4. February 2012

Wisconsin und die deutsche Jessy

Auslandsaufenthalt in den Vereinigten Staaten: Der Student von Welt stellt natürlich einen Blog ins Netz. Die Mutter  findet es spannend, der Oma muss man erst erklären dass sie jetzt keine Post mehr vom Briefträger bekommt, sondern von der Steckdose und wir anderen Studenten? -Wir freuen uns!

Amerika ist immer noch irgendwie sagenumwoben. Der deutsche Student weiß, das man in Amerika anders studiert als in old Europe -sehr sagenumwoben. Und der deutsche Student weiß, dass es in Amerika Spring Break gibt -total sagenumwoben.

Bleiben wir beim mittelsagenumwobenen Alltag eines Studenten in Amerika. Jessica schreibt sehr gewissenhaft über ihren achtmonatigen Aufenthalt an der University of Wisconsin. Immer wieder spickt sie ihre Texte mit aufschlussreichen Zahlen und gut kommentierten Bildern. Der Leser kann sich die Stimmung und den Alltag in Wisconsin gut vorstellen und bekommt einen guten Einblick in das Studentenleben in Wisconsin.

Vielen Dank an Jessy in the Woods für ihren Beitrag zum Kulturaustausch zwischen deutschen und amerikanischen Studenten!

Dieser Blog könnte für den Ein oder anderen Kommilitonen eine Entscheidungshilfe für ein Auslandssemester in den USA sein.

Stipendium in Sidney, Australien

Vergabe eines Stipendiums des International College of Management in Sydney

Das International College of Management stellt ein Stipendium über 25.000 Australische Dollar aus, was 14.500 € entspricht. Dieser Wert reicht dem Studierenden für ein gesamtes Jahr, da für eine Unterkunft auf dem Campus darüber hinaus auch gesorgt ist. Allerdings ist der Studienbeginn bereits im September, weswegen Bewerbungen nur noch bis nächsten Freitag angenommen werden. Bewerbungen werden von jetzt an kostenlos bei der deutschen Studienberatung GOstralie! entgegengenommen.

Mit einem derartigen Stipendium wird es dem Träger möglich, Internationalen Tourismus, Immobilienwirtschaft, Sport, Einzelhandel, Event Management sowie Gesundheitsmanagement zu studieren. Sollte man weitere Infos hierzu suchen, so bietet sich die Seite www.icms.edu.au an.

Das Auswahlverfahren beinhaltet die Bewertung eines 500 Wörter langen Aufsatzes, hohe Noten in den betreffenden Schulfächern als auch eine sichere Beherrschung der englischen Sprache. Sollte man in die engere Auswahl gelangen, so gilt es noch ein Interview mit 3 Mitarbeitern des ICMS zu überstehen.

Die Internationalität dieser Universität drückt sich in der Tatsache aus, dass die Studierenden aus über 50 verschiedenen Ländern stammen. Dennoch wird auf kleine Arbeitsgruppen mit maximal 30 Studenten und erfahrenen Dozenten Wert gelegt. Die Qualifikationen, welche hier erlangt werden können, genießen ein internationales Ansehen, was sich unter anderem in der Zusammenarbeit mit Hotelconsult und dem Cesar Ritz in der Schweiz zeigt. Die Campusanlagen und die Umgebung überzeugen mit ihrer Aussicht und Nähe zur Hafenbucht von Sidney.

Alle Anträge von Bewerbern für Stipendien werden von der GOstralie! in Stuttgart angenommen. Diese stellt die zentrale Beratungsstelle der ICMS und Ansprechpartner für all jene dar, welche mehr erfahren wollen über die Studienmöglichkeiten Australiens.

Bewerbungsschluss ist am 14. August 2009

Public Policy & Management ab Winter in Berlin und Paris

Mitte Mai haben die Freie Universität Berlin und die Ecole des Haute Etudes Commerciales de Paris einen Vertrag zur Einrichtung des neuen Studienganges „Public Policy & Management” unterzeichnet.

Der Deutsch-Französische Doppelmasterstudiengang startet bereits zum Wintersemester 2009. Auf der Homepage der FU Berlin heißt es, dass die beiden beteiligten Universitäten ihre Kompetenzen bei der Ausbildung von Managern und Politikwissenschaftlern bündeln wollen. Außerdem möchte man mit dem binationalen interdisziplinären Studiengang den Anforderungen eines globalisierten Arbeitsmarktes gerecht werden.

Weitere Informationen zum Studiengang:

Dr. Sabine von Oppeln, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft


Telefon: 030 / 838-55016


E-Mail: oppeln@zedat.fu-berlin.de

 

Sowie unter: www.fu-berlin.de/frankreich

Werbung auf Finnisch

Zum kommenden Wintersemester 2009/10 startet an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ein neuer Studiengang. Wer sich für das Masterstudium „Interculturad – Werbung interkulturell” einschreibt, studiert insgesamt vier Semester -wie beim Master allgemein üblich. Doch das besondere ist, dass zwei Semester davon in Turku, im Süden Finnlands stattfinden.

Das Angebot richtet sich vor allem an Studenten, die sich in den Bereichen Werbung, Marketing, Kommunikation und Public Relations weiterbilden wollen. Studienschwerpunkt ist die interkulturelle Kommunikation.

Noch bis 31. Juli können sich Interessenten bewerben. Vorraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium der Geistes-, Kunst-, Medien-, Wirtschafts-, Sozial-, Rechts- oder Ingenieurwissenschaften und der Nachweis von Englischkenntnissen.

Auslandsemester auf Hawaii

Morgens von warmen Sonnenstrahlen geweckt zu werden und vielleicht vor der Uni noch eine Runde im pazifischen Ozean zu drehen, um danach bei Starbucks seinen morgendlichen Kaffee zu schlabbern, wer würde da schon Nein sagen? Diese wunderbaren Möglichkeiten bietet Hawaii, der 50. Staat der USA und so wirbt die Hawaii Pacific University in einem Werbespot mit Lernen am Strand in Verbindung mit einem Surfboard, falls doch die perfekte Welle auftauchen sollte. Doch nicht nur die angenehmen Seiten treten bei einem Auslandssemester in Hawaii hervor, auch die Qualität der Universitäten kann sich sehen lassen und so ist ein vielfältiges  Angebot und qualitativ hochwertige Studiengänge an den Unis Hawaiis vorzufinden. So kann man entweder die University of Hawaii besuchen, was für das gesamte öffentliche Hochschulsystem Hawaiis steht und von welchem der Manoa Campus in Honolulu, der Campus von West Oahu und der in Hilo auf Big Island für Auslandsstudenten in Frage kommen, oder die Hawaii Pacific University mit einem Campus in Honolulu und einem auf der Windward Side Oahus besuchen. Allerdings sind die Studiengebühren, wie an den meisten amerikanischen Unis sehr hoch und so bezahlt man an der ca. 27.000 $ für das akademische Jahr, sprich die Hälfte für ein Semester, wobei man am Campus von West Oahu nach belegten Credit-Kursen bezahlt und dieser somit eine günstigere Alternative darstellen kann. Wer sich diese Gebühren jedoch leisten kann, für den ist es wirklich eine Überlegung wert sein Auslandssemester in Hawaii zu verbringen und Amerika auf eine etwas alterantivere Weise zu entdecken. Wessen Interesse jetzt geweckt wurde, kann sich mehr Informationen auf www.hawaii.edu oder www.hpu.edu zwecks Auslandssemester holen.

Auslandsstudium in Österreich wir härter

Bis jetzt hatte man als angehender deutscher Student in Österreich noch das Paradies vor Augen: Während zum Beispiel in Bayern knallhart Nummerus clausus und Studiengebühren durchgezogen werden,  heisst es in Österreich: Keine Zulassungsbeschränkung jenseits der Landesgrenzen. Doch dies ist neben Medizin nun auch für einen zweiten Studiengang vorbei: Da zum Beispiel bei der Einschreibung für Psychologie in Salzburg bereits 71% der Studenten Deutsche waren, wird dem Auslandsstudium nun ein Riegel vorgeschoben und auch hier die Medizienerquote eingeführt. Diese besagt, dass 75% der Erstsemester-Plätze für Österreicher reserviert sein sollen. Aber es gibt ja noch einige weitere nicht zulassungsbeschränkte Studiengänge bei unseren österreichischen Freunden. Wenn sich jetzt alle sparwütigen Deutschen auf andere Studiengänge stürzen bin ich gespannt, wann auch dort Verhältnisse wie bei uns herrschen. Is ja auch irgendwie verständlich.