30.07.2010

Bologna-Prozess trifft sächsische Unternehmen

Juli 29, 2010 by Lisa  
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Studentenjobs  in Leipzig: schwer vermittelbar

Wie die Lausitzer Rundschau berichtet wurden noch vor kurzem jährlich zwischen 7000 und 8000 Studenten von der Arbeitsvermittlung des Studentenwerks Leipzig in Studentenjobs vermittelt. Seit der Einführung der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge hat sich die Struktur der nachgefragten Studentenjobs jedoch deutlich verändert. Früher hätten die Studierenden gerne längerfristige, mehrwöchige Arbeiten angenommen, doch dafür haben sie jetzt keine Zeit mehr. Auch Kellnerjobs können nur noch schlecht vermittelt werden, da man dabei oft bin spät in die Nacht arbeiten muss und es dann nur schwer schafft am nächsten Morgen fit für die Uni zu sein.

Gut vermittelbar sind kurze Jobs wie Umzugshelfer oder kurzfristige Aushilfsjobs. „Es gibt Angebote, die wären mir früher aus der Hand gerissen worden. Jetzt haben wir Mühe, alle Jobs zu besetzten.“ sagt Martina Lindhorst von der Arbeitsvermittlung des Studentenwerks.

Eine Servicekraft für ein Einkaufszentrum für die Urlaubsvertretung ist unter den Studenten kaum mehr zu finden. Die suchen sich lieber zeitlich überschaubare Stellen aus. Unter 6.50 Euro Stundenlohn wird sowieso keine Arbeit angenommen, denn wer wegen einem vollgepackten Stundenplan nur wenig Zeit zum Arbeiten hat, der will dann wenigstens gut verdienen.

Wir sagen: Die Spätfolgen des Bologna-Prozesses werden erst nach und nach sichtbar. Unternehmen finden keine Ferienjobber mehr unter den Studenten, die Uni-Psychologen vermerken vermehrt Beratungsgespräche wegen Überlastung und die Ausbildung einer Persönlichkeit bleibt auf der Strecke, wenn junge Menschen nach der Schulzeit noch mal drei Jahre lang am Schreibtisch festsitzen und sich in Bulemie-lernen üben.

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 28. Juli 2010: Jobbende Studenten bei Firmen heiß begehrt

Gebt den Rotocker Studenten größere Geldbörsen

Juli 27, 2010 by Lisa  
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7 Ausweise nur um zu studieren??? Was für ein Zumutung!

Dass die Verwaltungssysteme an deutschen Hochschulen nicht gerade auf dem neuesten Stand sind und Semester für Semester Studenten schier in den Wahnsinn treiben ist bekannt. (Das Haus, das Verrückte macht)

In Augsburg musste ich sage und schreibe 5 mal meine Geburtsurkunde abgeben. Könnte ja sein dass ich zur Zwischenprüfung dann plötzlich doch in einer anderen Stadt geboren bin. Auch beim 3. mal Abiturzeugnis abliefern kann man nur noch müde lächeln. War das nicht so, dass man ohne Abitur gar nicht in die Uni kommt???

An der Universität in Rostock führt der AstA gerade einen Krieg gegen den Papierwust in den studentischen Geldbeuteln. Bis zu sieben Ausweise muss ein Student dort mit sich herum tragen. Semesterticket, Studentenausweis, Kopierkarte, Mensakarte, Parkausweis, Zugangskarte für die PC-Räume und Bibliotheksausweis belasten die Studierenden aus Rostock nach Meinung des AstA ungemein.

Deswegen wird jetzt eine Chipkarte gefordert, auf der alle Daten gespeichert sind, die man braucht um in Rostock anständig zu studieren.

Doch selbst der AstA weiß, dass dieses Vorhaben schon einmal wegen Datenschutzbedenken abgebrochen wurde. Denn wer es schafft diese Chipkarte zu knacken weiß mit einem Schlag eine ganze Menge über den Besitzer der Studenten-Universalkarte. Die Karten wirklich sicher zu machen wäre sicherlich möglich, nur eben unfassbar teuer.

Dass sieben Karten aber zuviel sind sehen wir ein. Sogar an der Uni Augsburg kommen wir mit weniger Karten aus. Irgendein schlauer Fuchs ist auf die Idee gekommen auf den Studentenausweis einen Strichcode für die Bibliothek zu drucken und auf die Rückseite eine Immatrikulationsbestätigung. Und die netten Menschen von den Augsburger Stadtwerken haben gelernt dass man auch von einem Studentenausweis ablesen kann, ob jemand zur Freifahrt mit dem Augsburger Personennahverkehr berechtig ist.

Ich denke, dass die lieben Rostocker eher in diese Richtung denken sollten, als ihre Studiengebühren in die Entwicklung teurer Chip-Systeme zu investieren. Die drei Karten (Studentenausweis, Kopierkarte und Mensakarte) verkraftet ein studentischer Geldbeutel ganz gut. Die ganz mutigen Studenten bei uns haben sogar noch eine Stempelkarte für den Uni-Kaffee, damit sie die 11. Tasse gratis bekommen ;)

Quelle: Schweriner Volkszeitung

Still-Leben: Hochschulen erobern die Autobahn

Juli 27, 2010 by admin  
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Mehr als drei Millionen Menschen feierten beim Still-Leben Ruhrschnellweg auf der A40 am vergangenen Sonntag ein Fest der Alltagskulturen. An der rund 60 Kilometer langen Tafel zwischen Dortmund und Duisburg nahm auch eine ganze Reihe Hochschulen aus der Region Platz und zeigte, wie viel kreatives Potenzial die Studienlandschaft in Nordrhein-Westfalen zu bieten hat.

Die wohl größte Hochschulansammlung gab es dabei in Bochum: Unter dem Motto „Welcome to UniverCity Bochum“ machten die sechs Bochumer Hochschulen gemeinsame Sache. Die Teams vor Ort hatten sich einiges einfallen lassen, um für sich zu werben und die Besucher mit Mitmachaktionen zu unterhalten. Bei der Hochschule für Gesundheit konnten Interessierte den Umgang mit einer Übungsbabypuppe testen. Elektromobilität im Kleinformat animierte bei der TFH Georg Agricola viele Kinder und jung gebliebene Erwachsene zum sportlichen Wettstreit: Dort hatten Elektrotechnik-Ingenieure eine mit Handkurbelgeneratoren betriebene Carrerabahn aufgestellt. Andere Besucher wiederum mischten sich einen Tisch weiter ihre persönliche Still-Leben-Zahnpasta – wahlweise mit Erdbeer-, Sauerkirsch- oder Pfefferminzaroma. „Das Ruhrgebiet feiert sich selbst – da gehören wir als älteste Hochschule Bochums natürlich mit dazu“, so TFH-Präsident Professor Dr. Jürgen Kretschmann. „Bochum ist eine lebendige Wissenschaftsstadt. Mit der Initiative UniverCity möchten wir das den Bürgern noch stärker ins Bewusstsein rufen. Ich glaube, das ist uns mit dem heutigen Still-Leben gut gelungen.“

Träume auf Papier
Vielfältig waren auch die Aktionen der Dortmunder Hochschulen. Der Fachbereich Architektur der Fachhochschule Dortmund ließ Traumhäuser entstehen – zumindest auf Papier. Zudem war FRoDO im Einsatz – ein Laufroboter, der vom Fachbereich Informations- und Elektrotechnik entwickelt wurde. Die TU Dortmund war mit 27 Tischen vertreten. Die Besucher konnten hier unter anderem eine Fotoausstellung von Studierenden bewundern oder sich am Stand der Fakultät Statistik einem Cola-Geschmackstest unterziehen.

Kulturenvielfalt ohne Grenzen
Gleich an mehreren Stellen der A40 war die Universität Duisburg-Essen vor Ort und präsentierte sich dabei international. Der Verein der Indonesischen Studenten etwa nahm die Besucher mit auf eine kulturell-kulinarische Entdeckungsreise ins Land der tausend Inseln. Die internationalen Tutoren des Studentenwerks präsentierten sich in Landestrachten aus Afrika, Asien und Europa. Und „Ingenieure ohne Grenzen“ stellten ihre internationalen Hilfsprojekte vor. Rund um die Ausfahrt Essen-Frohnhausen mischten sich zudem Akteure der Folkwang Universität der Künste unter die Besucher. Frei nach dem Motto „Wir sind das Folk“ zeigten die Studierenden der Studiengänge Schauspiel, Physical Theatre und Jazz ihr Können.

Internetseite der TFH Georg Agricola
www.tfh-bochum.de/ruhr2010.html

Internetseite der Hochschule Bochum

http://www.hochschule-bochum.de/kooperationen/kulturhauptstadt-2010.html

Internetseite der Fachhochschule Dortmund

http://www.fh-dortmund.de/de/oeffentl/2010/StilllebenAnkuendigung.php

Internetseite der TU Dortmund

http://www.tu-dortmund.de/uni/Verwaltung/aktuelles/meldungen/10-06-30_Ruhr_Schnell_Weg/index.html

Internetseite der Folkwang Universität der Künste

http://www.folkwang-uni.de/

Studiengebühren-Flucht ist nicht immer lohnenswert

Juli 16, 2010 by Lisa  
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Um den teuren Studiengebühren zu entgehen, entscheiden sich immer mehr Studenten für eine Hochschule in einem gebührenfreien Bundesland. Doch die Gebühren sollten nicht der Hauptgrund für oder gegen eine Uni sein. Wer allein der Kosten wegen umzieht, vor oder während des Studiums, könnte mit dieser Entscheidung eventuell unglücklich werden.

Zur Zeit erheben fünf Bundesländer Studiengebühren: Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Bevor man sich aber für eines der 11 anderen Länder entscheidet, sollte man sich die jeweiligen Hochschulen genauer anschauen. Je nach Studiengang können dort die nicht vorhandenen Studiengebühren der einzige Vorteil sein.

Hochschul-Wechsler während eines Studiums sollten sich zudem darüber informieren, ob und inwiefern ihre bisher erbrachten Leistungen anerkannt werden.

Die Zukunft der Studiengebühren ist darüber hinaus fraglich. Es hängt von der entsprechenden Landesregierung ab, ob ein Bundesland zusätzliche Semester-Gebühren erhebt oder nicht. Die noch gebührenfreien Länder könnten also schnell dem Beispiel der anderen folgen, dieses Risiko sollte man bei der Standortwahl nicht außer Acht lassen. Ebenso könnten die fünf erhebenden Länder die Gebühren wieder abschaffen, wie z.B. Hessen und das Saarland vor einiger Zeit.

Oft gibt es in den gebührungspflichtigen Ländern auch Befreiungsmöglichkeiten, über die sich die dortigen Studierenden ebenfalls informieren sollten. Häufig werden Studenten mit Kindern oder ebenfalls zahlenden Geschwistern verschont. Ebenso sollte man sich die Hochschulen in der näheren Umgebung anschauen, denn in Bayern und Hamburg gibt es bspw. standortspezifische Gebührenunterschiede. Während in den anderen Ländern größtenteils bis zu 500 Euro pro Semester erhoben werden, können die Gebühren dort auch geringer ausfallen (ab 100 Euro).

Quelle

Studenten gegen das CHE-Hochschulranking

Juli 13, 2010 by Lisa  
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Boykottaufruf gegen die Hochschul-Bewertung

Die Fachschaftsräte Erziehungswissenschaft der Uni Hamburg haben einen Boykottaufruf gegen das CHE-Hochschulranking gestartet.

Der Boykott soll sich durch eine Verweigerung an der Teilnahme der Studentenbefragung ausdrücken, auf deren Auswertung das Uni-Ranking beruht. Das bedeutet: Keine Umfrageteilnehmer = keine Umfrage = kein Hochschulranking.

Die Boykottbegründung leuchtet mir ein:

  • Bewertungen von 15 Studierenden pro Studiengang reichen aus, damit dieser ins Ranking einfließt. Das kann kaum repräsentativ sein. Manch ein (gut zahlender) Lehrstuhl hat so viele studentische Mitarbeiter. Und die werden wohl kaum ihren Arbeitgeber schlecht bewerten, zumal ein guter Platz im Hochschulranking auch die eigenen Abschlüsse aufwertet.
  • Auch die Kriterien, nach denen im Hochschulranking die Qualität von Lehre und Forschung beurteilt werden zweifeln die Hamburger an. Die Höhe des Drittmittelaufkommens ist, laut Boykottbegründung, eher ein Ausdruck mangelnder staatlicher Finanzierung und nicht zwangsläufig von Qualität. Hochschulen die auf Gelder aus der Wirtschaft angewiesen sind, sind weniger frei gesellschaftlich verantwortungsvolle Wissenschaft zu gestalten.

Wir finden: Berechtigte Kritik am CHE-Hochschulranking. Das System der Uni-Bewertung sollte überdacht werden.

Film ab: Hochschulen im Video

Juli 9, 2010 by Lisa  
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Wie kann man Interessierten einen möglichst lebendigen Eindruck von einzelnen Studiengängen und den Studienbedingungen vor Ort verschaffen? Studierende der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wählten die Filmform, um das Masterstudium der Betriebswirtschaft vorzustellen. Und auch die Offensive „Hochschule ist Zukunft“ dreht immer wieder Video-Podcasts, um Studiengänge an nordrhein-westfälischen Hochschulen zu veranschaulichen. Der Masterstudiengang Betriebswirtschaft an der Universität Düsseldorf ist im Wintersemester 2009/2010 erstmals an den Start gegangen.

Die Einschreibungen blieben dabei hinter den Erwartungen zurück. Studierende der Marketing-AG nahmen dies zum Anlass, selbst aktiv zu werden. Per Brainstorming entschieden sie sich, unter dem Motto „Dein Masterplan“ einen kurzen Film zu drehen und eine darauf aufbauende Website zu kreieren. Die Studierenden steckten einige Wochen Arbeit in die Realisierung. Sie erstellten ein Drehbuch, organisierten Darsteller, Kameraleute sowie Cutter und setzten sich immer wieder für Absprachen zusammen. Unterstützung erhielten sie von zahlreichen engagierten Helfern. Mittlerweile ist der Film bei YouTube zu sehen und die Internetseite online gegangen. Sie helfen Studieninteressierten, sich vorab ein Bild von Studium, Hochschule und Fakultät zu machen ebenso wie von der Stadt und ihren Freizeit- und Praktikamöglichkeiten. Direkte Einblicke in den Studienalltag Auch die Offensive „Hochschule ist Zukunft“ vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, den nordrhein-westfälischen Hochschulen und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit will jungen Leuten direkte Einblicke in den Studienalltag gewähren. Hierzu stellt sie in ihrem monatlichen E-Journal regelmäßig ausgewählte Studiengänge einzelner Hochschulen vor und lässt darin auch die Studierenden selbst zu Wort kommen. Sie erzählen von ihren ganz persönlichen Erwartungen und Erfahrungen und vermitteln so einen authentischen Eindruck vom jeweiligen Studiengang.

Film und Internetseite „Dein Masterplan“:

Podcasts von „Hochschule ist Zukunft“:

Informationswirtschaft an der Fachhochschule Köln:
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal01/#/der_weg_ins_studium
Apparative Biotechnologie an der Fachhochschule Bielefeld
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal03/#/studieren_mit_hohem_praxisbezug
Geoinformatik an der Universität Münster
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal05/#/studiengang_mit_guten_perspektiven
Logistik an der TU Dortmund
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal06/#/logistik
Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Münster
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal06/#/wirtschaftsinformatik_an_der_fh_muenster
Malerei und Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal07/#/bewerbung_an_kunst-und_musikhochschulen
Sport und Pädagogik an der Universität Bielefeld
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal08/#/startseite

Kostenlose Examens-Vorbereitung für Juristen an der Uni Passau

Juli 7, 2010 by Lisa  
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Ein Repetitorium vor dem Staatsexamen ist für viele Jura-Studenten selbstverständlich. Bisher wurden gute Kurse jedoch nur kommerziell angeboten, jetzt möchte die Uni Passau etwas daran ändern. In wenigen Tagen eröffnet dort das erste Institut für Rechtsdidaktik an einer staatlichen Universität.

Der Bedarf an Jura-Repetitorien ist groß: Schätzungsweise 90 Prozent aller angehenden Juristen nehmen diese Vorbereitungskurse in Anspruch. Dafür mussten sie bisher jedoch tief in die Tasche greifen – bis zu 200 Euro monatlich.

Die Universität Passau möchte Jura-Studenten nun kostenlos auf deren Examen vorbereiten, Professoren sollen die Aufgaben der Repetitoren übernehmen. In einem Interview (http://www.sueddeutsche.de/karriere/kommerzielle-repititorien-keine-geschaefte-mehr-mit-der-angst-1.948927) mit der Süddeutschen Zeitung erklärt Tomas Kuhn, einer der Professoren, dass es die Uni als ihre eigene Pflicht ansieht, ihre Studierenden auf das Staatsexamen vorzubereiten. Durch die Studiengebühren verfügt die Hochschule endlich über die finanziellen Mittel, um diesen Service umsetzen zu können.

Zwar gibt es auch an anderen Universitäten Repetitorien, jedoch laufen diese meist nur nebenbei. In Passau gilt die Examensvorbereitung als Hauptaufgabe. Im Mittelpunkt stehen besonders systematisches Verständnis, Problembewusstsein und Argumentationsvermögen.

Ca. 50 Studenten werden an den Kursen teilnehmen können, Einzelcoachings runden das Angebot des Instituts ab. Durch die erhöhte Lehrverpflichtung kann der Unterricht auch während der Semesterferien stattfinden.

Die Jura-Studenten in Passau sind zwar noch etwas skeptisch gegenüber dieser kostenlosen Vorbereitung, freuen sich aber natürlich über die Kostenersparnis. Die Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme ist jedem einzelnen selbst überlassen.

Laut Tomas Kuhn werden andere Hochschulen sicherlich bald ähnliche Angebote entwickeln. Das sind sehr gute und sinnvolle Investitionen der Studiengebühren, die sicherlich viele Studenten freuen werden.

Spitze in Sport und Studium

Juli 2, 2010 by admin  
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Spitzensportlerinnen und -sportler streben häufig nicht nur in Training und Wettkampf nach Höchstleistungen. Sie suchen auch nach einem Weg, zeitig den Grundstein für ihr berufliches Fortkommen nach der aktiven Karriere zu legen. „Hochschule ist Zukunft“ stellt einen Sportler vor, der den Fußball- gegen einen Studienplatz eingetauscht hat und zeigt, wie die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen Sportler im Studium unterstützen.

Vom Sportaktiven zum Sportstudenten: Fußballer Tobias Rau entschied sich 2009, die Karriere als Profisportler an den Nagel zu hängen und ein Studium an der Universität Bielefeld aufzunehmen. Der Linksverteidiger, der in seiner aktiven Laufbahn unter anderem beim FC Bayern München, Arminia Bielefeld und in der Junioren-Nationalmannschaft spielte, erzählt in einem Podcast im aktuellen E-Journal von „Hochschule ist Zukunft“ von seinem Lehramtsstudium in den Fächern Sport und Pädagogik.

Wie Tobias Rau absolvieren viele Sportlerinnen und Sportler im Anschluss an ihre Profikarriere ein Studium an einer nordrhein-westfälischen Hochschule oder versuchen, schon während ihrer aktiven Zeit Sport und Studium unter einen Hut zu bekommen – etwa die Fechterin Britta Heidemann, die an der Universität zu Köln Regionalwissenschaften China studierte. Oft fällt die Wahl dabei wegen der geringeren Präsenzveranstaltungen auf ein Studium an der FernUniversität in Hagen. So studierten unter anderem der Fußballer Oliver Bierhoff und die Skirennläuferin Katja Seizinger Betriebswirtschaft an der FernUniversität. Betty Heidler, amtierende Vizeweltmeisterin im Hammerwerfen, machte dort ihren Bachelor of Laws.

Flexible Studienbedingungen schaffen

Aber auch an den anderen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen befinden sich Profisportler unter den Studierenden. Das ist nicht zuletzt dem Engagement des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) zu verdanken. Er hat 1999 das Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports gestartet“, in dem Hochschulen, Olympiastützpunkte, Studentenwerke und Fachverbände zusammenarbeiten. Es soll Spitzenathletinnen und -athleten ermöglichen, ihre akademische Ausbildung trotz der hohen zeitlichen Belastungen durch den Sport erfolgreich zu absolvieren.

Eine der Partnerhochschulen ist die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS), die mit 64 Studierenden aus A-, B- und C-Kaderathleten die deutsche Hochschule mit dem größten Anteil an Spitzensportlern ist. Aktuell sind hier unter anderem der Feldhockeyspieler Matthias Witthaus, die Handballerin Anna Loerper und der Tennisspieler Dominik Meffert eingeschrieben. „Damit Profisportler wie sie den Spagat zwischen Sport und Studium meistern können, schaffen wir flexible Rahmenbedingungen, indem wir zum Beispiel Prüfungstermine gesondert legen“, sagt Dr. Norbert Stein, Spitzensportbeauftragter der DSHS. „Geschenkt wird den Studierenden aber nichts.“

weiterführende Links:
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal08/#/startseite

http://www.adh.de/de/projekte/partnerhochschule-des-spitzensports.html

DSHS Köln

Angriff auf den Laptop im Hörsaal

Juni 17, 2010 by Lisa  
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Bis zum flüssigen Stickstoff müssen wir es nicht kommen lassen!

Vor fünf Jahren noch belächelt, ist der Laptop inzwischen in den Hörsälen an den Universitäten eingezogen. Rund ein Viertel der Studenten sitzt mittlerweile in der Vorlesung hinter einem Bildschirm  und betrachtet den Laptop als ihr wichtigstes Arbeitgerät.

Aber neben den Vorzügen

  • die Möglichkeit des Nachschlagens bei unbekannten Begriffen
  • elektronische Mitschriften (lassen sich schnell verbessern und verschicken)

bietet die Maschine auch allerhand Ablenkung:

  • Dank W-LAN surfen viele der Studenten im Internet
  • oder lenken sich mit Spielen ab, was nach Meinung vieler Professoren auch die Sitznachbarn ablenkt

In den USA ist das Gerät im Hörsaal schon mancher Orts verboten. Ein Professor an der University of Oklahoma übergoss den Laptop eines Studenten sogar mit flüssigem Stickstoff zur Warnung an alle anderen, die mit dem Gedanken spielen den Rechner  mit in seinen Hörsaal zu nehmen.

Fazit: Notebook-Verbote an der Uni wollen wir alle nicht. Also sollte man sich stets überlegen ob das Aufklappen im Hörsaal notwendig und sinnvoll ist. Denn die Dozenten merken ob jemand abgelenkt ist oder den Rechner als Lernhilfe benutzt.

Studentennachrichten Online

Juni 14, 2010 by Lisa  
Filed under Allgemeines, Campus, Fun

Unabhänige Online-Zeitung aus Witten: introspektive.de

Studenten der privaten Universität Witten haben Anfang 2009 das Internetmagazin introspektive.de gegründet. Das ursprüngliche Ziel war, Nachrichten rund um Uni & Co. durch ein unabhängiges Medium transparenter zu gestalten. Die Idee einer Online-Zeitung lag da besonders nah – so kann man News schneller verbreiten und hat generell niedrigere Kosten zu tragen als bei einem Printerzeugnis. Alle Nachwuchs-Journalisten arbeiten immerhin auf ehrenamtlicher Basis.

Alles begann mit Kritik. Die Uni Witten bekam öffentliche Gelder, schaffte es aber nicht, diese transparent zu verwalten. Dies gefiel den Studenten natürlich weniger. Seit Ende 2008 haben deshalb verschiedene Studenteninitiativen in Witten versucht, durch Handzettel etc. etwas Klarheit in das Geschehen zu bringen. So kamen einige junge Studenten auf die Idee, introspektive.de ins Leben zu rufen.

Durch diese „Uni-Krise” haben die Nachwuchs-Journalisten gelernt, wie unterschiedlich Medien über Ereignisse berichten. Introspektive.de sollte und soll sich in Zukunft als Nachrichtenportal für die junge Zielgruppe etablieren, um Studenten einen unabhängigen Einblick in die neuesten Nachrichten zu ermöglichen.

Die Website an sich ist übersichtlich und schlicht gestaltet und erinnert eher an einen Blog als an eine Zeitung. Das junge Autorenteam versucht, stets vielfältig zu sein. So schaffen es verschiedene Themen auf die Homepage, von Erfahrungsberichten vom Klimagipfel bis zu Neuvorstellungen von Start-Ups anderer Studenten. Ein Rundum-Info-Paket für Studenten also.

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