Sich zu Vergleichen und im Wettbewerb stehen mag manchmal eine interessante Herausforderung sein und einen für die raue Karrierewelt rüsten. Doch wenn der Konkurrenzkampf zum Dauerzustand geworden ist, belastet das Studenten im Studium oft stärker, als sie aushalten können.
Auslandssemester, Praktikum, Forschungsprojekt, Fremdsprache, Abschluss vor der Regelstudienzeit…. Studenten erzählen sich gegenseitig gern von Ihren Leistungen und prahlen mit ihrem Durchhaltevermögen. Wer nicht mithalten kann fühlt sich schnell als Außenseiter. Dass dieses Verhalten in einigen Studienfächern (wir nennen keine Namen) an der Tagesordnung ist, hat nun ZEIT CAMPUS zum Anlass genommen, einen einfühlsamen Artikel darüber zu schreiben, wie sich einzelne Studenten aus dem Konkurrenzdruck heraushalten können.
In Was hast du, was ich nicht habe? wird erklärt, wie der Vergleichswahn zu Stande kommt, und dass er auch etwas Gutes habe. Denn einerseits hat jeder Student das Bedürfnis, aus der Masse heraus zu ragen, andererseits helfen Vergleiche dabei, die eigenen Leistungen richtig einzuschätzen.
Da hilft eigentlich nur: Ein bisschen mitspielen, ein bisschen cool bleiben. Man kann das Spiel nicht ändern, aber man kann ab und zu eine Pause einlegen. Und man kann selbst auch mal aufhören, alle Praktika aufzuzählen, die man schon absolviert hat, wenn man merkt, dass der Kommilitonen gegenüber schon seit einigen Minuten nichts mehr gesagt hat. Auch Fairness und Mitgefühl gehören zu einer umfassenden Ausbildung mit dazu.