Seit dem ich heute den Artikel der Berliner Morgenpost gelesen habe, warte ich auf den großen Aufschrei von Bildungsministerium, Studentenvertretungen und Parteien. Forscher haben herausgefunden, dass jeder dritte Student in Berlin sich vorstellen könnte, sein Geld fürs Studium im Rotlichtmilieu zu verdienen!
Ich muss sagen, ich finde das ganz schön alarmierend! Nicht dass ich was gegen Sex habe, aber wenn man ihn nur hat, damit man die Studiengebühren bezahlen oder sich etwas zu essen kaufen kann, dann ist am System irgendwas faul. Denn etwa 30 Prozent der Studenten, die angegeben haben, sich einen Nebenjob als Sexarbeiter vorstellen zu können, sind bereits verschuldet.
Ich weiß nicht, ob es in Berlin zu wenige „normalen“ Studentenjobs gibt, oder ob die Berliner Studenten einfach viel offener und freizügiger sind als Studenten in anderen deutschen Städten auf alle Fälle ist das Ergebnis dieser Studie wirklich ganz schön krass.
Klar, einige der Befragten haben auch angegeben, dass sie das aus Spaß und Lust am Abenteuer machen würden, aber die Zahl derjenigen Kommilitonen, die aus Geldmangel ihren Körper verkaufen würden ist für meinen Geschmack trotzdem zu hoch.
Informationen über vernünftige Studentenjobs haben wir für Euch hier zusammengestellt.
Es interessiert mich, wie unsere Leser zu dem Thema stehen. Bin ich einfach zu konservativ gibt es tatsächlich irgendwo eine Grenze des Zumutbaren, die man auch für ein Studium nicht überschreiten sollte?
[...] die mit Geldproblemen zu kämpfen haben, dass ein Drittel von ihnen sich vorstellen könnten, im Rotlichtmilieu ihr Taschengeld zu verdienen. Heute lese ich, dass es jetzt ein wirkungsvolles Instrument gibt, mit dem Studenten [...]