Studenten sind grundsätzlich bis zum 25. Lebensjahr in der Familienversicherung ihrer Eltern mit versichert. Danach müssen sie sich selbst versichern, wobei die gesetzliche und die private Krankenversicherung zur Auswahl stehen. Beide Varianten bieten spezielle Studententarife an, die etwas günstiger sind, als die normalen Tarife. Während die Studententarife bei den privaten Krankenversicherungen bis zum 34. Lebensjahr gelten, ist dies bei den gesetzlichen Kassen etwas anders. Hier werden den Studenten bis maximal zum 14. Fachsemester oder bis zum 30. Lebensjahr die günstigeren Tarife angeboten. Danach wechselt man automatisch in den teureren Tarif. Die Beiträge zur Krankenversicherung werden in beiden Fällen bezuschusst, sofern man BAföG erhält. Allerdings ist in der Regel die private Krankenversicherung die bessere Wahl, da die Leistungen deutlich besser, die Kosten aber geringer sind.