4. February 2012

Go East – Auslandsstudium

Die osteuropäischen Länder sind ein interessantes Ziel für ein Auslandssemester oder ein Auslandsstudium.

Osteuropa, das sind die Länder die noch nicht lange in der Europäischen Union sind, in denen mehr oder weniger Wirtschaftsaufschwung herrscht und in denen demnächst zahlreiche EU-Projekte gefördert werden. Dort gibt es Dynamik, Veränderung und Chancen. Studenten, die sich frühzeitig darum bemühen, die Sprachen und die Kulturen in der Region kennen zu lernen, könnten später auf dem Arbeitsmarkt interessante Chancen bekommen und sich von der Masse der Bewerber abheben.

Doch wer sich in den Osten zum Auslandjahr wagt, der muss nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch eine Portion Mut mitbringen. Bestechungsgelder sind vielerorts selbstverständlich. Ausländer erkennt man deutlicher als einen Deutschen in London oder Paris. Und auch die Hochschulen selbst sind anders als in Deutschland. Forschungsgelder sind eher rar und die Ausstattung von Laboren lässt mancherorts zu wünschen übrig.

Doch in jedem Fall ist es eine gute Investition in die Karriere, in einem Land oder einer Region zu studieren, die ihre wirtschaflichen Beziehungen zu Deutschland immer weiter ausbaut. Große Unternehmen brauchen für ihre Auslandsgeschäfte Manager, Verkäufer und Kontakter, die die Verhältnisse vor Ort kennen und die Sprache beherrschen.

Absolventenkongress von staufenbiel 2011

Erfolg kommt nicht über Nacht….

…sondern an zwei Tagen. Und diese Zwei Tage sind der 30. November und der 1. Dezember 2011 – zumindest wenn es nach staufenbiel, dem Recruiting Institut geht.

Ende 2011 wird wieder zum großen Absolventenkongress eingeladen. Zwei Tage lang haben Absolventen und Studenten, die sich am Ende ihres Studiums befinden, die Möglichkeit, mit den interessantesten Arbeitgebern Deutschlands in Kontakt zu kommen.

Ende November ist noch lang hin? Stimmt, aber erstens muss man sich für den Absolventenkongress anmelden und zweitens gibt es besonders günstige Frühbucher-Rabatte für Studenten. Im Moment ist die Anmeldung noch nicht frei geschaltet, man kann sich aber über den Anmeldestart informieren lassen.

Besonders Studenten, die ins höhere Management oder in die Beratung einsteigen wollen, sollten sich auf dem Absolventenkongress blicken lassen. Premium-Aussteller sind unter anderem: Deloitte, accenture, Ernst&Young, pwc, das Handelsblatt und so weiter.

Auf der Webseite gibt es umfangreiche Informationen und Rückblicke in Text- und Videoform auf den Absolventenkongress 2010. Es sollte also jeder Student herausfinden können, ob diese Veranstaltung für Ihn geeignet ist oder nicht.

Berufswunsch Consultant

ZEIT Campus – Spezialbeilage für alle, die Berater werden wollen.

Seit Jahren bin ich großer Fan des Zeit Campus Magazins und habe Euch immer wieder Themen vorgestellt, die in der Studentenzeitschrift vorkamen. Doch dieses mal freue ich mich ganz besonders über die Beilage, die sich stets mit einem bestimmten Studienfach, bzw. dem dazugehörigen Beruf befasst. In dieser Ausgabe: Berater, Consulting, BWL und Unternehmensberatungen.

Warum mich das so interessiert? Ja, ich wollte selbst mal Unternehmensberater werden. Jetzt mache ich Onlinemarketing. Das ist eigentlich das Selbe, nur dass man meistens anziehen kann, was man will und weniger Stunden pro Tag arbeitet…

Ich habe mich bewusst gegen eine Karriere in der Unternehmensberatung entschieden, weil ich den Alltag eines Beraters in meiner Zeit als Studentische Unternehmensberaterin bereits einigermaßen kennen lernen konnte. Ich habe dann für mich entschieden, dass dieser Beruf nicht zu mir passt.

Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass es der ZEIT gelungen ist, aus verschiedenen Blickwinkeln und sehr eindrücklich zu schildern, wie der Alltag eines Unternehmensberater aussieht, denn so viele Studenten hatten nicht die Möglichkeit, Mitglied in einer Studentischen Unternehmensberatung zu werden, wie ich das sein konnte.

Themen des Beratungs-Specials:

  • Der Personalchef von Roland Berger plaudert aus dem Nähkästchen
  • Es wird beschrieben, wie man den Einstieg in ein großes Beratungsunternehmen schafft
  • Ein Aussteiger erzählt von seinen Gründen
  • Und es gibt zahlreiche Artikel und Beiträge über den Berateralltag

Ich finde, das Berufsbild wird so umfassend dargestellt, dass Studenten eine gute zusätzliche Entscheidungsgrundlage bekommen. Wer mit dem Gedanken speilt nach dem Studium im Bereich Consulting tätig zu werden, der sollte unbedingt am nächsten Kiosk das Campus Magazin kaufen!

Talents München 2011

Sommerzeit ist Jobmessenzeit. In den warmen Monaten fangen die Unternehmen wieder an, verstärkt nach neuen Angestellten zu suchen. Die hochmotivierten Studenten erkennt man nämlich am besten daran, dass sie bei 30 Grad im Schatten in einem Anzug einen Gesprächsmarathon absolvieren, anstatt irgendwo in Kroatien am Strand zu chillen.

Der nächste große Termin ist die Talents in München. Sie findet am 24. Und 25. August statt. Zielgruppe sind „examensnahe Studierende aller Fachrichtungen und Hochschulabsolventen mit bis zu 5 Jahren Berufserfahrung“.

Die Teilnahme ist für die Studenten kostenlos, doch eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Nur wer sich mit mehr oder weniger ausführlichen Bewerbungsunterlagen anmeldet, der hat eine Chance auf „vorterminierte“ Einzelgespräche. Der Kontakt zu den potentiellen Arbeitgebern wird, hat man einen Termin, natürlich wesentlich leichter, als wenn man einfach mit seiner Mappe über die Messe schlendert.

Wir empfehlen auch dann an solchen Absolventenmessen teilzunehmen, wenn die konkrete Suche nach einem Job noch weit entfernt ist oder wenn man bereits eine gute Stelle hat, denn besonders die karriereorientierten Kommilitonen haben auf einer Jobmesse die Möglichkeit ihren Marktwert zu testen.

Viel Spaß auf der Talents in München!

PS: Gerade habe ich gesehen, dass ich in den letzten beiden Jahren auch schon über die Talents in München geschrieben habe… hatte ich ganz vergessen! Studenten, wie die Zeit vergeht.

Begehrte Wirtschaftswissenschaftler

Der große Medien-Run auf die deutschen Ingenieure ist etwas abgeklungen. Auf einer Party neulich hat mir ein Ingenieur erzählt, er würde nicht einmal mehr Stellenanzeigen aus seinem Tätigkeitsbereich finden.

Als nächstes scheinen nun die Wirtschaftswissenschaftler dran zu kommen. ZEIT Campus tituliert die BWLer, VWLer und Wirtschaftsingenieure sogar mit „Gefragte Alleskönner“.

Nach der Wirtschaftskrise werden von den großen Unternehmen immer mehr Mitarbeiter gesucht, die sich mit der Wirtschaft gut auskennen, solide Berechnungen anstellen können und im Controlling, sowie dem strategischen Marketing fit sind. Erstaunlich häufig werden hier sogar Absolventen gesucht, was den Karrierestart nach der Uni für die „WiWis“ natürlich erleichtert.

Doch Grund zum Relaxen besteht auch in diesem Studienfach nicht, denn die Konkurrenz unter den Kommilitonen ist groß.  Zum Einen gibt es sehr viele Studenten aus diesem Fachbereich, zum Anderen brechen rund 40 Prozent das Studium vor dem Abschluss ab. Ein Zuckerschlecken ist so ein BWL-Studium sicher nicht.

Zusätzlicher Druck wird dadurch aufgebaut, dass die Unternehmen eher nach Persönlichkeit und Praxiserfahrung einstellen, als nach guten Noten. Hier gewinnen also Kriterien an Gewicht, die man gar nicht im Hörsaal beeinflussen kann. Großes Engagement neben dem Studium ist also gefordert.

Ein Lichtblick ist das Einstiegs-Jahresgehalt. Mit bis zu 30.000 bis 40.000 Euro können Berufseinsteiger im Bereich Wirtschaftswissenschaft rechnen.

Optimistische Studierende

Das beruhigt mich! Die zuversichtlichsten Studenten Europas kommen aus Deutschland. Wir sehen optimistisch in die Zukunft und gehen davon aus, dass wir bei unserem Wunscharbeitgeber einen Job finden.

Das zumindest besagt eine Studie, die von der schwedischen Unternehmensberatung Universum durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 20.000 Studenten aus Europa befragt, wie in dem Artikel von RP Online nachzulesen ist.

Ich persönlich bin ja nicht unbedingt der Meinung, dass man sich zu sehr auf einen Arbeitgeber konzentrieren sollte und finde es besser, flexibel zu bleiben und die Bereitschaft zu zeigen, sich auch in neue Themengebiete und Arbeitsfelder einzuarbeiten – denn genau das können wir am besten – wir haben es ja im Studium jahrelang gemacht.

Diese Fähigkeit müssen vor allem die Studenten aus Spanien Irland und Griechenland noch weiter ausbauen. Sie sind, laut der Universum-Studie am wenigsten zuversichtlich, nach dem Abschluss rasch bei einem ihrer favorisierten Arbeitgeber zu landen.

Lernen für den Job

…aber nicht dafür, wie man einen Job bekommt.

Ja, ich weiß, das Thema Softskills hängt mittlerweile jedem Studenten zum Hals heraus. Doch das alte Problem ist immer noch nicht gelöst: Jeder weiß, dass er Softskills braucht, doch nur wenige wissen, woher sie diese auch bekommen.

Erst kürzlich bin ich wieder über einen Artikel zu diesem Thema gestoßen. Der Wiesbadener Kurier berichtet über Studenten der Uni Mainz, die sich ehrenamtlich darum kümmern, ihren Kommilitonen Softskills beizubringen. Bei dem Angebot der Hochschulgruppe steht dabei stets im Vordergrund den Studenten beizubringen, wie sie einen Job bekommen – also wie sie zum Beispiel in einem Vorstellungsgespräch mit ihrer Persönlichkeit überzeugen können. Das, was sie später in ihrem Job können müssen steht im Lehrplan. Nur der Weg zum Job ist vielen Unklar.

Das Mittel zum Zweck sind in Mainz Seminare, Workshops und Veranstaltungen, bei denen die Studenten Unternehmen kennenlernen können (zum Beispiel bei Rundgängen). Das Angebot wird von den Studenten aus Mainz angenommen, zwischen den Zeilen des Artikels entdecke ich jedoch eine viel interessantere Botschaft: Die Studenten, welche die Seminare und Workshops organisieren lernen selbst am meisten dabei, denn sie zeigen Engagement und Eigeninitiative, können sich für ein Thema begeistern und sich (mit anderen) organisieren.

Mein Fazit lautet deswegen: Liebe Kommilitonen, unterschätzt nicht die Möglichkeiten, Euch zu engagieren, die euch während der Zeit an der Hochschule gegeben werden. Ich persönlich glaube, dass es fast egal ist, ob man sich in der Hochschulgruppe von amnesty international, beim Börsenstammtisch oder als Führer von Bibliotheksrundgängen engagiert – Hauptsache man tut etwas. Softskills lernt man nicht, indem man sich einen Vortrag anhört, sondern dann, wenn man selbst einen organisiert.

Stipendium für Agrarstudenten

Die Edmund-Rehwinkel Stiftung vergibt Stipendien an Studenten der Agrar- und Ernährungswissenschaften. Ziel ist es, Studenten zu fördern, die besonders ehrgeizige Ziele haben. Deshalb werden die Glücklichen auch nicht „nur“ mit Geld unterstützt (3.000€ im Jahr plus Reisekosten- und Bücherpauschale von jeweils noch einmal mehreren hundert Euro). Es gibt auch Seminare zu den Themen:

  • Führungskompetenz
  • Persönlichkeitstraining
  • Methodentraining

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, gezielt an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen man bereits als Student schon wertvolle Kontakte für den Berufseinstieg knüpfen kann.

Die Anforderungen an die Stipendiaten sind sehr eng. Es kommen nur Studenten in Frage, die ganz am Anfang eines Masterstudiums in den Fächern Agrarwissenschaften oder Ernährungswissenschaften stehen. Natürlich müssen die Bewerber auch besonders außergewöhnlich hervorragende Leistungen zeigen und gesellschaftliches Engagement vorweisen.

Die Detaillierten Anforderungen an die Bewerbungsunterlagen und deren Umfang, Design und Schriftgröße (ok, ich übertreibe…) können hochmotivierte Kommilitonen bitte der folgenden Webseite entnehmen: Stipendienprogramm der Edmund Rehwinkel Stiftung

PS: Edmund Rehwinkel war ein niedersächsischer Landwirtschaftspolitiker und Bauernfunktionär.

Biotech im Fußballstadium

Wichtiger Termin für alle jungen Akademiker aus den Fächern Biotechnologie, Biologie, Biochemie, Chemie, Bioinformatik, Pharmazie und Verfahrenstechnik!

Noch bis zum 3. Juni können sich Absolventen und Doktoranden, die kurz vor dem Abschluss stehen für die BIO.NRW anmelden. Das ist eine Veranstaltung, die das Ziel hat, die Biotech-Absolventen auf den Einstieg in das Berufsleben vorzubereiten.

Bei dem zweitägigen Fortbildungsprogramm können Vorträge von Experten angehört und wertvolle Tipps zum Berufseinstieg nach dem Studium gesammelt werden. Besonders wichtig: Ein Schwerpunkt der Informationsveranstaltung sind die Anforderungen, die an Berufseinsteiger von der Branche gestellt werden. Damit die Absolventen ihre Fähigkeiten besser kennen und einschätzen lernen, gibt es Workshops, die, einem helfen sollen, die persönlichen Stärken im Beruf einzusetzen.

Klingt alles sehr nach kuschel-Seminar und Hippie-Veranstaltung? Ganz egal! Erstens kann der erste Eindruck immer täuschen und zweitens gibt es keine bessere Gelegenheit um Branchenintern Kontakte zu knüpfen. Alle Biotechnologen, Biologen, Biochemiker, Chemiker, Bioinformatiker, Pharmakologen und Verfahrenstechniker melden sich bitte hier zur BIO.NRW an!

Karriereportal PwC

Es ist noch nicht so lange her, da hatten Unternehmensberatungen einen richtig schlechten Ruf. Gerüchten zu Folge müssen vertragsgemäß 11 Stunden am Tag gearbeitet werden, man kann schnell viel Geld verdienen, wird aber genauso schnell auch versnobt, weil man ja so viel Lebenszeit mit seinen Kollegen verbringt. Und überhaupt: Sind Unternehmensberatungen nicht fast das Selbe wie Hedge-Fonds?

Nein. Sind sie natürlich nicht, aber wenn die Horden von Anzugträgern in ein insolventes Unternehmen einlaufen und „auf einmal alles besser wissen“ dann kommt das bei der Belegschaft und der Öffentlichkeit oft nicht gut an.

Wer sich trotz des schlechten Rufes (oder gerade deswegen?) für den Job als Unternehmensberater interessiert, der sollte mal einen Blick in das Karriereportal von PriceWaterhouseCoopers werfen. Hier gibt es einen eigenen Bereich für Studenten, der übersichtlich Strukturiert ist, und viele Details zum Berufseinstieg verrät.

Praktikum: Das Unternehmen hat sich der Fair Company-Initiative angeschlossen, die eine faire Bezahlung und Behandlung von Praktikanten garantiert. Auf das Sigel der Initiative sollten Studenten bei der Wahl ihrer Praktika grundsätzlich achten, nicht nur bei PwC.

Absolventen: Bei einem Direkteinstieg bekommt jeder Berufsanfänger einen Mentor und ein Kursprogramm. Natürlich werden regelmäßig die Jahresziele besprochen. Die persönliche Weiterentwicklung steht im Vordergrund…

Darüber hinaus gibt es auf dem Karriereportal noch weitere Informationen, die für Studenten sehr wichtig sind, wie zum Beispiel die Anforderungen, die an Praktikanten oder Berufseinsteiger gestellt werden oder Tipps für den Bewerbungsprozess.

Leser, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind, und sich bei PwC bewerben wollen, sind recht herzlich dazu eingeladen, hier im Blog über ihre Erfahrungen zu berichten! Vielleicht können ja so auch die letzten Vorurteile von uns Sozial- und Geisteswissenschaftlern über die „großen bösen“ Unternehmensberatungen aus dem Weg geräumt werden?