium? Gerne, aber wo?

Studieren ist in Zeiten von Studiengebühren, stetig steigenden Lebenshaltungskosten und dem neuen Bachelorsystem, das Arbeiten neben dem Studium schwierig macht, gestaltet sich nicht mehr so einfach wie in früheren Zeiten. Wer keine reichen Eltern hat, oder sich auf einen Studienkredit stützen möchte hat es nicht leicht. Ein Stipendium kann die Lösung der finanziellen Probleme sein.

Aber wo finden? Das Internetportal Scholarship ist die Lösung. Hier kann man differenziert und weltweit suchen, vom Bachelorstudiengang bis zur Doktorarbeit werden Stipendien angeboten. Allerdings sollte man bessere Englischkenntnisse mitbringen um hier nach Stipendien zu suchen, denn das Portal gibt es ausschließlich in englischer Sprache.

Das Portal zeichnet sich durch Übersichtlichkeit und gut strukturierte detailreiche Beschreibungen der jeweiligen Stipendien aus.

Wer noch mehr über Studienfinanzierung erfahren möchte findet alle Infos selbstverständlich auf Studenten-Welt:

Student in Ägypten

Anschauliche Berichte aus dem mittleren Osten

Peter kennt ihr schon von unserem Artikel Auslandsstudium in Palästina. Nachdem er Arabisch gelernt hat und es bereits in Palästina verbessern und anwenden konnte hält sich Peter nun in Ägypten auf, um die Arabische Kultur noch besser kennenzulernen. Und – gut für unseree Leser – er berichtet wieder von tausend Kleinigkeiten rund um seinen Studentenalltag im Ausland.

Diesmal, in Ägypten, geht es um Waschmaschinen und Pyramiden, um Wohnungssuche in Ägypten und vor allem auch um den Ägypischen Arbeitsalltag im Auslandspraktikum.

Wie immer legen wir euch ans Herz, vor einem eigenen Auslandsaufenthalt nicht nur offizielle Informationen (Impfung, Reisevorschriften etc.) einzuholen, sondern euch auch Reiseberichte von anderen (deutschen) anzusehen. So werden die kulturellen Unterschiede viel deutlicher, und ihr könnt euch optimal auf den Auslandsaufenthalt vorbereiten.

Wer also ein Auslandssemester oder ein Auslandspraktikum in Ägypten plant, der sollte sich den Blog von Peter unbedingt ansehen!

Links zum Thema:

Internetportal für Bildungsabschluss-Anerkennung

Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse soll durch Internetportal erleichtert werden

Wer Ausländer ist und seinen Abschluss im Heimatland erworben hat, ist in Deutschland häufig aufgeschmissen. Besonders Akademiker, die am komplexen Anerkennungsverfahren scheitern, haben ein hartes Los. Die Anerkennung von Bildungsabschlüssen ist Ländersache und wird entsprechend in jedem Bundesland ganz unterschiedlich gehandhabt. Das macht es für die Betroffenen, die mit der neuen Sprache, Kultur und Umfeld schon ein gewaltiges Päckchen zu tragen haben, noch schwerer.

In Brandenburg gibt es rund 128.000 Zuwanderer, viele von ihnen haben in ihrer Heimat studiert und stehen in Deutschland dumm da, weil ihre Titel nicht anerkannt werden – dann nämlich gelten sie als ungelernt. Die Folge ist eine enorme Unzufriedenheit weil die Betroffenen Arbeiten verrichten müssen für die sie bei weitem überqualifiziert sind. Das Paradoxon wird vor dem Hintergrund fehlender qualifizierter Kräfte perfekt.

Um hier Abhilfe zu schaffen stellte nun Karin Weiss, die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg ein Onlineportal vor, welches die Anerkennung von Bildungsabschlüssen individuell erleichtern soll. Sie fordert außerdem eine gesetzliche Regelung die Verfahren auf Bundesebene zu vereinheitlichen. Brandenburg ist der Musterschüler unter den Ländern was dieses Problemkomplex angeht, denn es werden bereits verschiedene Kurse angeboten um Einwanderern den Wiedereinstieg in die Berufswelt erleichtern sollen.

Links zum Thema:

PONS macht Online-Wörterbuch

Studenten aufgepasst: Es gibt ein Online-Wörterbuch von PONS. Seit kurzem auch mit einem Kompletten Wortschaft in Latein.

Angeboten werden die Sprachen:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Neu: Latein (!)
  • Griechisch
  • Italienisch
  • Portugiesisch
  • Slovenisch
  • Russisch
  • Türkisch
  • Polnisch

Das Online-Wörterbuch hat verschiedene Vorteile, so ist es zum einen wirklich interessant, dass auch Latein als kompletter Vokabelschatz vorhanden ist. Dazu kommt, dass alle Einträge mit dem Know-How von 30 Jahren inhaltlicher und technologischer Kompetenz in Wörterbuchentwicklung redaktionell geprüft werden – auch die Einträge, die von den Nutzern selbst erstellt werden. Außerdem kann man sich alle Wörter auch kostenlos vorlesen lassen, einen persönlichen Vokabeltrainer aufbauen und in verschiedenen Foren Fragen zum Thema Sprache und Sprachenlernen diskutieren.

Milan in Mexiko

Auslandsblog eines Augsburger Studenten

Ich bin eine ganze Weile nicht mehr über Auslandsblogs- und Tagebücher gestolpert, das hat sich heute geändert.

Milan ist gerade nach Mexiko gegangen, um ein Auslandssemester in Guadalajara zu machen (was für ein Zungenbrecher). Er will dort fünf Monate lang das Leben eines mexikanischen Studenten führen. Das dürfte ihm, zumindest was die Sprachkenntnisse anbelangt, als Halbspanier nicht so schwer fallen. Auch die Idee, sich gleich einer christlichen Gemeinde anzuschließen, um Kontakt mit den sehr hilfsbereiten Mexikanern aufzunehmen zeigt mir, dass wir uns um Milan auf der anderen Seite der Erde keine großen Sorgen machen müssen.

Milan studiert eigentlich Global Business Management an der Uni Augsburg.

Bisher gibt es nur wenige Einträge im Blog, aber die sind sehr interessant und amüsant zu lesen. Der Stil ist etwas selbstironisch und Milan berichtet viel über das Land und die Mentalität der Mexikaner.

Ich bin gespannt was wir über den Studentenalltag in Mexiko demnächst zu lesen bekommen werden. Wie immer gilt: Wer ein Auslandssemester plant sollte sich Blogs von anderen Studenten ansehen, die das gleiche Land besucht haben. Gleichwertige Insider-Informationen findet man in keinem Reiseführer!

Auslands-Blogs:

Auslandsversicherung für Studenten und Au Pairs

Stiftung Warentest hat sich mit Auslandsversicherungen beschäftigt. Schön dabei ist, dass auch speziell die Angebote für Studenten und Au-Pairs mit unter die Lupe genommen wurden.

So wird ein Pfad in den Dschungel der Versicherungen geschlagen, mit denen man sich als Student auseinander setzten muss, um auch im Ausland gut versorgt zu sein. Die vier Studentenangebote, die Stiftung Warentest untersucht hat, haben aber leider eher schlecht abgeschnitten. Der Grund dafür ist, dass diese Angebote zwar günstig sind, aber deswegen eben viele Einschränkungen haben.

Wir lernen: Es ist unbedingt notwendig sich vor Reiseantritt genau zu informieren welchen Versicherungsschutz man als Student oder Au Pair braucht. Ich welchen Ländern welche Angebote gelten, ob Rücktransporte mit inbegriffen sind und welche Leistungen die Auslandsversicherung beinhaltet.

Der Versicherungs-Vergleich von Stiftung Warentest kann hier eine gute Hilfe dabei sein, denn der Testbericht zeigt den Verbrauchern auch immer, worauf sie achten sollten. Weitere Infos zur Krankenversicherung gibt’s hier auf Studenten-Welt.

Liebe Grüße von Lisa, die stets um euer Wohlergehen besorgt ist.

Masterstudium im Ausland

Immer mehr Bachelor-Studenten zieht es für ihr Master-Studium an eine andere Hochschule, gern auch außerhalb Deutschlands. Auslandspraktika oder -semester stehen nach wie vor sehr hoch im Kurs – bei Studenten wie auch bei Arbeitgebern. Warum also nicht gleich seinen Master im Ausland machen?

Die dank der Bologna-Reform eingeführte Trennung von Bachlor und Master ist für viele mit einem Hochschulwechsel verbunden. Immer mehr Studenten nutzen diese Gelegenheit für einen Auslandsaufenhalt, denn man kann den Master auch in einem anderen Land machen und sich so zusätzlich über einige Vorteile freuen.

Im Ausland sind Masterstudiengänge viel ausgereifter als in Deutschland. Während hierzulande noch viel ausprobiert und dementsprechend auch verändert wird, sind die Angebote im Ausland bereits vollständig ausgearbeitet. Darüber hinaus dauern viele Masterstudiengänge dort oft nur ein Jahr und die akademische Qualität der Hochschulen ist oft besser als in Deutschland.

Vielen Unternehmen sind Auslandsaufenthalte ihrer Nachwuchskräfte mittlerweile enorm wichtig, der Wettbewerb unter Studenten ist in dieser Hinsicht also recht groß. Mit einem ausländischen Master kann man oftmals punkten, besonders an einer renommierten internationalen Universität.

Doch solch ein Auslandsstudium ist im Vergleich zu Deutschland teuer. In Großbritannien kostet ein Master, je nach Programm, z.B. zwischen 3.000 und 20.000 Pfund (ca. 3.600 – 24.000 Euro). Da die vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst DAAD vergebenen Stipendien begrenzt sind, sind die meisten Studenten auf Bildungskredite und Zuschüsse der Eltern angewiesen.

Wer also noch eine Auslandsaufenthalt zum Lebenslauf hinzufügen, gleichzeitig aber schnell ins Berufsleben starten möchte und vor der nötigen Finanzierung nicht zurück schreckt sollte sich über Mastestudiengänge in einem anderen Land informieren. Man wird sicherlich davon profitieren können – akademisch, beruflich und privat.


Erasmus-Auslandsförderung beliebter denn je

Auslandsaufenthalte werden für Studenten immer wichtiger. Das Bildungsprogramm Erasmus erfreut sich daher seit Jahren wachsender Beliebtheit. Durch das Programm haben Studierende die Möglichkeit, ein interessantes Auslandssemester oder Auslandspraktikum zu absolvieren und dabei finanziell unterstützt zu werden.

Erasmus fördert Auslansaufenthalte in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen und der Türkei. Die beliebtesten Zielländer im Studienjahr 2008/09 waren laut EU-Kommission Spanien (ca. 33.200 Studenten), Frankreich (ca. 24.600 Studenten) und Deutschland (ca. 22.000 Studenten).

Die Förderung beträgt durchschnittlich 272 Euro pro Monat für ein Studium und 432 Euro für ein Praktikum.

Die Beliebtheit des Programms unter Studenten steigt von Jahr zu Jahr: Im Semester 2008/09 haben insgesamt 198.600 Studenten an Erasmus teilgenommen – ein neuer Rekord. Den Grund dafür sieht die EU-Kommission in der Ausweitung der Subventionen. In diesem Jahr standen Erasmus knapp 12 Prozent mehr Geld zur Verfügung.

Die meisten Teilnehmer kamen aus Frankreich (ca. 28.300 Studenten) und Deutschland (ca. 27.900 Studenten). Dabei wurde Erasmus hauptsächlich als Studien-Förderung genutzt. Doch auch die Zahl der erst seit 2007 geförderten Auslandspraktika nahm zu. Knapp 30.400 Praktikanten gab es 2008/09, also doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Seit 1987 hat Erasmus bereits zwei Millionen junge Studenten Europas bei Auslandsaufenthalten unterstützt. Wer also auch Interesse an einem Semester oder Praktium im Ausland hat, sollte die Erasmus-Förderung unbedingt mit in seine Planung einbeziehen.

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