17. May 2012

Portal für Politikstudenten

PolitikStudent.de geht ans Netz

Heute bin ich zufällig über einen Foreneintrag von Florian Wollenschein gestolpert, in dem er sein Projekt PolitikStudent.de vorstellt. Er schreibt, dass er mit seinem Portal eine Lücke schließen möchte, da es ähnliche (erfolgreiche) Portale für spezielle Studienfächer bereits gibt, für Politikwissenschaftler aber noch nicht.

Im Moment ist die Webseite noch recht überschaubar. Aber das ist auch kein Wunder, ist PolitikStudent.de doch als Gemeinschaftsprojekt geplant, das erst im Laufe der Zeit wachsen soll. So sucht Florian auch noch nach Co-Autoren und Mitstreitern um die Plattform zu beleben. Und ich denke: mitmachen, oder zumindest reingucken, lohnt sich, denn eine Jobbörse für Politikwissenschaftler ist bereits angelegt un die ersten nützlichen Tipps für Studenten finden sich auch schon auf PolitikStudent.de.

Wir von Studenten-Welt.de freuen uns über diese neue Plattform für Politikwissenschaftler (ich selbst hab das Fach zumindest als Nebenfach auch studiert) und sendet liebe Grüße an Florian!

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Mehr Wirtschaftsethik an den Hochschulen

Sneep stellt Forderung an Hochschulpräsidenten

Sogar statistisch belegbar ist der Mangel an Wirtschaftsethik in der deutschen akademischen Ausbildung, zieht man eine Umfrage des studentischen Netwerks Sneep aus dem Jahr 2009 zu rate. Darin offenbart sich, dass knapp 75% der Befragten 3000 Studenten aus allen Fachrichtungen der Meinung sind, dass ethische Kenntnisse später im Beruf wichtig sind. Zwei drittel der Teilnehmer forderten Wirtschaftsethik als Pflichtfach an deutschen Hochschulen. Wenn nicht für alle Studenten, so doch wenigstens für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge. Aber warum sagen die das?

Fragt man Wikipedia, so erfährt man, dass Ethik ein Teilgebiet der Philosophie ist, dass sich mit der Begründbarkeit von menschlichem Handeln befasst.  Im Zusammenhang mit den Wirtschaftswissenschaften ist Ethik dann interessant, wenn es um verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln geht. Man kann auch sagen, dass vielleicht nicht automatisch der Gewinn und das Wachstum eines Unternehmens im Vordergrund stehen sollten, sondern auch ökologische, ökonomische und gesellschaftlich-soziale Konsequenzen.

Am besten erreicht man dieses verantwortungsbewusste unternehmerische Denken dann, wenn man es schon von Anfang an lernt und verinnerlicht. Also ähnlich wie das Zähneputzen, das einem von den Eltern beigebracht wird, sollen Wirtschaftswissenschaftler automatisch (mindestens zwei mal täglich) über die Konsequenzen ihres Handelns nachdenken – so zumindest meine persönliche Interpretation.

Wirtschaftsethik zum Zahnputzvorgang für Wirtschaftswissenschaftler zu machen, das fordert nun Sneep, das studentische Netzwerk für nachhaltiges wirtschaften, in einem offenen Brief an Hochschulpräsidenten, Kultusminister und Bildungsministerin Anette Schavan, der am 1. Dezember auf der Homepage des Netzwerks veröffentlicht wurde.

Wir von Studenten-Welt finden: Großes Lob für Sneep für diese sinnvolle Forderung. Wir unterstützen die Idee, mehr Ethik in die Hochschulbildung einzubinden und hoffen, dass das Thema nicht so schnell von den Schreibtischen der Hochschulrektoren, Universitätsmitarbeitern, Kultusministern und Mitarbeitern des Bildungsministeriums verschwindet!

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Klima retten mit Onlineshopping

Carrotshop macht einkaufen zum Pro-test

Werbung im Internet kostet Geld. Das bedeutet, dass irgendjemand Geld bezahlt, und irgendjemand anderes Geld bekommt. Meist ist der Begünstigte Google, Carrotshop will das ändern.

Wie das geht: Man sucht über die Carrotshop-Startseite den Onlineshop oder das Produkt, das man gerne kaufen möchte. Alle Händler, die bei Carrotshop vertreten sind, verpflichten sich dazu, einen Teil des Gewinns zu spenden. Das lohnt sich für alle, denn Online kann der Käufer oft Geld und Zeit sparen – im Gegensatz zum Einzelhandel. Die Händler bekommen via Carrotshop Werbung, die nur etwas kostet, wenn sie auch erfolg hat. Und alle zusammen können entscheiden, welche Organisation mit dem so verdienten Geld unterstützt werden soll.

Bisher knabbert Carrotshop noch an den ersten tausend Euro, doch das Prinzip funktioniert nur, wenn – wie immer im Internet – möglichst viele Menschen mitmachen.

Erfunden wurde Carrotshop von einem Student aus Tübingen. Christian Atz orientiert sich dabei an den bereits bekannten Carrotmobs, bei denen sich Käufer zusammenschließen und einem bestimmten Laden hohe Umsätze bescheren, wenn dieser im Gegenzug einen Teil des Gewinns in klimafreundliche Geräte, Lampen, etc. investiert.

Wir finden: Ohne Geld für Spenden ausgeben zu müssen können auch Studenten, trotz kleinem Studentengeldbeutel, etwas Gutes tun, und Weihnachtsgeschenke, Studentennotebooks und Bücher für die Universität via Carrotshop kaufen.

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Neues Jobportal: „Studenten Vermittlung“

Das neue Jobportal Studenten Vermittlung ist prinzipiell nicht gerade innovativ, es werden Studentenjobs verschiedener Kategorien angeboten. Leider halten sich die Kategorien in Grenzen, bei einer aktiven Stellensuche, hat man nur die Möglichkeit zwischen Babysitting, Tiersitting, Fahrertätigkeit, Umzugshelfer und Nachhilfelehrer zu wählen, das ist doch etwas bescheiden. Die aktive Jobsuche ist in Großstädten auch noch relativ fruchtbar, in nicht ganz so großen Städten (getestet wurde Augsburg) sind die Jobangebote nicht gerade üppig und teilweise alt.

Man kann auf der Plattform ein eigenes Profilanlegen und mit diesem dann von Unternehmen gefunden werden und sich mit einem Klick bewerben. Schöne Idee! Aber leider auch nicht neu, das Portal Jobmensa bietet den gleichen Service – genauso kostenlos.

Job-Portale:

Alumni-Netzwerk des Studienganges MUK an der Uni Augsburg

Der Studiengang Medien und Kommunikation an der Universität Augsburg hat nun ein Alumni-Netzwerk. Dieses soll für Absolventen des Studienganges wie auch Lehrende und Absolventen anderer Fächer eine Platform zum Austausch von Erfahrungen, Meinungen und Ideen sein.

Das Projekt ist von Hannah Dürnberger, Studentin des Faches, ins Lebens gerufen worden und ist ursprünglich im Rahmen des Innovationswettbewerbs “betacampus” finanziell gefördert worden. Nun hofft die Projektleiterin das Netzwerk über Mitglieder und deren Arbeitgeber zu finanzieren. Denn der Studiengang „MUK“ wird schon seit 2002 an der Universität Augsburg angeboten, es sind also schon viele Absolventen im Berufsleben.

Die Plattform soll dazu dienen, den bisher schwer aufrecht zu erhaltenden Kontakt zu dem Absolventen herzustellen und zu pflegen. Es soll um Austausch aber auch um die Organisation von Events, wie beispielsweise Ehemaligentreffen gehen.

Das Netzwerk ist auch für andere Fachrichtungen offen, damit ein Interdisziplinärer Austausch stattfinden kann. So darf jeder seinen persönlichen Zweck mit der Mitgliedschaft verbinden.

Wir von Studenten-Welt finden: Austausch zwischen den Kommilitonen – auch über das Studienende hinaus – fördert den Zusammenhalt, ist gut für das eigene Netzwerk und führt – vor allem in freien Medien- und Internetberufen sicherlich zu dem ein- oder anderen lukrativen Auftrag.

Zum Netzwerk:

Mehr Infos:

Studierende und ihr Hochschulstart

Fremde Lerninhalte, neue Gesichter und ein verändertes Lebensumfeld – die Umstellung vom Schul- auf den Studienalltag ist eine Herausforderung. Im HiZ-Board des StudiNavi NRW erzählen Studierende im ersten Semester, wie sie den Start meistern und welche Veränderungen es in ihrem Alltag gibt.

Rund 84.400 Studierende haben zum Wintersemester 2010/2011 ein Studium an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen begonnen. Auch Ivona, Jenny und Sascha gehören dazu. Und sie haben noch mehr gemeinsam: Alle Drei berichten im HiZ-Board des Online-Portals StudiNavi NRW von ihren ersten Eindrücken. „Meine bisherigen Erlebnisse als Studentin haben mich überzeugt, dass es schon ziemlich cool ist, Studentin zu sein“, erzählt Ivona, die gerade ihr Studium der Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln begonnen hat. Sie begeistert vor allem die Atmosphäre auf dem Campus verbunden mit dem Gefühl, jeden Tag etwas Neues zu erleben und eigene Ideen zu verwirklichen. Jenny, Jurastudentin im ersten Semester an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, freut sich ebenfalls über die neugewonnene Eigenständigkeit. „Und endlich: Man ist jetzt wirklich für sich selbst verantwortlich, was Stundenplangestaltung und Anwesenheit in den Vorlesungen betrifft. Ein Hoch auf die Lernfreiheit!“ lautet ihr erstes Fazit. „Neue Leute kennen lernen, die Studentenvorteile ausnutzen und einfach nur in einen neuen Lebensabschnitt starten“, so fasst Sascha seine positiven Erwartungen an das Studium zusammen. Der 20-Jährige studiert im ersten Semester VWL an der Universität Duisburg-Essen. Im HiZ-Board beschreibt auch er seine Erfahrungen – angefangen bei der Einschreibung bis hin zum Besuch des Vorkurses Mathematik.
Von Bewerbung bis Einstieg

Neben den drei Studienstartern berichten auch Studierende aus höheren Semestern im HiZ-Board von ihrem Hochschulalltag. Studieninteressierte haben so die Möglichkeit, sich ganz unterschiedliche Eindrücke zu verschaffen. Daneben bietet ihnen der StudiNavi NRW noch zahlreiche weitere Informationen rund um das Studium in Nordrhein-Westfalen – von Bewerbung und Einschreibung über Studienfinanzierung bis hin zu Tipps, wie sich der Einstieg meistern lässt.
Links:
HiZ-Board
www.studinavi-nrw.de/board/

StudiNavi NRW

www.studinavi-nrw.de

DeinBus gegen die Bahn

Heute ist es endlich so weit. Von Fans, Freunden, Mitfahrern und überhaupt einem ziemlich großen Teil der Studentenschaft fieberhaft erwartet: Die Gerichtsverhandlung von DeinBus gegen die Deutsche Bahn. Im Volksmund auch David gegen Goliath genannt.

Bis zuletzt gehen die Sympathiebekundungen und Mutmachungen der siebeneinhalb tausend Facebookfans bei den Betreibern von DeinBus ein. Das Studentenunternehmen hatte mit seinem Mitfahr-Buskonzept eine Kostengünstige Alternative zu teuren Bahnreisen eingeführt – ganz nach dem Prinzip der Mitfahrzentrale. Nur eben mit Bussen statt mit Autos.

Heute wird über eine Unterlassungsklage der Bahn gegen DeinBus verhandelt. Über die Ergebnisse der Verhandlung werden wir an dieser Stelle berichten – sobald die ersten Informationen das Studenten-Welt-Team erreichen. Es gilt: noch mal alle die Daumen für Alexander Kuhr , Ingo Mayr-Knoch  und Christian Janisch drücken. DeinBus darf nicht sterben!

Links zum Thema:

Studieren mit Meerwert

Unter diesem Moto werben Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern um Studierende zu gewinnen. Wer möchte nicht gerne in den Semesterferien am Strand liegen?!

Mit netten Mövengeräuschen  macht das Portal, auf dem die Unis des Bundeslandes mit deren Studiengängen auftreten, richtig Lust dort zu lernen.

Besonders für Abiturienten bietet die Seite viele Informationen zu den Unis. Mit Bildern und Videos kann man sich einen guten Eindruck davon machen, wo man vielleicht die nächsten Jahre seines Lebens verbringt, ohne lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen zu müssen. Auch die Studiengänge sind übersichtlich sortiert. Es gibt einen Extra Link für Abiturienten – dieser führt zu einer bebilderten Seite, auf der Studiengebühren der einzelnen Unis, Lebensgefühl des Bundeslandes und – was besonders nett ist – zehn gute Gründe in Mecklenburg-Vorpommern zu studieren zu sehen sind.

Alle Infos zu Unis und Student sein in Mecklenburg-Vorpommern:

Netzathleten.de – das Sportlernetzwerk

Wer Sport studiert, begeistert Sport treibt, weniger begeistert Sport treibt oder einfach nur Fan ist, wer sich über Sport, Lifestyle, gesunde Ernährung informieren und austauschen will, gerne einen neuen Sport ausprobieren möchte oder einfach nur Fubbes glotzt….. ist bei netzathleten.de goldrichtig. Das Sportlernetzwerk beinhaltet eine Community in der man sich a la Facebook vernetzen kann, die üblichen Stechbriefavatare kann der User nach Lust und Laune gestalten.

Die Community bietet die Möglichkeit Gleichgesinnte zu finden, Trainingspartnerschaften zu finden oder einfach mit bekannten Gesichtern Kontakt zuhalten.

Darüber hinaus gibt es für jeden Sportbegeisterten viel zu entdecken, beispielsweise kann man seine Sportfreunde mit virtuellen Wasserbomben bewerfen, einen Sportgruß senden und für den intimeren Gruß gibt es die Option einer „Sportmassage“. Das System schlägt einem außerdem auf der Startseite potentielle Trainingspartner vor,  mit einem Klick kann man ein Probetraining vereinbaren und das mit praktischer Kalenderfunktion. Selbstverständlich fehlt auch der Geburtstagserinnerer nicht, so gehen einem keine Ehrentage der Freunde mehr durch die Lappen, auch wird man über die Aktivitäten der Freunde auf der Startseite informiert.

Was netzathleten.de aber maßgeblich von anderen Communities unterscheidet ist die Informationsvielfalt die man hier bekommen kann. Zu allen Sportarten und auch anderen Themen gibt es Foren, in denen oft heiß diskutiert wird.

Im Magazinteil gibt es professionelle Artikel, die über alle sportlichen lifestyle, Ernährung, Fitness, Gesundheit  und andere sportliche Themen. Außerdem kann jeder dem was einfällt selbst News verfassen, die dann in einem Votingsystem von den anderen Usern bewertet werden, je mehr Votes der Artikel hat desto weiter oben auf der Seite taucht er auf. Über neue Artikel der eigenen Sportarten wird man auf der Startseite informiert.

Als netzathleten-Anfänger muss man sich leider in die Seite etwas einarbeiten, wegen ihrer vielen Optionen ist sie überladen und der User braucht einige Zeit um durchzusteigen.

Aber das durchklicken lohnt sich,  wer sportlich interessiert ist wird auf dieser Seite auf jeden Fall glücklich!

Studienstart erfolgreich meistern

Rund 84.400 junge Menschen haben zum Wintersemester 2010/2011 ein Studium an einer nordrhein-westfälischen Hochschule begonnen. Bei der Umstellung vom Schul- auf den Studienalltag helfen ihnen neben den Beratungsstellen vor Ort auch die Informationen im StudiNavi NRW. Das Online-Portal von „Hochschule ist Zukunft“ wurde gerade um Informationen rund um Studienorganisation und -planung erweitert.

Mehr als 90.000 Besucher nutzten bislang bereits das Informationsangebot des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und der Hochschulen im Land. Ging es bisher vorrangig um die Themenbereiche Studienorientierung, Bewerbung und Studienfinanzierung, widmet sich ein neues Kapitel des StudiNavi NRW nun Organisation und Planung.

Das neue Kapitel in Kürze

Studienanfänger erhalten Tipps zur individuellen Studienplanung sowie zu Lern- und Zeitmanagement-Strategien. Zudem berichten Studierende und solche, die es noch werden wollen, von ihrem Weg an die Hochschule. Wer sich noch in der Orientierungsphase vor einem Studium befindet, erfährt im Semester-Countdown mehr über die wichtigsten Termine vor Beginn des kommenden Sommersemesters. Ebenfalls im StudiNavi NRW zu finden: gute Gründe für ein Studium in Nordrhein-Westfalen.

Ausbau der Studienberatung

Neben den Informationen des StudiNavi NRW empfiehlt es sich für Schüler und Studierende gleichermaßen, frühzeitig die Beratungsangebote der Arbeitsagenturen und der Zentralen Studienberatungen an den Hochschulen zu nutzen. Um diese noch weiter auszubauen, wollen das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium, die Universitäten und Fachhochschulen im Land und die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit künftig stärker zusammenarbeiten. Ein intensiver fachlicher Austausch soll eine umfassendere Beratung ermöglichen. 135 Standorte der Agenturen für Arbeit sowie 30 öffentlich-rechtliche Hochschulen im Land bieten in Zukunft umfassende Informationen über Studienangebote, Studienorte und Fördermöglichkeiten.

Links:

StudiNavi NRW

www.studinavi-nrw.de

Internetseite des Innovationsministeriums

www.innovation.nrw.de/presse/presseinformationen/pressearchiv/archiv2010/pm101008.php

Kontakt:

Hochschule ist Zukunft

Tel.: 0201 1095202

E-Mail: service@hochschule-ist-zukunft.de

www.hochschule-ist-zukunft.de