Gesund schlafen, aber wie?
Schlafen ist wichtig! Gerade in stressigen Zeiten und wenn unsere Gesundheit durch schlechtes Wetter oder kursierende Krankheiten bedroht wird, ist ein erholsamer Schlaf essentiell. Bis zu 90% unserer Gesundheit sind durch das Auftanken im Schlaf beeinflusst. Andererseits spiegelt unser Schlaf auch unsere Gemütsverfassung wieder: Wir schlafen nicht so gut, wenn es uns nicht so gut geht! Was können wir also tun, damit wir erholt in den Tag starten können?
Einfache Regeln pro der Erholung
Tagsüber ein wenig an der frischen Luft spazieren gehen, kann den erholsamen Schlaf unterstützen. Zum einen, weil das Schlafhormon Melatonin tagsüber unter Licheinfluss gebildet wird und zum anderen, weil Bewegung natürlich müde macht. Direkt vor dem Schlafengehen keine Unmenge an Süßigkeiten, schwerem Essen oder Alkohol zu sich nehmen. Denn ein übervoller Bauch und zu viel Alkohol stört nicht nur das Ein- sondern auch das Durchschlafen. Schlafrituale können helfen: Jeden Tag zur selben Zeit ins Bett; Dinge wie Essen, Lesen und Telefonieren nicht im Bett machen; vor dem Schlafen immer die gleichen Sachen tun, z.B. bestimmte Musik hören, noch ein Glas Wasser trinken, irgendwann weiß der Körper dann wie einprogrammiert: “Ah, jetzt kommt die und die Handlung, ich schalte auf müde, jetzt wird geschlafen.” Die Vorbereitung des Körpers aufs Schlafen läuft dann fast automatisch
Schnelle Erste Hilfe
Liegt man dann tatsächlich mal wach im Bett und kann nicht schlafen, gibt es verschiedene Tricks, die individuell gut helfen. Den Kopf leer machen und sich nur noch auf eine bestimmte bildliche Vorstellung konzentrieren hilft manchen. Gute Nachtgeschichten oder Musik anhören anderen. Manche schwören auf ein schönes Glas Rotwein oder einen heißen Tee. Für wieder andere ist Entspannungstraining, zum Beispiel Progressive Muskelrelaxation der “hint”. Manch einer liest noch was oder steht einfach noch einmal eine Runde auf.
Langzeitwirkung
Entwickelt sich das Einschlafen zum Dauerproblem sind Schlafroutinen und eine regelmäßige, konzentrationsfördernde Aktivität wie Yoga, Meditation, Laufen gehen oder ein Entspannungstraining sehr empfelenswert. Solche Dinge wirken sich zwar unter Umständen erst nach Monaten aus, erweisen sich dafür aber als nachhaltig. Und jetzt erst einmal: Schlafen Sie gut!