17. May 2012

Literaturrecherche für wissenschaftliche Arbeiten

Kopieren will gelernt sein.

Heute hab ich mal einen einfachen aber wirkungsvollen Tipp für Euch, der mir selbst ungemein geholfen hat:

Meistens ist es irgendwie bequemer die Texte, die man für seine Abschlussarbeit benötigt einfach zu kopieren. Dann darf man auch mit Textmarkern und Kugelschreibern darin herumwursteln ohne dass die Dame an der Bibliotheks-Empfangstheke ein nervöses zucken im Augenwinkel bekommt. Doch spätestens wenn es an das Erstellen des Literaturverzeichnisses geht ist der Spaß vorbei. Auf einmal weiß man nicht mehr wie der genaue Titel des Buches war aus dem man kopiert hat, oder in welchem Jahr es erschienen ist. Mich selbst hat das mehrmals zur Verzweiflung getrieben. Doch die Lösung ist einfach: Gleich beim kopieren der Literatur sollte der moderne Student mitdenken. Es empfiehlt sich daher alle folgende Seiten zu kopieren:

  • Der eigentliche Text
  • Das Literaturverzeichnis das zum Text gehört
  • Das Abkürzungsverzeichnis das zum Text gehört
  • Das Symbolverzeichnis das zum Text gehört
  • Deckblatt des Buches
  • Verzeichnis des Verlages mit ISBN, Erscheinungsjahr etc (meist auf der Rückseite des Deckblattes)
  • Inhaltsverzeichnis des Buches
  • Außerdem sollte die Signatur Kopiert, bzw. auf der Kopie vermerkt werden.

Seit ich mich bei der Literaturrecherche an diese einfachen Kopier-Regeln gehalten habe hat das gehasste zitieren viel besser funktioniert. Drüber hinaus hat es sich bewährt, das Literaturverzeichnis schon während dem Schreiben der Arbeit anzulegen und nicht erst zum Schluss.

Ich wünsche allen Kommilitonen viel Glück und Erfolg bei ihren Abschlussarbeiten!

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