17. May 2012

Absolventinnen sind zu bescheiden

Mädels, verkauft euch doch nicht unter Wert! Laut einer Umfrage von McKinsey und der VZ-Netzwerke sind weibliche Hochschulabsolventen in den Forderungen ihres Einstiegsgehaltes weit bescheidener als ihre männlichen Kommilitonen. Durchschnittlich fordern diese nämlich 3.456 Euro, weibliche Berufseinsteiger mit gleicher Qualifikation hingegen nur 2.877 Euro. Die Höchsten Einstiegsgehälter forderten laut der Umfrage Chemiker, Elektrotechniker, Wirtschaftsingenieure und Maschinenbauer und das obwohl deren Qualifikationen zurückgegangen sind, beispielsweise engagieren sich Absolventen dieser weit weniger im sozialen Bereich als noch vor sechs Jahren.

Weitere Infos zum Thema:

Hochschule Niederrhein unterstützt Studenten beim Karrierestart

Die Hochschule Niederrhein unterstützt ihre Absolventen durch ein umfangreiches Serviceleistungspaket beim Einstieg in die Berufswelt. Das interne Zentrum für Integrative Kompetenzen – ZIK bietet neben Seminaren, Vorträgen und Workshops neuerdings auch eine Kooperation mit dem Jobportal ectif, die den Absolventenkatalog der Hochschule ersetzt, der früher an die Wirtschaft in der Region versandt wurde.

Nun können sich Studenten der beiden Hochschulstandorte Krefeld und Mönchengladbach kostenlos registrieren lassen und ihre Lebensläufe anonymisiert hochladen. Erst nach ihrer Zustimmung werden ihre Daten an ein Unternehmen weitergegeben. Zusätzlich können sie aber auch selbst nach Unternehmen oder Masterstudiengängen suchen.

Folgende Services umfasst das ZIG:

  • Studierwerkstatt: Workshops speziell für Erstsemester-Studenten
  • Tutorenprogramm: Schulungen für Tutorinnen und Tutoren (u.a. inkl. einem “Zertifikat für Tutorinnen und Tutoren”)
  • Schlüsselqualifitkationen: Seminare zur Verbesserung der eigenen Handlungskompetenz (Personen-, Methoden- sowie Sozialkompetenz)
  • Mentoring-Programm: Studienbegleitung durch einen Mentor (für mindestens 2 Semester)
  • Karriere: Vorträge, Workshops, Firmenkontaktmessen, (Gründungs-) Beratung, Jobportal-Kooperation mit ectif
  • Sommerakademie: Schlüsselqualifikationen-Seminarprogramm für Studenten, Dozenten, Mitarbeiter, Gasthörer sowie Externe

Public Affairs-Branche bietet Einstiegsmöglichkeiten

Verbandslobbyismus, Öffentlichkeitsarbeit und  Politikkontaktarbeit… Traumjobs für Studenten und Absolventen die gute reden und etwas verkaufen können. Doch hinter jeder Kampagne steht eine Strategie. Und diese Strategie zu entwerfen will gelernt sein. Spezialisierte Public Affairs Agenturen bieten ihren Klienten alles was benötigt wird um seine Ziele in der Öffentlichkeit und in der Politik durchzusetzen.

Wer sich für einen Job in dieser Branche interessiert, der sollte sich den Checkpoint Karrieretag der Public Affairs Branche in Berlin nicht entgehen lassen. Ausgewählte Teilnehmer (Bewerbung mit Lebenslauf) haben am 5. November die Möglichkeit mit den Top Agenturen in dem Bereich ins Gespräch zu kommen. Studenten können sich auf dem Karrieretag um Praktika und Werkstudentenstellen bewerben und mit Mitarbeitern der großen Agenturen in Kontakt treten um sich wertvolle Karrieretipps geben zu lassen.

Young Professionals, also Teilnehmer mit 1-3 Jahren Berufserfahrung nehmen auf dem Karrieretag an einer Case-Study teil. Bei der Präsentation der Ergebnisse können sie sich den Top-Branchenvertretern im besten Licht präsentieren und so den nächsten Karriereschritt vorbereiten.

Berufspraxis bei PwC

Student? Absolvent? Gerade die Schule mit Abitur abgeschlossen?

Für alle diese Lebensphasen bietet PricewaterhouseCoopers (PwC) einen Einstieg in die Berufspraxis. PwC ist ein erfolgreiches Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen.

Für Abiturenten werden verschiedene Ausbildungen bei PwC im kaufmännischen und IT-Bereich angeboten, an mehreren deutschen Standorten. Für Studenten, die ein wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Studium absolvieren ist ein Praktikum bei PwC sinnvoll um Berufserfahrung zu sammeln. Sechs bis acht Wochen Zeit sollten eingeplant werden, je mehr desto besser. Nach dem Praktikum kann man durch das Keep un Touch Programm mit PwC in Kontakt bleiben und möglicherweise dadurch nach dem Studium dort weiterarbeiten.

Absolventen aus Wirtschafts- oder Rechtswissenschaftlichen Studiengängen haben beste Einstiegsmöglichkeiten. Die erworbenen Fähigkeiten können sofort für das Unternehmen eingesetzt werden und alle Lücken werden durch ein Kurssystem und die Begleitung eines Mentors geschlossen.

Neueinsteiger mit Berufserfahrung sind bei PwC auch gerne gesehen. Wer sich neu orientiert ist in allen drei Geschäftsbereichen willkommen, sogar als Quereinsteiger.

Links zum Thema:

Bewerbung per E-Mail

Immer mehr Unternehmen bieten auch die Möglichkeit einer Online-Bewerbung an. Das spart Druckkosten, Papier und Verwaltungsarbeit und sollte deswegen von jedem Bewerber genutzt werden. In der aktuellen ZEIT Ausgabe (8. Juli 2010) habe ich ein paar sehr nützliche Tipps für Online-Bewerbungen gefunden:

  • E-Mail Adresse: Langsam sollte es selbstverständlich sein, dennoch kann man es nicht oft genug wiederholen: Bitte verwendet ordentliche Mailadressen. Also mindestens die Initialen, besser der gesamte Nachname sollten in der Adresse enthalten sein. Und natürlich wird nicht die berufliche Adresse des alten Arbeitgebers benutzt, genauso wenig wie man die Mail mit der Bewerbung zu Bürozeiten verschickt. Außerdem sollte die Mail nicht von einem Web-Anbieter verschickt werden, da dort oft Werbung angehängt wird. Besser man benutzt ein Mailprogramm wie Thunderbird.
  • Aufbau der Mail: In die Betreffzeile kommt der gleiche Text wie in die Überschrift des Anschreibens (also die Stelle auf die man sich bewirbt). Der Inhalt der E-Mail sollte nur ein kurzer Text sein indem auf den Anhang hingewiesen wird. Außerdem sollte dort auch die Vollständige Adresse des Bewerbers stehen
  • Der Anhang: Das Format sollte ein pdf-Dokument sein. Es beginnt mit dem Anschreiben, dann folgt der Lebenslauf (am besten mit eingescannter Unterschrift) und zum Schluss folgen Zertifikate und Zeugnisse in der gleichen Reihenfolge, wie sie im Lebenslauf stehen.

Ich hoffe die Tipps helfen dem ein oder anderen studentischen Bewerber weiter. Viel Erfolg wünscht Lisa von Studenten-Welt!

Problem-Arbeitsmarkt Industrie

Ingenieur ist nicht gleich Ingenieur

Ingenieure sind Mangelware, die Industrie leidet unter einem Fachkräftemangel. Das wird uns bereits seit längerem erzählt. Ganz der Wahrheit entspricht das aber leider nicht, denn es gibt sehr viele arbeitslose Ingenieure in Deutschland, die aber keine Arbeitsstelle finden. Das Problem liegt viel mehr darin, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber einfach nicht zusammen finden.

Der hier passende Fachbegriff lautet „Mismatching”: Verlangte und angebotene Qualifikationen passen nicht zusammen. Aufgrund von fehlenden Fachkenntnissen, geringer Erfahrung, zu hohen Gehaltsvorstellungen, mangelnder Mobilitätsbereitschaft und auch aus Altersgründen gelten viele arbeitslose Ingenieure als schwer vermittelbar.

Grundsätzlich geht es der Industrie allerdings noch gar nicht so schlecht wie wir alle denken. Da gerade der technische Arbeitsmarkt stark an wirtschaftliche Entwicklungen gekoppelt ist, sieht es in Zeiten der Wirtschaftskrise natürlich nicht besonders rosig aus. Ein wirklicher Mangel an Fachkräften herrscht jedoch (noch) nicht vor.

In einigen Jahren kann sich dieses Bild jedoch ändern, denn die zur Zeit beschäftigten Ingenieure sind im Schnitt schon recht alt. Nach Angaben des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) werden ab 2018 jährlich knapp 44.000 von ihnen in den Ruhestand gehen – ohne von einer gleichen Anzahl an Jung-Akademikern ersetzt zu werden.

Das Interesse an Ingenieurberufen lässt nach und so wird die Zahl der Hochschulabsolventen in Zukunft nicht mehr ausreichen, um den Fachkräfte-Bedarf zu decken.

Außerdem sind Ingenieure heutzutage vielseitig einsetzbar: Gerade einmal die Hälfte der ausgebildeten Ingenieure arbeitet tatsächlich in einem klassischen Ingenieurberuf. Viele nehmen jedoch Tätigkeiten als Informatiker, Patentrechter oder im Management auf. Wenn sie ihr Studium überhaupt meistern. Die meisten Studienanfänger geben nämlich bereits in den ersten Semestern auf.

Deshalb rät der VDI unter anderem zur verstärkten Förderung von Arbeitslosen und Frauen, da sich in diesen Teilgruppen noch ein enormes Potential versteckt. Frauen z.B. sind in der Industrie noch immer unterrepräsentiert. Gerade einmal 16 Prozent aller Ingenieure in Deutschland sind laut VDI weiblich. Besonders die noch immer vorherrschende Frauen-in-Männerberufen-Problematik schreckt viele ab. Weibliche Ingenieure werden oft schlechter bezahlt und haben schlechtere Karriereaussichten. Deshalb weichen die meisten Studentinnen auf andere Fachbereiche aus.

Der Beruf des Ingenieurs ist also nach wie vor zukunftsträchtig. Wer sich für eine technische Karriere entschieden hat, sollte diesen Berufszweig daher genauer ins Auge fassen. Und sich am besten frühzeitig über die genauen Anforderungen der Industrie informieren, um der perfekte Nachwuchs-Kandidat zu werden.

Weitere Artikel zum Thema:

Studentenprogramm der Bosch Gruppe

Karriereprogramm bietet Überblick über Einstiegsmöglichkeiten für Studenten.

Für Studierende der Fachbereiche Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftswissenschaften bietet die Bosch Gruppe interessante Einstiegsmöglichkeiten.

Studenten die sich für ein Praktikum bewerben möchten haben die Wah zweischen drei Arten:

  • Kurzpraktikum (4-12 Wochen)
  • Praktikum im Inland (mindestens drei Monate)
  • Auslandspraktikum (mindestens 5 Monate)

Außerdem bietet Bosch auch die Möglichkeit Diplomarbeiten beim Unternehmen zu schreiben. Interessante Stellenausschreibungen dazu gibt es im Bosch-Stellenportal mit dem Suchwort „Abschlussarbeit”.

Wer dann einmal im Unternehmen Fuß gefasst hat, kann sich für das Studentenprogramm vorschlagen lassen. Top-Beratung und interessante Networking-Angebote bitet einen echten Mehrwert für den Karrierestart direkt von der Uni.

Das umfangreiche Karriereportal von Bosch bietet weitere Informationen über den Bewerbungsablauf und die weiteren Jobaussichten für Studenten und Absolventen.

Weitere Artikel zum Thema:

CampusTour 2010 – die Jobs kommen in die Hochschulen

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die CampusTour, eine im Sommersemester stattfindende Roadshow an über 80 deutschen Hochschulen. Über 700 Promoter vermitteln vor Ort Jobangebote – von Werkstudenten-Stellen, über Praktika bis hin zu Berufseinsteiger-Jobs. Die von Campus Career Network initiierte Aktion sieht sich selbst als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Studenten. Angehende Akademiker erhalten vor Ort zahlreiche Informationen über Einstiegsmöglichkeiten Top-Unternehmen sowie Tipps zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, etc.

Unternehmen, national wie international, suchen stets frühzeitig einen Kontakt zur studentischen Zielgruppe. Daher liegt es auch in ihrem Interesse, qualifizierte Jungstars durch Praktika oder Diplomarbeiten zu sich ins Boot zu holen. Aufgrund der derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen Lage sind Fachkräfte gefragter als je zuvor. Dies gilt besonders für die Fachrichtungen Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, Informationstechnologie, Physik, Biotechnologie und Psychologie.

Bereits seit acht Jahren hat die CampusTour damit Erfolg, diese beiden Parteien einander näher zu bringen und die Anzahl der teilnehmenden Studenten steigt von Semester zu Semester immer weiter an.

Wer also auch Interesse an Jobs oder Praktika hat, sollte sich die CampusTour 2010 nicht entgehen lassen. Das handliche Tourpartnerbuch, das es vor Ort gibt, bietet zusätzlich einen guten Überblick über Unternehmen, Ansprechpartner und Kontaktadressen. Und auch online (www.campustour.de) findet man zahlreiche Informationen rund um Einstieg und Bewerbung.

Es war noch nie so leicht, in Kontakt mit suchenden Unternehmen zu kommen!

Berufseinstieg bei BASF

The Chemical Company bietet attraktive Einstiegsangebote für Studenten und Absolventen

Der größte Chemiekonzern der Welt hat seinen Hauptsitz in Ludwigshafen. In 170 Ländern beschäftigt BASF 106.000 Mitarbeiter. Auf dem Karriereportal von BASF können Studenten herausfinden wie sie Einer davon werden können.

Den praktischen Einstieg während dem Studium bietet BASF über Praktikantenstellen. Wer derzeit noch nicht als Student eingeschrieben ist, kann sich für ein duales Studium bei dem Chemiekonzern bewerben. Auch die praxiskooperation bei Abschlussarbeiten wird angeboten.

Die Angebote richten sich an Studenten und Studieninteressierte in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaft, Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft, an Ingenieure und Juristen.

Laut Selbstauskunft hat sich BASF zum Zielgesetzt, bis 2015 das beste Team der Industrie zu bilden. Was genau das bedeutet wird nicht näher erläutert. Wer es herausfinden will und eine Bewerbung an BASF wagt, der muss sich im Bewerberportal registrieren und der Company alle persönlichen Daten sowie einen ausführlichen Werdegang zur Verfügung stellen.

Berufseinstieg bei IBM

„Als Global Player setzen wir auf Studierende, die sich für alle neuen Entwicklungen interessieren und mit Begeisterung mitgestalten wollen” (IBM)

IBM ist ein großes IT-Beratungsunternehmen und Softwarehersteller aus den USA. Der Konzern ist auf der ganzen Welt aktiv und hat allein in Deutschland sieben Standorte in München, Berlin, Stuttgart, Ehningen, Böblingen, Meerbusch und Meckenheim.

Heute möchte ich Euch das Bewerberportal von IBM vorstellen.

Unter dem Titel ‚Are you Ready for IBM’ finden interessierte eigene Bereiche für Schüler, Studenten, Absolventen und Professionals. Studenten können demnach als Praktikant bei IBM einsteigen oder ihre Abschlussarbeit bi dem Softwarekonzern schreiben. Außerdem gibt es die Möglichkeit von IBM fördern zu lassen, wenn man im Studium überdurchschnittliche Leistungen erzielt hat. Für den Sommer 2010 gibt es bei IBM nun auch einen Berufsbegleitenden Master, also ein duales Studium, während dem man im Unternehmen arbeitet und schon vor Studienende jede Menge Praxiserfahrung sammeln kann.