30.07.2010

Studenten für Fair Trade

Juli 12, 2010 by Lisa  
Filed under Studenten, Studenten-Communities

Freiberger Studenten machen sich stark für fairen Handel.

In Freiberg wird studiert und auch gehandelt. Leider ist der faire Handel auf der Strecke geblieben als 2009 im Freiberger Fair Trade Laden „La Tienda“ das Licht ausging. Das gefiel einer Gruppe von Studenten nicht, sie fanden sich zusammen um wieder einen Laden mit fair gehandelten Produkten in der Freiberger Innenstadt zu eröffnen.  Es fehlt nur noch eine geeignete Lokalität. Inzwischen sind es 15 Studenten, die dafür kämpfen, dass Menschen in ärmeren Ländern wie Afrika, Lateinamerika oder Asien einen gerechten Lohn erhalten, welcher ein Leben in Würde und eine Schulausbildung für die Kinder ermöglicht. Auch das Studentenwerk macht mit, sie bieten der studentischen AG Räumlichkeiten um mit Filmen und Vorträgen auf das Thema aufmerksam zu machen und zusätzlich noch eine kleine finanzielle Unterstützung.

Tolles Engagement finden wir!

Leipziger Student gründet Rezensions-Community

April 21, 2010 by Lisa  
Filed under Allgemeines, Fun, Studenten-Communities

Junge Menschen sollten mehr Bücher lesen, auch Studenten. Sie sollten ihre Freizeit nicht nur Computer oder Fernseher verbringen, sondern stattdessen lieber zu einem guten Roman oder Krimi greifen und so ihren Horizont erweitern. Dieser Ratschlag ist nicht neu, und doch kann ihn der Durchschnitts-Student nur schwer in die Tat umsetzen.

Einer jedoch fällt da völlig aus dem Raster: Alexander Schau, Student an der Uni Leipzig, schafft hochgerechnet an die 10 Bücher pro Monat und somit beachtliche 120 pro Jahr. Diese Leidenschaft möchte er mit anderen teilen und hat daher vor zwei Jahren die Rezensions-Plattform www.aufgelesen.org gegründet. Dort darf jeder, der möchte, eine eigene Literaturkritik veröffentlichen. Schau selbst hat bereits um die 80 eigene Rezensionen online gestellt.

Einen kommerziellen Nutzen verfolgt er nach eigenen Angaben nicht. Er würde sich natürlich freuen, wenn seine Community von Verlagen aufgegriffen werden würde, doch da bleibt der Kultur- und Literaturwissenschafts-Student Realist. Es gibt genügend professionelle Buchkritiker. Er möchte sein Hobby einfach nur mit anderen teilen – eventuell motiviert er so ja einen Teil der jungen Generation. Sehr löblich.

Kostenlose Webkonferenzen für Studenten über StudiVZ

Ab Anfang April gibt es bei den VZ-Netzwerken eine neue App: den „VZ Konferenzkasten”. Die vom Software-Anbieter Netviewer kostenlos bereit gestellte Funktion ermöglicht spontane und geplante Webkonferenzen mit bis zu 10 Personen. Man kann sich die Bildschirmansicht teilen, um gemeinsam Dokumente zu bearbeiten oder sich per Video und VoIP unterhalten.

Die Netviewer AG, europäischer Marktführer für Webkonferenz-Lösungen, hat bereits im Vorfeld eine Bildungsinitiative für Studenten gestartet. Sie verteilt kostenlose Lizenzen an Hochschulen, um Studenten die Online-Teilnahme an Vorlesungen, Lehrveranstaltungen oder Lerngruppen zu ermöglichen. Dies soll zum einen die Studienqualität verbessern, da überfüllte Hörsäle so zum Beispiel vermieden werden könnten. Zum anderen möchte Netviewer Studenten bereits während des Studiums mit Web-Collaboration vertraut machen und so ihre späteren Karriere-Chancen verbessern. Denn Webkonferenzen gehören mittlerweile gerade international fest zum Arbeitsalltag.

Nutzer finden den „VZ Konferenzkasten” in allen VZ-Netzwerken unter „Meine Apps und Dienste” und können ihn dann einfach zu ihrem Profil hinzufügen. Einzelne Funktionen der App ermöglichen eine überschaubare Koordination einzelner Online-Meetings, dank der „Lerngruppenverwaltung” kann man z.B. Meeting-Gruppen bilden, wenn man sich immer wieder mit den selben Personen zusammenschaltet. Eine sehr praktische Funktion also, die hoffentlich bald auch den Weg in die Hochschulen findet!

E-learning: Bequem und effektiv

Gemeinsam lernen mit virtuelle Karteikarten

Genau! Eine neue Möglichkeit gemeinsam effektiv zu lernen ohne sich zu treffen. Lernen Einfach von PC zu Hause aus oder wo man gerade ist, das ist E-learning, heißt wörtlich elektronisches Lernen und meint Lernen bei dem Elektronische oder digitale Medien zum Einsatz kommen. Somit ist man nicht mehr auf die langweilige Bibliothek angewiesen, sondern kann sein Lernmaterial einfach mitnehmen und online nutzen.

Cobocards funktioniert so: Wenn man beispielsweise zu zweit lernen möchte, teilt man den Stoff durch zwei und jeder bereitet seine Hälfte mit den virtuellen Karteikarten auf. Man kann sie nach Lust und Laune bearbeiten und die Karten immer weiter optimieren, so weist du wie hoch dein Lernerfolg ist. Du kannst deine Texte fett und farbig hervorheben, auch Formeln via LaTeX einfügen ist kein Problem und vieles mehr. Die Karteikarten kann nun dein Lernpartner bzw. deine Lerngruppe einsehen und ihr könnt euch gegenseitig virtuell abfragen. Natürlich kann man die Karten auch alleine nutzen.

Und das Beste: Cobocards ist Kostenlos!

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Europa Universität Viandrina lädt zur langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten am 18. März 2010.

Das ist mal eine wirklich gute Idee! Kurz vor Semesterbeginn hängt noch die ein- oder andere unfertige Hausarbeit in der Luft. Da das vielen Studenten so geht laden die Mitarbeiter des Schreibzentrum der Viandrina Uni in Frankfurt alle „Betroffenen” zu einem Workshop ein.

Gemeinsames nächtliches arbeiten an den aufgeschobenen Hausarbeiten soll die Last erträglich machen. Für ausreichend Kaffe wird gesorgt. Schlafsäcke dürfen für den 10 minütigen Erfrischungsschlaf mitgebracht werden.

Doch vom sofortigen Abgeben der Hausarbeit am nächsten Morgen rät die Schreibwerkstatt ab. Vier Tage später wird der Überarbeitungsworkshop angeboten bei dem dann alle Flüchtigkeitsfehler wieder gemeinsam verbessert werden.

Neben der Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten bietet die Schreibwerkstatt der Europa Universität Viandrina auch Schreibmarathons, Schreibgruppen, Schreib-Workshops und Tutorien an.

Kultur pur – als Couchsurfer die Welt entdecken

In puncto Auslandsaufenhalt und Urlaub geht der Trend momentan klar zu Individualität und Kulturreichtum. Besonders Studenten entscheiden sich immer öfter dafür, indem sie zum Beispiel als Rucksack-Touristen fremde Länder erkunden.

Der Begriff Couchsurfing ist vielen Backpackern bereits ein Begriff. Das gleichnamige Online-Netzwerk (www.couchsurfing.com) erfreut sich schon seit längerem wachsender Beliebtheit. Die Schlafplatzbörse vermittelt kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten auf der ganzen Welt – in fast jedem Land finden sich mittlerweile Betten, Futons oder sonstige Liegeplätze, die nur auf neue Gäste warten.

Dank dem bis zum Besuch fremden Gastgeber lernt man so Land und Leute von einer ganz besonderen Seite kennen. Insider-Tipps, kulinarische Highlights und internationale Kontakte oder sogar Freundschaften sind hierbei nur einige Vorteile gegenüber teurer, isolierter Hotelzimmer.

Nach und nach entstehen immer mehr ähnliche Konzepte, die auf bestimmte Personengruppen zugeschnitten sind. Wie beispielsweise eine Online-Bettenbörse speziell für Juden (www.jewgether.org). Die Betreiber möchten damit das Zusammengehörigkeits-Gefühl dieser Religion auch über Ländergrenzen hinaus tragen. Zusätzlich profitieren die Mitglieder so von einem selbstverständlichen Verständnis für die koschere Küche bei Gast und Gastgeber.

Wer also keine Lust auf Pauschalurlaub hat, sollte es einmal mit Couchsurfing versuchen. Intensiver lässt sich ein Land wohl kaum entdecken.

Studieren in Bremen

Januar 12, 2010 by Lisa  
Filed under Allgemeines, Campus, Köln, Studenten-Communities, Studium

Der Bremen Blog bietet Informationen rund um die Stadt Bremen, das bremer Nachtleben und die  Universität Bremen.

Neue Studenten finden hier wissenswertes über die Stadt und interessante Veranstaltungshinweise. Der Bremen Blog ist somit eine Seite für alle Neu-Bremer und Studenten, die es sich überlegen in Bremen zu studieren.

Bremen Blog

Uni Bremen

Der Anbieter germanblogs stellt außerdem noch umfangreiche Informationen über die Städte, Berlin, Hamburg, Köln, München und Wiesbaden bereit.

Schräge WGs und Abgefahrene Studentenbuden werden belohnt

Nachdem ich in den letzten Tagen über Praktikumsbörsen und Zeitschriftenabos für Studenten berichtet habe, gibt es heute mal ein etwas lockereres und fröhlicheres Thema für Euch:

Passoã, ein neuer exotischer Likör mit Passionsfrucht-Geschmack, sucht die exotischste Wohngemeinschaft Deutschlands. Wer per Party-Foto beweisen kann dass 8 Nationen unter einem Dach zusammen leben oder die Partyrutsche direkt in das Swimming Pool führt, in dem die Getränke gekühlt, werden sollte an dem Wettbewerb teilnehmen. Auch wenn die Mitbewohner Eurer Wohngemeinschaft einen unfassbar großen Altersunterschied haben oder die griechische Tante des WG-Kükens den Haushalt schmeißt, solange jeden Abend jemand mit ihr ein Gläschen Hochprozentiges trinkt, habt ihr gute Chancen auf den Hauptgewinn.

Denn der exotischsten Wohngemeinschaft Deutschlands winkt eine WG-Party, die von Passoã bezahlt wird. Für die 10 zweitplatzierten Wohngemeinschaften liegen Passoã-Überaschungspakete bereit.

Teilnahme: Foto hochladen auf www.passoa-wg.de, voten und gewinnen.

Viel Spaß beim WG-Foto-Shooting für Passoã wünscht Euch Studenten-Welt.de

Studentenprotest – Ein Blick hinter die Kulissen

Nachdem die Forderungen der protestierenden Studenten nun deutschlandweit verbreitet und diskutiert werden und sich sogar Kontinente übergreifend die protestierenden Studenten in Österreich, Deutschland und Kanada verbrüdern, wird es nun Zeit einen Blick hinter die Kulissen der Protestbewegung, quasi in den Orchestergraben eines besetzten Hörsaales, zu werfen.

Fern abseits meines Küchentisches, an dem sonst die Arbeitszeit verbracht wird, habe ich heute etliche Zeit in unserem besetzten Audimax der Uni Augsburg verbracht.

Nachdem ich in den vergangenen Tagen via Twitter und Homepage die Geschehnisse im besetzten Hörsaal mitverfolgt hatte, wollte ich mir nun doch einmal persönlich ein Bild machen. Vor allem die Organisation der UniBrennt-Aktion hat mich interessiert.

Das erwartete Chaos von Schlafsäcken und Bierflaschen, Pizzaschachteln und Notebooks ist tatsächlich vorhanden. Jedoch wirkt das, wenn man mittendrin steht, überhaupt nicht mehr abstoßend und befremdlich. Man wird sofort vom Geist der Revolution erfasst, denn es ist klar: Schlafsack im Hörsaal – das ist so abgefahren, das muss was Bedeutungsvolles sein! Auch wenn der Blick unweigerlich von Facebook-Anwendungen wie VarmVille abgelenkt wird, während die Kommilitonen am Rednerpult über die Formulierungen der Forderungen abstimmen beeindruckt mich doch die große Anzahl der Studenten, die angestrengt lauschen.

Alle wirken entspannt und ausgeruht, was unter Umständen an der mehr als ausreichenden Verpflegung liegen könnte. Marina hat sich der vielen leeren Tassen und dreckigen Töpfe angenommen und hat einen ziemlich guten Überblick über die Vorräte. Sie erzählt mir, dass Getränke gesponsert werden, eine Bäckerei das nicht verkaufte Brot am Abend vorbei bringt und dass die Studenten selbst auch fleißig in die Soli-Kasse einzahlen. Auch erreichen immer wieder kleinere oder größere Privatspenden von Studenten oder Unterstützern den Hörsaal. So wurden am ersten Tag der Besetzung 300 Pizzen gesponsert. Bei den vierhundert Joghurts die den protestierenden Studenten gebracht wurden mussten allerdings erstmal schnell 400 kleine Löffel organisiert werden – Geschichten die der Streik schreibt.

Trotz all der Harmonie und Organisation erreicht der Hörsaal recht schnell sein Limit. Die Klimaanlage ist nicht für den tagelangen Dauereinsatz gemacht und kommt langsam an ihre Grenzen. Auch den Toilettenräume die dem Hörsaal am nächsten gelegen sind, ist die ständige Benutzung anzumerken. Nachts Putzen ist für die Damen des Reinigungsservices sicher schwierig, wenn sich dort ständig Menschen waschen um das duschen zu ersetzen. Auch müsste die Ration an Klopapier erhöht werden. Den Putzschwamm und die Flasche Spülmittel in der Ecke bei den Mädchenwaschbecken finde ich hingegen wieder sehr liebenswürdig.

Zum Schluss bleibt die Frage wer mit dieser Belagerung unter Druck gesetzt werden soll. Außer dem Hausmeister.

Praktikumsbörse von UNICUM

November 11, 2009 by Lisa  
Filed under Bewerbung, Praktikum, Studenten, Studenten-Communities

Fast jeder Student kennt die kostenlose Hochschulzeitschrift Unicum. Immer wieder versorgt sie uns mit Tips für Studium & Bewerbung, wählt die beste Mensa Deutschlands und uns beschenkt uns zum Semesterbeginn immer mit Unitüten.

Jetzt bin ich auf die Praktikumsbörse von Unikum gestoßen. Auf www.praktikumsbörse.de findet ihr Praktika in den verschiedensten Branchen. Die Bedienung ist recht komfortabel mit einer Freitextsuche und Auswahlfeldern für Branchen und Postleitzahlgebieten. Das Angebot ist sehr umfangreich. Allein in den Top 5 Branchen (Werbeagentur, Medien, Internet, Dienstleistung und Consulting) gibt es aktuell etwa 2300 Angebote.

Die Praktikumsbörse Kooperiert mit der Kfw-Bank, so dass man mit einem Klick gleich bei den Antragsformular für einen Studienkredit landet. Es könnte ja sein, dass das Praktikum schlecht bezahlt ist…

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