Wie wäre das wohl, wenn die Ehemaligen Studenten ihre Hochschule finanziell unterstützen würden?
Unsere hochgeschätzte Frau Bildungsministerin hat diesen Vorschlag auf dem Bildungsgipfel in Berlin angebracht. Frau Schavan wünscht sich Geldspenden von Alumni und Unternehmen für ein neues Stipendiatenprogramm. Mit 150 Euro kann man die Studierenden unterstützen, der Staat würde dann noch mal 150 Euro drauflegen.
-So der Plan von Schavan.
Ich gehe noch einen Schritt weiter: Warum nicht ganz gezielt die eigene ehemalige Hochschule unterstützen? Kopierpapier spenden, neue Schreibtische fürs Studentenwohnheim, eine zusätzliche Lehrstelle finanzieren oder in einen großen Fördertopf für Studenten mit finanziellen Problemen monatlich etwas einzahlen.
Warum ist diese Idee besser als die von Frau Schavan?
Basierend auf folgender Annahme: „Wer Geld an für etwas ausgibt hat auch ein Interesse daran” könnte man davon ausgehen dass die erfolgreichen, gutverdienenden, hervorragend ausgebildeten Ehemaligen einer Hochschule ein Interesse an ihrer ehemaligen Universität haben. Man kennt die Dozenten, denkt gern daran zurück dass es donnerstags immer Leberkäse gab und erinnert sich an die furchtbar unbequemen Sitze im Hörsaal.
Warum dann nicht ein paar neue Stuhlreihen spenden? Oder sich mit den Studenten unterhalten, die jetzt beim gleichen Dozenten ihren Abschluss machen wie man selbst? Ihnen ein paar Tipps und vielleicht einem jungen Menschen etwas moralischen Halt geben?
Durch eine Verknüpfung von Ehemaligen und aktuellen Studenten würde nicht nur der Kontakt zwischen den Generationen und die Solidarität unter den Akademikern gefördert, sondern auch der Berufseinstig für Absolventen erleichtert.
Jede Generation sollte ein Interesse für die Nachfolgende Generation aufbringen. Und jeder einzelne kann nach seinem Ermessen etwas dazu beitragen.
[...] mir auch schon Gedanken über eine faire Gebührenregelung gemacht (Beitrag vom 21. Dezember 2009: Was wäre wenn..?) Damals habe ich die Theorie aufgestellt, dass es sinnvoller wäre, die Studenten erst nach ihrem [...]