17. May 2012

Praxisnah studieren an Fachhochschulen

Studieren in kleinen Gruppen und mit großem Praxisbezug – das lockt viele Studierende an die Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Hochschule ist Zukunft erklärt, was das Studium ausmacht und warum Unternehmen gerne auf Abolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen zurückgreifen.

An den Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen steht das anwendungsorientierte Lernen ganz klar im Mittelpunkt. Ein gutes Beispiel hierfür ist der neue Studiengang „Biomedizinische Technologie“ an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Er verknüpft Naturwissenschaften, Medizintechnik und Informatik miteinander und lässt die Studierenden schon früh Arbeitsluft schnuppern – beim Arbeiten im Labor, bei Treffen mit Unternehmen und im fest vorgesehenen Praxissemester. Das neue E-Journal „Hochschule ist Zukunft“ stellt das Studium an der Hochschule Hamm-Lippstadt vor und gibt weitere Infos rund um die Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen.

Gute Berufsaussichten

Die praxisnahe Gestaltung der Studiengänge kommt an – nicht zuletzt bei vielen Unternehmen, die gerne Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen einstellen. Das bestätigt auch die Deilmann-Haniel Shaft Sinking GmbH aus Dortmund, die weltweit im Schachtbau tätig ist. „Wir benötigen praxisorientierte junge Frauen und Männer, denn wir betreiben ein handfestes und bodenständiges Gewerbe, wo für theoretische Spielereien kein Platz ist“, sagt Dipl.-Ing. Thomas Ahlbrecht, der selbst an der TFH Georg Agricola in Bochum studiert hat.

Ausbau der Fachhochschulen

Um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken und möglichst vielen jungen Menschen das anwendungsorientierte Studieren zu ermöglichen, baut Nordrhein-Westfalen seine Fachhochschullandschaft kontinuierlich aus. Neben einer Vergrößerung der Studienkapazitäten an bestehenden Fachhochschulen gingen zum Wintersemester 2009/2010 die Hochschulen Hamm-Lippstadt, Rhein-Waal und Ruhr West neu an den Start. Zum Wintersemester 2010/2011 nahm die Hochschule für Gesundheit Bochum ihren Betrieb auf. Das Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen unterstützt mit einem Förderprogramm zudem die praxisnahe Fachhochschulforschung an Rhein und Ruhr mit 5 Millionen Euro.

Links:

E-Journal „Hochschule ist Zukunft“

http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal12/#/startseite

Hochschulkarte des Wissenschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen

http://www.innovation.nrw.de/hochschulen_und_forschung/hochschulen_nrw/hochschullandkarte/index.php

Presseinformation zum Förderprogramm

http://www.innovation.nrw.de/presse/presseinformationen/pressearchiv/archiv2010/pm101102.php

Neues Jobportal: „Studenten Vermittlung“

Das neue Jobportal Studenten Vermittlung ist prinzipiell nicht gerade innovativ, es werden Studentenjobs verschiedener Kategorien angeboten. Leider halten sich die Kategorien in Grenzen, bei einer aktiven Stellensuche, hat man nur die Möglichkeit zwischen Babysitting, Tiersitting, Fahrertätigkeit, Umzugshelfer und Nachhilfelehrer zu wählen, das ist doch etwas bescheiden. Die aktive Jobsuche ist in Großstädten auch noch relativ fruchtbar, in nicht ganz so großen Städten (getestet wurde Augsburg) sind die Jobangebote nicht gerade üppig und teilweise alt.

Man kann auf der Plattform ein eigenes Profilanlegen und mit diesem dann von Unternehmen gefunden werden und sich mit einem Klick bewerben. Schöne Idee! Aber leider auch nicht neu, das Portal Jobmensa bietet den gleichen Service – genauso kostenlos.

Job-Portale:

Studierende und ihr Hochschulstart

Fremde Lerninhalte, neue Gesichter und ein verändertes Lebensumfeld – die Umstellung vom Schul- auf den Studienalltag ist eine Herausforderung. Im HiZ-Board des StudiNavi NRW erzählen Studierende im ersten Semester, wie sie den Start meistern und welche Veränderungen es in ihrem Alltag gibt.

Rund 84.400 Studierende haben zum Wintersemester 2010/2011 ein Studium an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen begonnen. Auch Ivona, Jenny und Sascha gehören dazu. Und sie haben noch mehr gemeinsam: Alle Drei berichten im HiZ-Board des Online-Portals StudiNavi NRW von ihren ersten Eindrücken. „Meine bisherigen Erlebnisse als Studentin haben mich überzeugt, dass es schon ziemlich cool ist, Studentin zu sein“, erzählt Ivona, die gerade ihr Studium der Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln begonnen hat. Sie begeistert vor allem die Atmosphäre auf dem Campus verbunden mit dem Gefühl, jeden Tag etwas Neues zu erleben und eigene Ideen zu verwirklichen. Jenny, Jurastudentin im ersten Semester an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, freut sich ebenfalls über die neugewonnene Eigenständigkeit. „Und endlich: Man ist jetzt wirklich für sich selbst verantwortlich, was Stundenplangestaltung und Anwesenheit in den Vorlesungen betrifft. Ein Hoch auf die Lernfreiheit!“ lautet ihr erstes Fazit. „Neue Leute kennen lernen, die Studentenvorteile ausnutzen und einfach nur in einen neuen Lebensabschnitt starten“, so fasst Sascha seine positiven Erwartungen an das Studium zusammen. Der 20-Jährige studiert im ersten Semester VWL an der Universität Duisburg-Essen. Im HiZ-Board beschreibt auch er seine Erfahrungen – angefangen bei der Einschreibung bis hin zum Besuch des Vorkurses Mathematik.
Von Bewerbung bis Einstieg

Neben den drei Studienstartern berichten auch Studierende aus höheren Semestern im HiZ-Board von ihrem Hochschulalltag. Studieninteressierte haben so die Möglichkeit, sich ganz unterschiedliche Eindrücke zu verschaffen. Daneben bietet ihnen der StudiNavi NRW noch zahlreiche weitere Informationen rund um das Studium in Nordrhein-Westfalen – von Bewerbung und Einschreibung über Studienfinanzierung bis hin zu Tipps, wie sich der Einstieg meistern lässt.
Links:
HiZ-Board
www.studinavi-nrw.de/board/

StudiNavi NRW

www.studinavi-nrw.de

Jetzt im E-Journal „Hochschule ist Zukunft“: MINT-Studiengänge

Studiengänge in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind spannend und bieten Absolventen gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Die neue Ausgabe des E-Journals „Hochschule ist Zukunft“ führt in das Thema MINT ein und stellt die Studienmöglichkeiten in Nordrhein-Westfalen beispielhaft vor.

Nordrhein-Westfalen bietet mit seinen 68 Hochschulen vielfältige Studienmöglichkeiten im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Von den insgesamt rund 2.900 Studiengängen im Land haben mehr als 1.100 MINT-Themen zum Inhalt. Das E-Journal greift vier von ihnen heraus: Mathematik an der Universität Bonn, Angewandte Informatik an der Hochschule Ruhr West, Bionik an der Fachhochschule Gelsenkirchen und Elektrotechnik an der Universität Padeborn.

Zusätzlich hält das E-Journal viele weitere wertvolle Infos zum Thema bereit. Es beleuchtet beispielsweise aktuelle Studien zum Fachkräftemangel und Initiativen, die bei Schülerinnen und Schülern die Lust auf MINT wecken. Auch erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen kommen zu Wort: In einer Bildergalerie erzählen sie, warum sie sich für ein Studium im MINT-Bereich entschieden haben und was sie heute beruflich machen.

Hier geht’s zum E-Journal:

http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal11/#/startseite

Nordrhein-Westfalen lockt ausländische Studierende an

Nordrhein-Westfalen ist als Studienort bei ausländischen Studierenden beliebt. 39.800 Studierende, die ihre Hochschulreife im Ausland erworben haben, waren im Wintersemester 2009/2010 an den Hochschulen im Land eingeschrieben. „Hochschule ist Zukunft“ wirft einen genaueren Blick auf die Zahlen und zeigt beispielhaft, wie die Studierenden vor Ort integriert werden.

Im Wintersemester 2009/2010 studierten laut Zahlen des Statistischen Landesamts IT.NRW 39.800 sogenannte Bildungsausländer in Nordrhein-Westfalen – mehr als ein Fünftel aller in Deutschland studierenden Ausländer (180.222). Zehn Jahre zuvor lag die Zahl noch bei 27.800 Studierenden. Der Anteil an der Gesamtzahl der Studierenden stieg von 5,6 auf 7,9 Prozent. Besonders beliebt bei den Bildungsausländern: die Fächergruppen Ingenieurwissenschaften sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Vielfältige Integrationsprojekte
Trotz steigender Zahlen fühlen sich viele Studierende aus dem Ausland in Deutschland allerdings mangelhaft integriert. Aktuellen Zahlen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zufolge klagen 39 Prozent über mangelnden Kontakt zu deutschen Mitstudierenden. 34 Prozent finden schwer Bekannte in der Bevölkerung außerhalb der Hochschulen. Um hier Abhilfe zu schaffen, starten viele Hochschulen in Nordrhein-Westfalen Projekte für eine bessere Integration. So beteiligen sich aktuell 14 Universitäten und Fachhochschulen aus Nordrhein-Westfalen an „PROFIN“, einem Programm zur Förderung der Integration ausländischer Studierender des DAAD. Die Hochschulen setzen dabei ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Die Fachhochschule Köln beispielsweise macht die Gruppenarbeit über Kulturgrenzen hinweg mit dem Projekt „Interkulturelle Teamkompetenz“ zu einem Teil des studentischen Alltags. Hierzu kommen Studierende unterschiedlichster Herkunft in Workshops und bei Planspielen zusammen. Die TU Dortmund motiviert ausländische Studierende mit „INTUDO – Integration internationaler Studierender an der Technischen Universität Dortmund“ dazu, ihre eigenen Stärken einzubringen, indem sie etwa Übersetzungen und Sprachtrainings anbieten oder in Schulen über ihre Heimatländer berichten. Zudem integrieren „Internationale Fachschaften“ sie stärker in ihre Fakultäten. Einen anderen Ansatz wählt die Fachhochschule Südwestfalen. Dort leben internationale und deutsche Studierende im Rahmen von „PROFIN SYSTEMIC“ in einer Wohngemeinschaft zusammen.

Persönliche Kontakte knüpfen
Unabhängig vom Programm „PROFIN“ gibt es noch zahlreiche weitere Ansätze der nordrhein-westfälischen Hochschulen, Studierende aus dem Ausland verstärkt zu integrieren. So stellt das International Office der Universität Bielefeld internationalen Studierenden im Rahmen des Brother-Sister-Programms einheimische Mentorinnen und Mentoren als persönliche Ansprechpersonen bei Fragen zur Uni, zum Studium und zur Stadt zur Verfügung. Einen ähnlichen Weg geht das Akademische Auslandsamt der Universität Bonn mit ihrem Study-Buddy-Programm, das jedem ausländischen Studierenden einen deutschen Studierenden als Kontaktperson vermittelt.

Links:
Pressemitteilung des DAAD
http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2010/15592.de.html

PROFIN-Programm
http://www.daad.de/hochschulen/betreuung/profin/09239.de.html

Brother-Sister-Programm
http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Einrichtungen/Weitere%20Einrichtungen/IO/brother-sister/

Study-Buddy-Programm
http://www3.uni-bonn.de/studium/studium-in-bonn-fuer-internationale-studierende/betreuung-auslaendischer-studierender/study-buddy-programm

Pressemitteilung von IT.NRW
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pres_179_10.html

Frauen auf dem Vormarsch

Frauen im akademischen Bereich gezielt zu fördern, ist ein erklärtes Ziel quer durch die Institutionen. Doch wie sieht die Situation an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen eigentlich gegenwärtig aus? Hochschule ist Zukunft wirft einen Blick hinter die Kulissen und beleuchtet den Status Quo.

Bei den Studierendenzahlen in Nordrhein-Westfalen halten sich Frauen und Männer in etwa die Waage. Im Wintersemester 2009/2010 beispielsweise lag der Anteil der Studentinnen (233.041) an der Gesamtzahl der Studierenden bei 46,4 Prozent. Während Frauen 75,3 Prozent der Germanistikstudierenden stellen, sind sie in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik nach wie vor unterrepräsentiert. Aber auch dort gibt es positive Entwicklungen. So befinden sich unter den 124 Studierenden im frisch gestarteten Studiengang Biomedizinische Technologie an der Hochschule Hamm-Lippstadt 57 Studentinnen.

Abschlüsse und Prüfungen
Bei den Hochschulabschlüssen in Nordrhein-Westfalen haben Frauen schon seit einigen Jahren leicht die Nase vorn. Auch im Prüfungsjahr 2009 wurden mehr Hochschulabschlüsse von Studentinnen (37.875) als von Studenten (35.437) erworben. Das entspricht einem Frauenanteil von 51,7 Prozent. Es entscheiden sich aber immer noch weniger Frauen als Männer, im Anschluss eine wissenschaftliche Karriere an einer Hochschule einzuschlagen. Im Jahr 2009 etwa wurde nur jede vierte Habilitation von einer Frau abgeschlossen. Besonders häufig habilitierten Nachwuchswissenschaftlerinnen in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (41 Prozent) und Humanmedizin (32,5 Prozent).

Positiver Trend bei den Professorinnen
Ein positiver Trend ist bei der Zahl der Professorinnen zu verzeichnen. 2009 waren an den Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen erstmals mehr als 1.000 Professorinnen beschäftigt, das entspricht einem Anteil von 16,3 Prozent. Spitzenreiter bei den Universitäten ist die Universität Paderborn mit einem Frauenanteil von 22,3 Prozent, gefolgt von der Universität Wuppertal mit 20,3 Prozent und der Universität Siegen mit 20,2 Prozent. Den höchsten Frauenanteil an den Fachhochschulen hat die Fachhochschule Bielefeld mit 23,7 Prozent. Danach folgen die Hochschule Niederrhein (19,6 Prozent) und die Fachhochschule Münster (19,0 Prozent). Eine äußerst erfreuliche Bilanz, denn mittlerweile geht an den Fachhochschulen fast jede dritte Professur an eine Frau und an den Universitäten ist es jede vierte.

Frauenförderung durch Land und Hochschulen

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern an den Hochschulen im Land in diesem Jahr mit 7,5 Millionen Euro. Das Geld wird nach den Erfolgen der Gleichstellungsarbeit verteilt. Zudem unterstützt das Ministerium die Frauen- und Genderforschung durch das „Netzwerk Frauenforschung“. Die Hochschulen ihrerseits fördern verschiedene strategische Einzelmaßnahmen, etwa Mentoring-Programme oder Girls Days.

Links:
IT.NRW
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pres_091_10.html
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pres_163_10.html
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pres_057_10.html

Kontakt: Hochschule ist Zukunft, Telefon: 0201/1095202, E-Mail: service@hochschule-ist-zukunft.de

Auf den MINT-Geschmack kommen

Das deutschlandweite Projekt tasteMINT bietet Abiturientinnen und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11 und 12 die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit einem Assessment-Verfahren vor ihrer Studienfachentscheidung an der Hochschule zu testen. Prof. Dr. Annette Schavan zeichnete jetzt Hochschulen und Zentren aus, die tasteMINTkünftig anbieten wollen und dafür besondere Umsetzungskonzepte entwickelt haben – darunter gleich mehrere aus Nordrhein-Westfalen.

„Mädchen sind im MINT-Bereich häufig Selbstzweifeln und Kritik von Anderen ausgesetzt“ sagt Annemarie Cordes, Projektleiterin von tasteMINT. „Wir wollen dies ändern, indem wir Abiturientinnen die Möglichkeit geben, ihre Stärken zu erproben.“ In einem dreitägigen Potenzial-Assessment-Verfahren erledigen die Teilnehmerinnen vier Aufgaben rund um MINT-Themen sowie eine weitere Aufgabe, bei der soziale Kompetenzen im Mittelpunkt stehen. Sie erproben sich in Arbeitsprozessen, bekommen eine fachkundige Rückmeldung zu ihren Stärken und fühlen sich am Ende oftmals ermutigt, ein Studium im MINT-Bereich zu beginnen.

Mehrzahl der Preisträger aus Nordrhein-Westfalen
Das Assessment-Verfahren wird deutschlandweit an verschiedenen Hochschulen angeboten. Diejenigen, die hierfür besonders nachhaltige Konzepte eingereicht haben, erhalten für die Einführung jetzt eine Unterstützung in Höhe von jeweils 3.000 Euro, die der Arbeitgeberverband Gesamtmetall gestiftet hat. Die meisten Preisträger stammen dabei aus Nordrhein-Westfalen, darunter auch die RWTH Aachen, die das Assessment-Verfahren bereits jetzt anbietet und weiter ausbauen möchte. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Konzepte der Universitäten Bonn, Duisburg-Essen, Bielefeld und Münster. In Ostwestfalen-Lippe haben sich gleich mehrere zdi-Zentren und die Universität Paderborn zusammengeschlossen, um das Assessment-Verfahren einzuführen, in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe.

Mehr zu MINT im aktuellen E-Journal
Generell setzt Nordrhein-Westfalen verstärkt darauf, MINT-Talente zu fördern und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. In der Gemeinschaftsinitiative Zukunft durch Innovation.NRW, getragen vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung Nordrhein-Westfalen, engagieren sich mehr als 250 Partner, um Schülerinnen und Schüler fit in Sachen Technik und Naturwissenschaften zu machen. Die Hochschulen im Land bieten mehr als 1.100 attraktive Studiengänge im MINT-Bereich. Das gestern erschienene E-Journal „Hochschule ist Zukunft“ stellt vier dieser Studiengänge beispielhaft vor: Mathematik an der Universität Bonn, Angewandte Informatik an der Hochschule Ruhr West, Bionik an der Fachhochschule Gelsenkirchen und Elektrotechnik an der Universität Paderborn. Es verrät zudem mehr über das MINT-Engagement in Nordrhein-Westfalen, die Zukunftsaussichten für Absolventen und lässt ehemalige Studierende von ihrem Weg ins Berufsleben berichten.

Links:
tasteMINT
www.tastemint.de

E-Journal „Hochschule ist Zukunft“
www.hochschule-ist-zukunft.de

Kontakt:

Hochschule ist Zukunft

Tel.: 0201 1095202

E-Mail: service@hochschule-ist-zukunft.de

Engagement auf ganzer Linie

Von wegen Elfenbeinturm: Neben Forschung und Lehre setzen sich die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen auch für gesellschaftlich wichtige Themen ein. Die Akteure und Studierenden der Universitäten und Fachhochschule starten Projekte zur Nachwuchsförderung und entwickeln Strategien für eine nachhaltige Geschäftspolitik.

Ein gutes Beispiel für das Engagement der Hochschulen ist das Projekt „Chance2“, das das Prorektorat für Diversity Management der Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit der Stiftung Mercator organisiert. Es sorgt dafür, dass erstmals in Deutschland Jugendliche mit Migrationshintergrund und aus Nicht-Akademikerfamilien ab der Jahrgangsstufe 9 und 10 bis zum Bachelorabschluss gezielt gefördert werden. Ziel ist es, den Anteil der Abiturienten und Hochschulabsolventen mit Migrationshintergrund und aus nichtakademischen Familien zu erhöhen. Workshops födern die Schülerinnen und Schüler im Schreiben, Reden und Präsentieren. Diese haben zudem die Möglichkeit, in ihren Wunschstudiengang hineinzuschnuppern und erhalten von Studierenden Einblicke in den Hochschulalltag. Entscheiden sie sich für ein Studium, stehen in dessen Verlauf weitere Veranstaltungen zu Themen wie Zeitmanagement, Karriereplanung und Bewerbungen an. Ausgewählte Studierende erhalten darüber hinaus ein Stipendium.

Gesellschaftlich relevante Themen

Auch die Fachhochschule Dortmund setzt darauf, regelmäßig gesellschaftlich relevante Themen und Projekte in Studium und Lehre zu integrieren. So entwickelt die Fachhochschule in Kooperation mit der Stadt Dortmund Angebote vor Ort in der Dortmunder Nordstadt, um mehr junge Menschen mit Migrationshintergrund für ein Studium zu gewinnen.

Sozialer Einsatz und nachhaltige Konzepte
Es gibt zahlreiche weitere Beispiele für den sozialen Einsatz an den Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Neben den Hochschulen selbst geht die Initiative dabei oft auch von den Studierenden aus. An der RWTH Aachen etwa riefen engagierte Studierende das Projekt „SchülerNavi“ ins Leben. Es soll Schülerinnen und Schüler aus sozial schwachen Familien sicher durch die Kernfächer Mathe, Deutsch und Englisch bringen – durch kostenlose Nachhilfe und Beratung von Studierenden. Vielerorts setzt zudem die Studierendenorganistation „SIFE“ Akzente. An der Bergischen Universität Wuppertal beispielsweise engagieren sich die Mitglieder für Nachhaltigkeit und bessere Arbeitsbedingungen in der Textilbranche ein. Im Rahmen ihres Vorhabens „lucid laundry“ beraten sie Unternehmen, die Wert auf einen sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen und faire Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette legen.

Links:
Projekt „Chance2“
http://www.uni-due.de/chancehoch2/

Projekt „SchülerNavi“
http://www.schuelernavi.de/das-projekt.php

Projekt „lucid laundry“
http://www.sife-wuppertal.de/projekte/99-lucid-laundry

Kontakt:

Hochschule ist Zukunft

Tel.: 0201 1095202

E-Mail: service@hochschule-ist-zukunft.de

Studenten shoppen für den Klimawandel

Heute: Carrotmob

Ein Carrotmob ist so etwas wie ein positiver Boykott. Da verabredet man sich nur eben zum extra-kaufen und nicht zum kollektiven nicht-kaufen. Wem das zu kryptisch ist: Alle Carrotmob-Teilnehmer gehen an einem bestimmten Tag in einen bestimmten Laden und kaufen fleissig ein. Der Ladenbetreiber verpflichtet sich im Gegenzug dazu, einen Teil des Gewinns, den er durch die zusätzlichen Kunden erwirtschaftet, in Klimafreundliche Technik zu investieren.

Mit solchen Aktionen können sich auch kleinere Geschäfte eine Wärmedämmung, Energiesparlampen oder moderne Geräte leisten, um ihr Geschäft klimafreundlich, oder sogar klimaneutral, umzubauen.

Heute findet ein Carrotmob in vier deutschen Städten statt:

  • Hamburg: EDEKA, Ecke Osterstraße/Heussweg; 08-20 Uhr; 15 Prozent vom gesamten Tagesumsatz werden in einen energieeffizienten Umbau investiert.
  • Lüneburg: Samowar Tea and Records; Am Sande 33; 09:30-10:00 Uhr; mindestens zehn Prozent des Umsatzes werden in einen energieeffizienten Umbau investiert
  • München: Landmann’ s Biomarkt (Barer Straße 54) 18-20 Uhr – 50 Prozent des erwirtschafteten Umsatzes werden in einen energieeffizienten Umbau investiert;
  • Passau: Grüne Heimat (Theresienstraße 5); 17-19 Uhr; 15 Prozent vom erwirtschafteten Umsatz werden in einen energieeffizienten Umbau investiert

Studenten, die sich beteiligen wollen sind vom „Studentischen Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik“, kurz Sneep, herzlich dazu eingeladen ihren Wocheneinkauf heute mal klimafreundlich zu gestalten.

Wir von Studenten-Welt finden: Schöne Idee, mit der Studenten und studentische Initiativen viel Aufmerksamkeit erregen und für das Thema Klimawandel sensibilisieren können. Lob und Annerkennung aus der Redaktion!

Günstiges Neon-Studenten Abo

Wer ausnahmsweise mal nicht auf Studenten-Welt surft und was anderes lesen möchte kann sich nun die Unisexzeitschrift Neon besonders günstig ins Haus liefern lassen.

Das Angebot:

  • 3 Ausgaben Neon zum Preis von 7,50 statt 10,50
  • Ein Gratisheft mit unnützem Wissen (super für jede Party!)
  • Ein Wahlgeschenk:
    • Lamy-Schreibset
    • Minilautsprecher
    • Trolleytasche
    • Buch Unnützes Wissen

Wenn ihr das Angebot im Anschluss weiter nutzen wollt, gibt’s jedes Heft 40 Cent günstiger und frei Haus zum Studentenpreis von 3,10 pro Heft. Ansonsten unbedingt nach der zweiten Ausgabe kündigen!

Zusätzlich kann man an einem Gewinnspiel teilnehmen, vorausgesetzt man gibt seine Daten frei – bei dem ein Mini One und ein Macbook als Hauptpreise verlost werden.

Alle Infos und das Angebot gibt es bei unideal.