Nein, natürlich nicht. Dennoch ist 13 Semester ein sehenswerter Film!
Sicher, das Leben eines durchschnittlichen Studenten ist von mehr Parties, Stressphasen, Frust und neuen Bekanntschaften geprägt als sagen wir… das Leben eines durchschnittlichen Bäckers. Trotzdem muss ein Kinofilm über den studentischen Alltag immer noch maßlos übertreiben, damit er spannend anzuschauen ist.
13 Semester verzeihen wir diese Übertreibung gerne. Endlich wieder eine deutsche, liebenswerte Komödie mit nachvollziehbaren Geschichten und Persönlichkeiten.
Den Feuertest hat der Film vor dem wichtigsten Publikum, so Regisseur Frieder Wittich, schon bestanden. Die Studenten der Uni Darmstadt haben als Komparsen mitgewirkt und durften den Film in einer der ersten Vorstellungen ansehen. Ergebnis: Das Plenum ist begeistert, und zwar nicht nur weil sich der Ein- oder Andere im Hintergrund selbst auf der Leinwand entdeckt hat. Den Filmemachern ist es gelungen den echten Uni-Alltag einzufangen. Wie zum Beispiel in der Szene, in der die Hauptperson Momo die Bücher aus dem Fenster der Bibliothek wirft, die man eigentlich nicht ausleihen darf…
Am Ende bleibt ein schmunzeln und ein gutes Gefühl im Bauch. 13 Semester entlässt die Zuschauer fröhlich zurück in die eigene Realität. Natürlich wird, genau wie im echten Leben, am Ende alles gut.
13 Semester – ab 7. Januar im Kino!
