4. February 2012

Berufseinstieg bei der SIEMENS AG – so geht’s

Die SIEMENS AG stellt auf ihrer Homepage eine gut strukturierte Übersicht bereit, mit der sich Studenten über einen Berufseinstieg im Unternehmen informieren können.

Die fünf Kategorien Pflichtpraktika, Praktika (INSIDE genannt), Förderprogramme, Werkstudententätigkeiten und Diplomarbeiten werden in einem kurzen Erklärungstext kurz erläutert. In der rechten Seitennavigation gelangt der interessierte Student dann zu spezifischeren Informationen zu den verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten bei der SIEMENS AG.

Die Förderprogramme des Unternehmens könnten vor allem für Abiturientinnen interessant sein. Hier gibt es zum Beispiel Mentorenprogramme während dem Studium für junge Frauen. Aber auch für technisch oder kaufmännisch interessierte Studenten bieten die Förderprogramme eine attraktive Unterstützung während dem Studium.

Außerdem gibt es einen direkten Link zur Jobbörse und zu den regionalen Ansprechpartnern.

Hier geht’s zu den Angeboten für Studenten und Berufseinsteiger:

Microsoft Student Partners

Die Software-Firma Microsoft kümmert sich schon seit einiger Zeit recht intensiv um die Studenten und fördert speziell den IT-Nachwuchs. Heute möchte ich Euch Microsoft Student Partners vorstellen.

Das Förderprogramm richtet sich an Studenten im IT Bereich, die sich bereits mit Programmiersprachen wie z.B. C# gut auskennen oder, so heißt es auf der Homepage vom MS, Exchange mit verbundenen Augen administrieren können.

Gesucht werden also definitiv high potentials, denen eine Weiterentwicklung neben dem IT-Studium ermöglicht werden soll. Das Microsoft-Förderprogramm besteht aus speziellen Technologie-Kursen, bei denen man Zertifikate erwerben kann und Seminaren in denen Softskills vermittelt werden. Darüber hinaus hat der Elite-IT-ler die Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen, sich ein Netzwerk aufzubauen und überhaupt ganz viel praktische Erfahrung zu sammeln.

Bewerben kann man sich für Microsoft Student Partners per mail: bewerbung@studentpartners.de.

Infos zum Programm findet ihr hier.

Was wäre Wenn…?

Wie wäre das wohl, wenn die Ehemaligen Studenten ihre Hochschule finanziell unterstützen würden?

Unsere hochgeschätzte Frau Bildungsministerin hat diesen Vorschlag auf dem Bildungsgipfel in Berlin angebracht. Frau Schavan wünscht sich Geldspenden von Alumni und Unternehmen für ein neues Stipendiatenprogramm. Mit 150 Euro kann man die Studierenden unterstützen, der Staat würde dann noch mal 150 Euro drauflegen.

-So der Plan von Schavan.

Ich gehe noch einen Schritt weiter: Warum nicht ganz gezielt die eigene ehemalige Hochschule unterstützen? Kopierpapier spenden, neue Schreibtische fürs Studentenwohnheim, eine zusätzliche Lehrstelle finanzieren oder in einen großen Fördertopf für Studenten mit finanziellen Problemen monatlich etwas einzahlen.

Warum ist diese Idee besser als die von Frau Schavan?

Basierend auf folgender Annahme: „Wer Geld an für etwas ausgibt hat auch ein Interesse daran” könnte man davon ausgehen dass die erfolgreichen, gutverdienenden, hervorragend ausgebildeten Ehemaligen einer Hochschule ein Interesse an ihrer ehemaligen Universität haben. Man kennt die Dozenten, denkt gern daran zurück dass es donnerstags immer Leberkäse gab und erinnert sich an die furchtbar unbequemen Sitze im Hörsaal.

Warum dann nicht ein paar neue Stuhlreihen spenden? Oder sich mit den Studenten unterhalten, die jetzt beim gleichen Dozenten ihren Abschluss machen wie man selbst? Ihnen ein paar Tipps und vielleicht einem jungen Menschen etwas moralischen Halt geben?

Durch eine Verknüpfung von Ehemaligen und aktuellen Studenten würde nicht nur der Kontakt zwischen den Generationen und die Solidarität unter den Akademikern gefördert, sondern auch der Berufseinstig für Absolventen erleichtert.

Jede Generation sollte ein Interesse für die Nachfolgende Generation aufbringen. Und jeder einzelne kann nach seinem Ermessen etwas dazu beitragen.